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Schwangerschaft schützt vor MS-Schüben: Gehirn-Immun-Achse unterdrückt Entzündungen

Während der Schwangerschaft verringert sich die Häufigkeit von Schüben bei Patientinnen mit Multipler Sklerose (MS) um bis zu 80 Prozent. Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vom Universitätsklinikum Würzburg einen zugrunde liegenden Mechanismus entschlüsselt und dabei eine bislang unbekannte Schutzfunktion des Gehirns entdeckt. Bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm können Signale des Fötus sowie Entzündungssignale wahrnehmen und gezielt das periphere Immunsystem dämpfen. Dadurch wird verhindert, dass Entzündungszellen in das Nervensystem eindringen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.

Grafik aus der Publikation wie GDF-15 wirkt
Wenn der Körper viel GDF-15 produziert, zum Beispiel während einer Schwangerschaft oder einer Therapie, oder wenn es im Gehirn zu einer Entzündung kommt, dann nehmen bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm (GFRAL-exprimierenden Neuronen) dieses Hormon wahr. Die Aktivierung eines polysynaptischen Signalwegs stromabwärts von diesen GFRAL-exprimierenden Neuronen stimuliert die β-adrenerge Signalübertragung in der Milz. . Infolgedessen setzen TH+-Neurone Noradrenalin (NE) frei und aktivieren β₂-adrenerge Rezeptoren (ADRB2) auf CD4+-T-Zellen. Diese Modulation der T-Zellen verhindert, dass die Bakterien ins zentrale Nervensystem gelangen. Dadurch wird die Entzündung begrenzt. Quelle: Sonner, J.K., Kahn, A., Binkle-Ladisch, L. et al. A GDF-15–GFRAL axis controls autoimmune T cell responses during neuroinflammation. Nat Immunol (2026). https://doi.org/10.1038/s41590-025-02406-1

„Unser Ziel war es zu verstehen, wie die Schwangerschaft die erhöhte Entzündungsaktivität der MS reguliert. Dabei konnten wir erstmalig zeigen, dass das Gehirn den Zustand des Immunsystems aktiv überwacht und regulierend eingreifen kann. Der neu identifizierte Signalweg eröffnet vielversprechende Ansätze für neue Therapieverfahren der MS“, erklärt der Leiter der Studie Prof. Dr. Manuel Friese, Direktor des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose des UKE. Friese ist Letztautor der Studie. Zweiter Senior-Autor ist Prof. Dr. Jörg Wischhusen von der Frauenklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). 

Die Arbeitsgruppe des Biochemikers Wischhusen beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Wachstumsdifferenzierungsfaktor GDF-15 (Growth/Differentiation Factor 15). Der immunsuppressive Botenstoff Protein GDF-15 führt unter anderem dazu, dass das Immunsystem der Mutter den Fötus, der ja zur Hälfte väterliche Gene hat, nicht abstößt. Bei malignen Erkrankungen verhindert derselbe Mechanismus wirksame Immunantworten gegen solide Tumore. Dies wurde von der CatalYm GmbH, einer Ausgründung aus der AG Wischhusen, in klinischen Studien gezeigt. Bei der Multiplen Sklerose (MS) ist die dämpfende Wirkung von GDF-15 auf das Immunsystem hingegen von Vorteil, was erklären kann, wieso bei Erkrankten während einer Schwangerschaft oft keinerlei Symptome mehr auftreten.

Immunsuppressiver Botenstoff GDF-15 wirkt entzündungshemmend

Bei der Multiplen Sklerose (MS) wandern fehlgeleitete Immunzellen aus dem Blut in das Gehirn und Rückenmark ein, lösen dort Entzündungen aus und schädigen Nervenzellen. Die Folge sind langfristige neurologische Einschränkungen. Während der Schwangerschaft ist diese Entzündungsaktivität jedoch deutlich reduziert. 

Eine Arbeit des Universitätsspitals Basels, an der Wischhusen ebenfalls beteiligt war, hatte bereits gezeigt, dass GDF-15 insbesondere bei stabil verlaufenden MS-Erkrankungen erhöht ist, was darauf hindeutet, dass der Körper die Entzündung selbst zu begrenzen versucht. Überrascht hat die Forschenden jetzt, dass die Protektion im Mausmodell über einen GDF-15 Rezeptor vermittelt wurde, der nicht auf Immunzellen, sondern nur auf Nervenzellen im Hirnstamm vorkommt. Das internationale Forschungsteam fand heraus, dass spezielle GDF-15-sensitive Nervenzellen im Hirnstamm das sympathische Nervensystem beeinflussen – einen Teil des vegetativen Nervensystems, das den Körper auf Stress, Gefahr oder Leistungsbereitschaft vorbereitet. Wird dieser Signalweg aktiviert, setzen Immunorgane wie die Milz vermehrt den Neurotransmitter Noradrenalin frei. Dadurch wird die Aktivierung von entzündungsfördernden Immunzellen gehemmt und ihre Einwanderung in das zentrale Nervensystem verhindert. Bemerkenswert ist, dass diese immunsuppressive Wirkung von einer sehr kleinen Gruppe von Nervenzellen ausgeht. „Obwohl diese Nervenzellen nur in geringer Zahl vorhanden sind, können sie die Immunantwort so stark unterdrücken, dass keine Entzündungszellen mehr ins Gehirn und Rückenmark eindringen“, sagt die Erstautorin der Studie Dr. Jana Sonner, Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose des UKE.

Erstmaliger Nachweis der aktiven Überwachung und Regulation des Immunsystems durch das Gehirn

Da diese Nervenzellen zudem außerhalb der Blut-Hirn-Schranke liegen, ist der Signalweg besonders gut für therapeutische Anwendungen zugänglich. In einem präklinischen Maus-Modell gelang es dem Team, diesen Schutzmechanismus gezielt zu verstärken, sowohl durch Gentherapie als auch durch die Gabe von rekombinantem GDF-15. In beiden Fällen konnte die Krankheitsaktivität deutlich reduziert oder sogar verhindert werden. 

Aus Würzburg waren neben Prof. Jörg Wischhusen auch Beatrice Haack, Dr. Giovanni Almanzar, Vincent Thiemann und Prof. Martina Prelog an der Arbeit beteiligt. Neben dem UKE und dem UKW trugen die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Universität Michigan sowie NovoNordisk zu den Ergebnissen bei. Gefördert wurde die Studie durch den DFG-Sonderforschungsbereich 1713 zum Thema der maternalen Immunaktivierung.

Text von der Unternehmenskommunikation des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), modifiziert vom UKW

Publikation: Jana K. Sonner, Audrey Kahn, Lars Binkle-Ladisch, Jan Broder Engler, Beatrice Haack, Christina Zeiler, Lisa Unger, Simone Bauer, Felix Fischbach, Giovanni Almanzar, Mark Walkenhorst, Christina Mayer, Aneta Kolakowska, Sebastian Graute, Caren Ramien, Ingo Winschel, Nicola Rothammer, Markus Heine, Verena Horneffer-van der Sluis, Vincent Thiemann, Vanessa Vieira, Nina Meurs, Thomas Renné, Martina Prelog, Sebastian Beck Jørgensen, Randy J. Seeley, Anke Diemert, Petra C. Arck, Stefan M. Gold, Joerg Heeren, Jörg Wischhusen & Manuel A. Friese. A GDF-15–GFRAL axis controls autoimmune T cell responses during neuroinflammation. Nat Immunol (2026). doi.org/10.1038/s41590-025-02406-1

Grafik aus der Publikation wie GDF-15 wirkt
Wenn der Körper viel GDF-15 produziert, zum Beispiel während einer Schwangerschaft oder einer Therapie, oder wenn es im Gehirn zu einer Entzündung kommt, dann nehmen bestimmte Nervenzellen im Hirnstamm (GFRAL-exprimierenden Neuronen) dieses Hormon wahr. Die Aktivierung eines polysynaptischen Signalwegs stromabwärts von diesen GFRAL-exprimierenden Neuronen stimuliert die β-adrenerge Signalübertragung in der Milz. . Infolgedessen setzen TH+-Neurone Noradrenalin (NE) frei und aktivieren β₂-adrenerge Rezeptoren (ADRB2) auf CD4+-T-Zellen. Diese Modulation der T-Zellen verhindert, dass die Bakterien ins zentrale Nervensystem gelangen. Dadurch wird die Entzündung begrenzt. Quelle: Sonner, J.K., Kahn, A., Binkle-Ladisch, L. et al. A GDF-15–GFRAL axis controls autoimmune T cell responses during neuroinflammation. Nat Immunol (2026). https://doi.org/10.1038/s41590-025-02406-1

Brustkrebs: Neue S3-Leitlinie für die bestmögliche Versorgung

Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik am Uniklinikum Würzburg (UKW) koordinierte die umfassende Überarbeitung der S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“. Statt der bisherigen sieben gibt es nun fünf neu strukturierte Kapitel mit 27 Modulen, die für jede Phase der Erkrankung wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen ausweisen. Die Schlüsselfragen wurden teilweise neu formuliert, ergänzt und konkretisiert sowie anhand aktueller klinischer und wissenschaftlicher Entwicklungen angepasst.

Porträt des Klinikdirektors in weißem Kittel
Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik am Uniklinikum Würzburg (UKW), koordinierte die umfassende Überarbeitung der S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“. © Thomas Berberich / UKW
Titel vom PDF der neu strukturierten und aktualisierten S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, Link: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Mammakarzinom_4_0/Version_5/LL_Mammakarzinom_Langversion_5.0.pdf

Würzburg. S3-Leitlinien gelten als Goldstandard in der medizinischen Versorgung. Sie dienen Behandelnden als Entscheidungshilfe und basieren auf einer systematischen Evidenzrecherche, Bewertung und Konsensfindung unter Expertinnen und Experten des entsprechenden Fachgebiets. Um den aktuellen Stand der Wissenschaft zu gewährleisten, unterliegen die S3-Leitlinien regelmäßigen Überprüfungen, fortlaufenden Anpassungen und manchmal auch einer umfassenden Überarbeitung – wie die neue S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“ (Link; PDF).

Leitlinie als „lebendes Dokument“ 

„Diese S3-Leitlinie ist in ihrem Erstellungsprozess die komplexeste aller S3-Leitlinien. Wir haben die Leitlinie komplett neu strukturiert und erstmals alle neuen Therapieformen integriert“, berichtet Prof. Dr. Achim Wöckel. Der Direktor der Frauenklinik am Uniklinikum Würzburg (UKW) ist hauptverantwortlich für die Leitlinienkoordination. Statt sieben gibt es nun fünf klar gegliederte Kapitel mit insgesamt 27 Modulen. Diese Unterkapitel decken alle wichtigen Themen rund um Brustkrebs ab – von der Früherkennung über moderne Behandlungsverfahren bis hin zur Nachsorge und psychoonkologischen Begleitung. „Durch die neue Struktur ist die Leitlinie übersichtlicher und einfacher nutzbar. Zudem können nun einzelne Teile der Leitlinie schneller aktualisiert werden – nach dem Prinzip einer ‚lebenden Leitlinie‘, die sich laufend weiterentwickelt“, erklärt Wöckel. Bei der Entwicklung kooperierte er eng mit mehr als 100 nationalen Expertinnen und Experten. Die Autorinnen und Autoren sichteten regelmäßig die neuesten Daten und besprachen ihre Evidenz-Recherchen in einer Konsens-Konferenz. Die daraus resultierenden Empfehlungen flossen dann in die Leitlinie. Um neue Erkenntnisse künftig noch zügiger in die Versorgung zu integrieren wurden im Zuge der Neustrukturierung Forschungsfragen teilweise neu formuliert, ergänzt und konkretisiert sowie anhand aktueller klinischer und wissenschaftlicher Entwicklungen angepasst.

Neue Themen und aktualisierte Empfehlungen 

Die Leitlinie greift beispielsweise neue Entwicklungen und Zielgruppen auf. So wurden erstmals eigene Module zu Brustkrebs bei Transgender-Personen, zur Brustrekonstruktion mit modernen Operationsmethoden sowie zu seltenen Tumorformen aufgenommen. Umfassend überarbeitet wurden die Abschnitte zu früh erkanntem Brustkrebs sowie Rückfälle oder Metastasen Dabei fanden neue Empfehlungen zu zielgerichteten Medikamenten Eingang, die es in der vorherigen Version noch nicht gab. In den Bereichen Operation und Strahlentherapie wurde ergänzt, welche Schritte vor oder nach einer medikamentösen Therapie sinnvoll sind. Ebenfalls aktualisiert wurden die Empfehlungen zur Früherkennung und Mammographie, zur Diagnose bei auffälligen Befunden und zur Abklärung bei familiärem Risiko. Auch bei den Gewebeuntersuchungen (Pathologie) helfen neue Erkenntnisse, die passende Therapie zu wählen und die Heilungschancen besser einzuschätzen. 

Ganzheitlicher Blick auf Patientinnen und Patienten 

Ob Frau oder Mann, unter 20 Jahre oder über 90 Jahre alt - niemand ist vor einer Erkrankung der Brust gefeit. Brustkrebs ist die weltweit am häufigsten diagnostizierte Krebsart. Allein in Deutschland erhalten jedes Jahr rund 70.000 Frauen und Männer die Diagnose. Jede achte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens am Mammakarzinom, einem bösartigen Tumor, der vom Drüsengewebe der Brust ausgeht.

Dank umfangreicher Vorsorgemaßnahmen liegen die Heilungschancen inzwischen jedoch bei über 90 Prozent. Und mithilfe der überarbeiteten Leitlinie können Ärztinnen und Ärzte Entscheidungen treffen, die noch individueller auf jede Patientin und jeden Patienten abgestimmt sind. Die Versorgung wird somit immer personalisierter und ganzheitlicher. So berücksichtigt die neue S3-Leitlinie nun verstärkt Themen wie Psychoonkologie, also die seelische Unterstützung, aber auch Lebensstil inklusive Ernährung und Bewegung sowie komplementäre und integrative Maßnahmen wie zum Beispiel Akupunktur. Auch für ältere Patientinnen sowie für die Palliativmedizin und Supportivtherapie bei fortgeschrittener Erkrankung wurden die Empfehlungen spezifiziert. Neu aufgenommen wurden zudem Informationen zur Gesundheitskompetenz, etwa im Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten (E-Health).

UKW koordinierte Leitlinienentwicklung 

Die S3-Leitlinie wurde unter der Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) erarbeitet. Zahlreiche weitere Fachgesellschaften, Berufsverbände sowie Vertreterinnen von Patientinnenorganisationen waren beteiligt. Die Koordination erfolgte nach den Qualitätsstandards der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Aus Würzburg war neben Prof. Dr. Achim Wöckel auch Prof. Dr. Ute-Susann Albert an der Leitlinienkoordination beteiligt. Die methodische Beratung erfolgte maßgeblich durch Prof. Dr. Peter Heuschmann und Dr. Steffi Jiru-Hillmann vom Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B). Das IKE-B führt derzeit übrigens gemeinsam mit der Universitätsfrauenklinik Würzburg die BETTER-CARE-Studie in ganz Deutschland durch. Hierbei steht speziell die Nachsorge im Fokus, die laut Wöckel dem Therapiefortschritt noch hinterherhinkt und viel individualisierter, bedarfs- und risikoadaptierter werden müsste. 

Zertifiziertes Brustkrebs- und Brustzentrum und Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs

Am UKW werden im zertifizierten Brustkrebs- und Brustzentrum jedes Jahr mehr als 300 Betroffene mit der Neudiagnose Brustkrebs nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen behandelt. Unter einem Dach werden sämtliche operative und nicht-operative Therapieverfahren angeboten, die interdisziplinär geplant und auf die einzelne Patientin und den einzelnen Patienten zugeschnitten sind. Bei der Behandlung von Brustkrebs werden stets mehrere Therapieansätze miteinander kombiniert. Zwei Breast Care Nurses der Frauenklinik begleiten und unterstützen die Erkrankten individuell auf ihrem Weg. In vielen Kliniken, so auch am UKW im zertifizierten Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK-Zentrum), wird zudem eine Gendiagnostik und Früherkennungsmaßnahmen für Ratsuchende angeboten, die eine familiäre Belastung mit Brustkrebs oder Eierstockkrebs haben und ihr individuelles Risiko kennen möchten. Denn fünf bis zehn Prozent der Brustkrebsfälle beruhen auf einer ererbten Veranlagung, die mit einem gehäuften Auftreten in der Familie einhergeht, oft bereits vor dem 50. Lebensjahr.

Porträt des Klinikdirektors in weißem Kittel
Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik am Uniklinikum Würzburg (UKW), koordinierte die umfassende Überarbeitung der S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“. © Thomas Berberich / UKW
Titel vom PDF der neu strukturierten und aktualisierten S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms, Link: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Mammakarzinom_4_0/Version_5/LL_Mammakarzinom_Langversion_5.0.pdf

25.000 Euro für translationale Brustkrebsforschung

Forschungsförderung für Dr. Carolin Curtaz – 25.000 Euro für translationale Brustkrebsforschung

Dr. med. Carolin Julia Curtaz, Funktionsoberärztin an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Würzburg, erhält eine Forschungsförderung in Höhe von 25.000 Euro von der Heinz-Walter Menke Stiftung. Die Mittel unterstützen ein translationales Forschungsprojekt zur Aufklärung der molekularen Mechanismen der zerebralen Metastasierung bei Brustkrebspatientinnen.

Im Mittelpunkt der Forschung, welche in Kooperation mit Prof. Dr. M. Burek (Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie) durchgeführt wird, stehen serumbasierte Faktoren wie Zytokine und microRNAs, die die Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke beeinflussen und so die Entstehung von Hirnmetastasen begünstigen können. Ziel des Projekts ist es, neue diagnostische und therapeutische Ansätze zu entwickeln, um betroffene Patientinnen frühzeitiger und gezielter behandeln zu können.

„Die zerebrale Metastasierung ist eine der schwerwiegendsten Komplikationen bei Brustkrebs. Unsere Forschung soll helfen, diese Prozesse besser zu verstehen und klinisch verwertbare Marker und Zielstrukturen zu identifizieren“, so Dr. Curtaz. Erste Ergebnisse aus dem Projekt wurden bereits auf Fachkongressen vorgestellt und publiziert, die Förderung ermöglicht nun die vertiefte Analyse im Labor und den Aufbau weiterführender Studien.

Die Heinz-Walter Menke Stiftung würdigt mit dieser Förderung das Engagement junger Wissenschaftlerinnen in der patientennahen onkologischen Forschung.
 

Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V. finanziert eine FBREK-Nurse an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik

Zukünftig soll eine zusätzliche spezialisierte Pflegekraft das Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs der Würzburger Universitäts-Frauenklinik unterstützen. Als Starthilfe für die Stelle der FBRK-Nurse übernimmt der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ die Personalkosten für das erste Jahr.

Gabriele Nelkenstock, Dr. Tanja Schlaiß und Prof. Dr. Achim Wöckel
Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ (Mitte), überreichte den Spendenscheck zur Finanzierung der FBREK-Nurse an Privatdozentin Dr. Tanja Schlaiß und Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Wöckel von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik. Bild: Thomas Berberich / UKW

Würzburg. „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ unterstützt die Krebserkrankten am Uniklinikum Würzburg (UKW) auf vielfältige Weise. So betreibt der Würzburger Verein unter anderem Angehörigenwohnungen und fördert Forschungsprojekte. Außerdem finanziert er ausgewählte, innovative Personalstellen. Als jüngstes Beispiel aus der letzten Kategorie übernimmt „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ jetzt für ein Jahr die Personalkosten für eine spezialisierte Pflegekraft im Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs (FBREK) an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik. Für die Halbtagsstelle fallen 28.500 Euro an. Einen symbolischen Scheck über diesen Betrag überreichte die Vereinsvorsitzende Gabriele Nelkenstock am 19. Mai 2025 an Prof. Dr. Achim Wöckel. Der Direktor der Frauenklinik des UKW erläutert: „In unserem Zentrum betreuen wir Patientinnen mit einer hohen, genetisch bedingten Wahrscheinlichkeit für Brust- und Eierstockkrebs. Die FBREK-Nurse wird unser interdisziplinäres Team dabei auf vielfältige Weise unterstützen.“ Beispielsweise werde die neu geschaffene Stelle dazu beitragen, die Abläufe beim Intensivierten Früherkennungs- und Nachsorgeprogramm (IFNP) der Einrichtung weiter zu optimieren. Weiterhin soll die Pflegekraft mit dem Screening-Instrument „Distress-Thermometer“ die individuellen psychosozialen Belastungen der Krebspatientinnen erfassen. Hinzu kommen administrative Aufgaben sowie die Mitarbeit bei den am FBREK-Zentrum des UKW laufenden wissenschaftlichen Studien. Die FRBEK-Nurse wird ihre Arbeit Anfang Juni dieses Jahres aufnehmen.

Anschubfinanzierung führt zu dauerhaften Stellen

„Schon in der Vergangenheit hat die ‚Anschubfinanzierung‘ von ‚Hilfe im Kampf gegen Krebs‘ zur späteren dauerhafte Etablierung wertvoller Kräfte an der Frauenklinik geführt, zuletzt zum Beispiel bei der Schaffung der Stellen von zwei Breast Care Nurses“, berichtet Prof. Wöckel und fährt fort: „Wir bedanken uns erneut – gerade auch im Namen unserer Patientinnen – sehr herzlich für die bereitgestellten Mittel.“ 

Wer die Arbeit von „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ unterstützen möchte, kann dies tun unter Spendenkonto:
Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.
Castell Bank Würzburg
IBAN: DE74 7903 0001 0000 0092 45 
www.kampfgegenkrebs.de

Text: Pressestelle / UKW

Gabriele Nelkenstock, Dr. Tanja Schlaiß und Prof. Dr. Achim Wöckel
Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ (Mitte), überreichte den Spendenscheck zur Finanzierung der FBREK-Nurse an Privatdozentin Dr. Tanja Schlaiß und Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Wöckel von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik. Bild: Thomas Berberich / UKW

Jubiläumsfeier: 15 Jahre Frauenselbsthilfe Krebs in Würzburg

Seit 15 Jahren gibt es eine Würzburger Regionalgruppe der Frauenselbsthilfe Krebs. Am Donnerstag, den 8. Mai 2025 lädt die Würzburger Universitäts-Frauenklinik deshalb alle Interessierten zu einer informativen und unterhaltsamen Jubiläumsfeier ein.

Leitungsteam: Beate Beyrich, Brigitte Keller und Friederike Hofmann
Das Leitungsteam der Würzburger Regionalgruppe Frauenselbsthilfe Krebs e.V. (von links): Beate Beyrich, Brigitte Keller und Friederike Hofmann. Bild: Klaus Hofmann

Würzburg. Am 30. Mai 2010 gründeten Beate Beyrich und Brigitte Keller eine Würzburger Regionalgruppe des Frauenselbsthilfe Krebs Bundesverbands e. V. Dieser ist eine der ältesten und größten Selbsthilfeorganisationen Deutschlands. Getragen von einem dichten Netzwerk an regionalen Gruppen steht die Initiative Krebspatientinnen und -patienten zur Seite – mit Unterstützung, Information und Gemeinschaft. So auch in Würzburg. „Die Frauenselbsthilfe Krebs zählt mit ihren Leistungen für Menschen mit Krebs – insbesondere mit Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen – seit nunmehr 15 Jahren zu unseren essentiellen Partnern“, berichtet Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg, und fährt fort: „Wir erfahren quasi täglich, wie wichtig die Arbeit der Selbsthilfegruppe ist – sie fängt auf, begleitet und gibt Halt, wenn der Alltag mit oder nach der Erkrankung neu geordnet werden muss. Grund genug, dieses Jubiläum angemessen zu begehen!“ Deshalb organisieren sein Team und die Selbsthilfegruppe am Donnerstag, den 8. Mai 2025 gemeinsam eine informative und unterhaltsame Jubiläumsfeier. 

Rückblick und neuer Forschungsansatz

Die um 17:00 Uhr startende Veranstaltung im Großen Hörsaal der Universitäts-Frauenklinik (Haus C15) an der Josef-Schneider-Straße richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige und alle sonstigen Interessierten. Dabei gibt das Leitungsteam der Selbsthilfegruppe einen Rückblick auf besonders bewegende Momente, erzielte Erfolge und wertvolle Begegnungen in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten. Darüber hinaus wird eine neue Studie vorgestellt, die das Problem der Fürsorgemüdigkeit bei in der Selbsthilfe Engagierten thematisiert. Untersucht werden soll, ob es durch die gezielte Förderung von Achtsamkeit und Selbstmitgefühl einfacher wird, für andere da zu sein, ohne sich selbst zu verlieren. Nach einem Grußwort von Sabine Horn, Präsidentin des ZONTA Clubs Würzburg Electra, leitet ein Auftritt des Improtheaters Kaktus zum geselligen Teil des Abends über. 

Für die Teilnahme an der kostenlosen Veranstaltung ist eine Anmeldung bis 1. Mai 2025 erforderlich bei Stephanie Latz-Lessing von der Würzburger Universitäts-Frauenklinik unter E-Mail: veranstaltungen_ufk@ukw.de oder Tel. 0931 201-25252.

Über die Würzburger Regionalgruppe Frauenselbsthilfe Krebs

Die Würzburger Regionalgruppe Frauenselbsthilfe Krebs .V. kommt einmal im Monat in der Umweltstation am Nigglweg zusammen. Zu den Treffen werden Referentinnen und Referenten zu verschiedenen relevanten Themen eingeladen. Zwischen diesen Terminen findet der Austausch per Telefon oder WhatsApp statt. 

Kontakt: Beate Beyrich, Tel. 0177 2727641, E-Mail: beate.e.beyrich@gmail.com und Brigitte Keller, E-Mail: keller-brigitte@gmx.net

 

Text: Pressestelle / UKW

Leitungsteam: Beate Beyrich, Brigitte Keller und Friederike Hofmann
Das Leitungsteam der Würzburger Regionalgruppe Frauenselbsthilfe Krebs e.V. (von links): Beate Beyrich, Brigitte Keller und Friederike Hofmann. Bild: Klaus Hofmann

Neujahrsbaby Antonia erblickt um 5:28 Uhr das Licht der Welt

In der Frauenklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) kamen im vergangenen Jahr 2133 Kinder zur Welt. Unter den 2067 Geburten waren 64 Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt. Im Vergleich zum Vorjahr 2023 wurden am UKW sechs Kinder weniger geboren.

Antonia in Handtüchern gewickelt, die Eltern halten die Hände fest.
Das „Neujahrsbaby“ Antonia ist sich ihres besonderen Geburtsdatums noch nicht bewusst.
Die Eltern halten ihr Baby im Arm.
Die Eltern Elena-Agneta und Ioan-Emanuel starten mit ihrer Tochter Antonia in das neue Jahr. © Anna-Lena Döppner / UKW

Würzburg, 1. Januar 2025. Jede Geburt ist einzigartig und etwas Besonderes. Und doch ist die erste Geburt nach dem Jahreswechsel immer mit viel Aufregung verbunden. So fiebern nicht nur die werdenden Eltern, sondern auch das geburtshilfliche Team des Uniklinikums Würzburg den ersten Minuten und Stunden des neuen Jahres entgegen und sind gespannt, ob und welches Kind begleitet von Feuerwerk auf die Welt kommt!

Antonia ist das erste Kind des Jahres 2025 am UKW

In diesem Jahr hat Antonia das Rennen gemacht. Das Mädchen wurde in der Silvesternacht um 05:28 Uhr geboren. Die Eltern Elena-Agneta und Ioan-Emanuel, sowie das Kind sind wohlauf und freuen sich über einen gelungenen Start ins neue Jahr.

Marlene Winkler, leitende Hebamme am UKW: „Das Neujahrsbaby begleiten zu dürfen, ist für uns eine große Freude. Ich danke diesem tollen Hebammenteam, das jeden Tag mit Hingabe und Professionalität zum bestmöglichen Start ins Leben beiträgt.“

„Der Jahreswechsel steht für viele Menschen in Verbindung mit einem neuen Anfang“, erinnert Prof. Dr. Ulrich Pecks, Leiter der Geburtshilfe am UKW. „Genau solche Neuanfänge dürfen wir jeden Tag bei Geburten miterleben. Das ist weit mehr als ein medizinisches Ereignis, dafür stehen wir mit Herz und Expertise ein.“

Die beliebtesten Vornamen 2024 waren Ella und Leon

Im vergangenen Jahr gab es 2067 Geburten, bei denen insgesamt 2133 Kinder das Licht der Welt erblickten. Bei den Mädchen wurde der Name Ella 14 Mal vergeben, Marie und Mia zwölf Mal, gefolgt von Leonie, Lea, Amelie, Ida, Klara, Lia und Lina mit mindestens neun Mal. Bei den Jungen führte der Name Leon mit 16 Vergaben, gefolgt von Ben und Emil, die jeweils zwölf Mal gewählt wurden. Darauf schlossen sich Elias, David, Noah, Paul, Jakob, Linus und Felix an.

Das Universitätsklinikum Würzburg blickt auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück und freut sich darauf, auch im neuen Jahr 2025 Familien auf ihrem Weg zu begleiten.
 

Antonia in Handtüchern gewickelt, die Eltern halten die Hände fest.
Das „Neujahrsbaby“ Antonia ist sich ihres besonderen Geburtsdatums noch nicht bewusst.
Die Eltern halten ihr Baby im Arm.
Die Eltern Elena-Agneta und Ioan-Emanuel starten mit ihrer Tochter Antonia in das neue Jahr. © Anna-Lena Döppner / UKW

Drillinge gesund unterm Weihnachtsbaum

Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) feierte am 15. November gleich mehrere besondere Ereignisse: Eröffnung der Frauenmilchbank, Weltfrühgeborenentag und einen Kaiserschnitt für eine Drillingsgeburt. Rund vier Wochen nach der Geburt, pünktlich zum Weihnachtsfest, konnte das neugeborene Trio Maria Adele, Albin Ulrich und Hermann Christoph entlassen werden.

Ina Schmolke und Prof. Ulrich Pecks besuchten die Familie auf Station Wolkennest zum Abschied. Die Station bereitete traditionell eine Abschiedstafel für die Familie vor. © Kim Sammet / UKW
Ina Schmolke und Prof. Ulrich Pecks besuchten die Familie auf Station Wolkennest zum Abschied. Die Station bereitete traditionell eine Abschiedstafel für die Familie vor. © Kim Sammet / UKW

Würzburg. Beim ersten Ultraschalltermin sprach man von einem Baby, beim zweiten waren es plötzlich zwei, beim dritten drei. „Das war schon eine große Überraschung. Aber wir haben uns riesig gefreut“, sagt der frischgebackene Drillingsvater Armin. Noch größer ist die Freude bei ihm und seiner Frau Barbara, dass sie ihr Trio nun gesund und munter, warm eingepackt und pünktlich zum Weihnachtsfest mit nach Hause nehmen können. Zur Verabschiedung kamen Prof. Dr. Ulrich Pecks, Leiter der Geburtshilfe am Uniklinikum Würzburg (UKW), und Ina Schmolke, Vorsitzende der Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation KiWi e.V., persönlich ins Wolkennest, der Früh- und Neugeborenenstation der Kinderklinik des UKW.

Kaiserschnitt am Aktionstag für Frühgeborene

So eine Drillingsgeburt gibt es nicht oft, im vergangenen Jahr nur zweimal am UKW. Umso größer war die Aufregung und das Aufgebot an ärztlichem und pflegerischem Personal im Kreißsaal der Frauenklinik am 15. November 2024. Ein besonderer Tag: Denn neben dem geplanten Kaiserschnitt der Drillinge standen die Eröffnung der Frauenmilchbank und der Weltfrühgeborenentag unter dem Motto „Wir feiern unsere Frühchen schon früher“ auf dem Programm. Aufgrund der Feierlichkeiten zur Eröffnung der Frauenmilchbank entschied man sich, den Aktionstag schon zwei Tage vor dem offiziellen Weltfrühgeborenentag und somit am 15. November zu feiern.

Mit 32 Wochen sind Hermann Christoph, Albin Ulrich und Maria Adele Frühchen, doch die fehlenden acht Wochen im Bauch ihrer Mutter haben sie dank der Pflege im Wolkennest schnell aufgeholt - und dank der Muttermilch. 

Muttermilchüberschuss bei Drillingen

„Ich konnte alle drei mit meiner eigenen Muttermilch versorgen, was nicht selbstverständlich ist. Und ich hatte sogar noch Milch übrig, die ich der neuen Frauenmilchbank spenden und damit anderen Frühgeborenen helfen konnte“, freut sich die Drillingsmutter. Mit der neuen Frauenmilchbank haben Frauen am UKW die Möglichkeit, ihre Muttermilch zu spenden, die nach strengen Vorgaben für Frühgeborene aufbereitet wird, deren Mütter nicht sofort stillen können. „Auf diese Weise kann ich etwas zurückgeben, das ist ein schönes Gefühl“, sagt Barbara, die jetzt fünffache Mutter ist. 

Nach rund vier Wochen im Wolkennest dürfen die Drillinge endlich nach Hause. „Die beiden Geschwister werden Augen machen und die Großeltern werden die Kleinen sicher liebevoll in ihre Arme schließen“, prophezeien Armin und Barbara lachend. „Wir freuen uns, dass wir auf viel Unterstützung zählen können. Das wird ein Fest“. 

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