Drittmittelgeförderte Projekte Rehawissenschaften
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Einfluss einer seriellen Ganzkörperkältetherapie auf die Funktionsfähigkeit von Patient*innen mit Knie- und Hüftgelenksarthrose: Summative Evaluation
Hintergrund
Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen im Erwachsenenalter und verursacht massive volkswirtschaftliche Kosten durch Behandlungen, Operationen, Arbeitsausfälle und Frühberentungen. Da die Erkrankung nicht heilbar ist, zielt die Therapie darauf ab, Schmerzen zu lindern, das Fortschreiten zu bremsen und die Beweglichkeit des Gelenks zu erhalten. Positive Erfahrungen mit einer seriellen Ganzkörperkältebehandlung bei der Behandlung von Patient*innen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen lassen vermuten, dass auch beim Krankheitsbild Arthrose positive Effekte hinsichtlich Schmerzen und Gelenkfunktion erreicht werden können. Deshalb soll im Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau in einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) die Wirksamkeit der Ganzkörperkältetherapie bei Hüft- und Kniegelenksarthrose summativ überprüft werden.
Methode
Durchgeführt wird eine monozentrische randomisierte Kontrollgruppenstudie mit 4 Messzeitpunkten (Reha-Beginn, Reha-Ende, 3- und 6-Monats-Follow-up) mit 245 Rehabilitand:innen mit Knie- oder Hüftarthrose (Schweregrad-Stadium 2 bis 4). Es soll untersucht werden, welchen Einfluss eine zweiwöchige tägliche Therapie in der Kältekammer bei minus 110 Grad (IG) im Vergleich zu einer Scheinkältebehandlung (KG: Ganzkörperkältebehandlung außerhalb des Wirkbereichs) auf die Alltagsfunktionsfähigkeit, die Schmerzwahrnehmung sowie auf die Koordination und Kraftausdauer der Beinmuskulatur hat.
Kooperationspartner
Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau (Dr. Till Richter, Dipl.-Sportwiss. Gabi Eichner)
Orthopädische Klinik, König-Ludwig-Haus (Prof. Dr. Maximilian Rudert, Dr. Thien Anh Le)
Kontakt
Dr. Jutta Ahnert
E-Mail: Ahnert_j@ukw.de