Aktuelle Meldungen

Neuer Hybrid-Operationssaal erfolgreich im Einsatz

Mehr Sicherheit, kürzere Wege und präzisere Eingriffe: Hybrid-OP des UKW vereint Bildgebung und operative Therapie

Der 66 Quadratmeter große Hybrid-OP wird von verschiedenen Klinikbereichen des UKW genutzt. © Kim Sammet / UKW
Der 66 Quadratmeter große Hybrid-OP wird von verschiedenen Klinikbereichen des UKW genutzt. Auf dem Bild: Dr. Khaled Hamouda, Prof. Stefan Frantz, Privatdozent Frank Schönleben, Kristin Uhl. © Kim Sammet / UKW
OP-Pflegekraft Ayse Ceylan steuert die neue Röntgenanlage im Hybrid-OP des UKW. © Kim Sammet / UKW
OP-Pflegekraft Ayse Ceylan steuert die neue Röntgenanlage im Hybrid-OP des UKW. © Kim Sammet / UKW

Würzburg. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) wird nun in einem neuen Hybrid-Operationssaal operiert. Der 66 Quadratmeter große Raum vereint modernste hochauflösende radiologische Bildgebung und voll ausgestattete operative Infrastruktur.

Ein konkretes Beispiel: Bei einem Aortenaneurysma, einer potenziell lebensbedrohlichen Erweiterung der Hauptschlagader, ist die exakte und zügige Platzierung eines Stents zur Stabilisierung der Arterie und Ausschaltung des Aneurysmas entscheidend für den Behandlungserfolg. Gefäßchirurginnen und -chirurgen implantieren diesen Stent im Hybrid-OP. Dank integrierter Echtzeit-Bildgebung lassen sich dessen Platzierung und der Blutfluss unmittelbar kontrollieren – ohne Umlagerung des Patienten und ohne Zeitverlust zwischen Diagnostik und Therapie.

„Mit unserem neuen Hybrid-OP setzen wir Maßstäbe in der intraoperativen Diagnostik und Behandlung. Er stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit und ermöglicht hochkomplexe Eingriffe auf universitärem Spitzenniveau“, sagt Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW.

Die parallele Durchführung von Diagnostik und Therapie hat spürbare Vorteile für Patientinnen und Patienten sowie für die Behandlungsteams, darunter kürzere Eingriffszeiten, maximale Präzision durch Echtzeit-Bildgebung, der größtmögliche Erhalt gesunden Gewebes und zusätzliche Sicherheit durch direkte intraoperative Kontrollmöglichkeiten. 

Umbau und Modernisierung in Eigenregie

Im April 2025 begann unter der Leitung des Geschäftsbereichs „Technik und Bau“ des UKW der Umbau des spezialisierten Operationsbereichs. Dabei wurde der Hybrid-OP in den zentralen OP-Bereich des Zentrums für Operative Medizin integriert. Zudem wurde auch ein großer Teil des Operationstrakts modernisiert und reorganisiert. Nach einer Bauzeit von neun Monaten ging der neue Hybrid-Operationssaal am 19. Januar 2026 erfolgreich in Betrieb.

Mit dem Umzug wurde die technische Ausstattung des Hybrid-OP‘s modernisiert und deutlich erweitert. Die Bildgebung erfolgt nun über einen flexibel steuerbaren, bodengebundene Roboterarm, während früher eine fest an der Decke montierte Anlage genutzt wurde. „Die neue Bauart ermöglicht eine optimale Flächennutzung, optisch ähnelt der Hybrid-OP einem konventionellen OP-Saal“, erläutert Dr. András K. Szabó, Leiter des OP-Managements am UKW. „Dadurch finden sich die unterschiedlichen chirurgischen Teams schnell zurecht und der Saal kann sehr flexibel für verschiedene Eingriffe genutzt werden.“ 

Flexible Nutzung für mehrere Fachdisziplinen 

Der Hybrid-OP wird für Eingriffe der Gefäßchirurgie sowie gemeinsame Eingriffe der Kardiologie und Herzchirurgie genutzt. Perspektivisch wird auch die Unfallchirurgie des UKW im Hybrid-OP operieren.

„Bei kathetergestützten Herzklappentherapien werden die Herzklappen in der Mehrzahl der Fälle über die Leistenarterie eingebracht. Wir haben also bei der Implantation keine direkte Sicht auf die zu ersetzende Klappe, sondern sind auf präzise Bildinformationen angewiesen. Gleichzeitig wird aber das komplette Arbeitsumfeld eines OP-Saals benötigt; in seltenen Fällen muss auch einmal auf einen offenen Eingriff gewechselt werden. Der Hybrid-OP ist also das ideale Arbeitsumfeld, um modernste Herzklappen exakt und sicher zu implantieren“, betont Prof. Dr. Stefan Frantz, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik I.

„Mit dem neuen robotergestützten Angiografie-System im Hybrid-OP können wir unsere Patientinnen und Patienten noch gezielter und schonender behandeln. Insbesondere bei komplexen arteriellen Erkrankungen wie Aneurysmen unterstützt die Anlage wie ein Navigationssystem dabei, die notwendigen Prothesen punktgenau an den betroffenen Stellen einzusetzen. Die neu angeschaffte Röntgenanlage lässt sich sehr präzise steuern und liefert hervorragende Bilder. Diese exzellenten Rahmenbedingungen tragen wesentlich zu einer gesteigerten Patientensicherheit bei“, ergänzt Privatdozent Dr. Frank Schönleben, Leiter der Gefäßchirurgie in der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie des UKW.

Verbesserte Arbeitsbedingungen für OP-Pflegekräfte

In der OP-Schleuse wurde im Zuge der Umbauarbeiten ein deckenmontierter Patientenlifter installiert. Dieser erleichtert das Umlagern narkotisierter Patientinnen und Patienten zwischen Klinikbett und OP-Tisch. „Der Lifter ermöglicht den Pflegekräften rückenschonendes und sicheres Arbeiten und gewährleistet zugleich ein hohes Maß an Patientensicherheit“, erklärt Kristin Uhl, Gesamtleitung der OP-Pflege im Zentral-OP.

Weitere Informationen zum Zentral-OP und weiteren OP-Bereichen des UKW

Im Zentral-OP des Zentrums für Operative Medizin operieren fünf Kliniken des UKW in 18 Operationssälen:

  • die Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie,
  • die Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie,
  • die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie,
  • die Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie und
  • die Medizinische Klinik I.

Weitere OP-Bereiche des UKW befinden sich in der Kopfklinik (Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Neurochirurgie und Augenklinik), der Frauenklinik, der Dermatologie sowie in der Mund-, Kiefer- und Plastischen Gesichtschirurgie.

Weitere Stimmen zum neuen Hybrid-OP 

  • „Wie der Name schon sagt, vereint der Hybrid-Saal die Vorteile einer chirurgischen Operation mit denen einer röntgengeführten Intervention. Dadurch können unsere Patientinnen und Patienten noch schonender und effizienter behandelt werden.“ – Dr. Khaled Hamouda, Stellvertretender Direktor der Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie
  • „Aus anästhesiologischer Sicht ist der Hybrid-OP ein zentraler Baustein moderner Hochleistungsmedizin. Die Kombination aus Raum, Technologie und interdisziplinärer Zusammenarbeit schafft die Grundlage für eine individualisierte, hochpräzise Patientenversorgung.“ - Privatdozent Dr. Maximilan Kippnich, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie
  • „Da der OP-Betrieb uneingeschränkt weiterlaufen musste, wurden die Bauarbeiten für den neuen Hybrid-Operationssaal während des laufenden Betriebs realisiert. Das erforderte eine präzise Abstimmung aller Beteiligten sowie ein hohes Maß an Flexibilität. Zusätzlich zu den ausführenden Gewerken waren phasenweise mehr als die Hälfte der Mitarbeitenden unserer Bauabteilung parallel im Projekt eingebunden.“ – Bertram Bräutigam, Leiter der Abteilung „Bau“ im Geschäftsbereich Technik und Bau
  • „Für die erfolgreiche Neugestaltung des Hybrid-OP‘s war vor allem das fachübergreifende Miteinander während der gesamten Projektdauer entscheidend. Nur durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand, Ärzteschaft, Pflege, Einkauf, Planern und Technikern konnte das Projekt im vorgesehenen Zeitplan umgesetzt werden.“ – Jörn Braungardt, Leiter des Geschäftsbereichs Technik und Bau
  • „Die minimalinvasive, Katheter-basierte Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Herzklappenerkrankungen gehört zu den großen medizinischen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre. Gerade ältere, aber zunehmend auch jüngere Erkrankte profitieren maximal von einer stetig wachsenden Anzahl hocheffektiver, schonender Therapieverfahren. Der neue Hybrid-OP setzt hier neue Maßstäbe, um in diesem wichtigen Behandlungsfeld auch für die Zukunft die bestmögliche Therapie für unsere Patientinnen und Patienten am UKW zu ermöglichen.“ – Privatdozent Dr. Peter Nordbeck, Leiter der Kardiologie und des Herzkatheterlabors in der Medizinischen Klinik I

 

Text: Annika Wolf / UKW

Doppelt genäht hält besser: Spezieller „Doppel-Flicken“ verschließt Loch im Herz

„Ich fühlte mich total erschöpft, alles war anstrengend, selbst wenige Schritte. Ich war einfach total platt.“

Björn Gerer (r.) und Herzspezialistin Prof. Dr. Gloria Färber bei seinem Aufenthalt am UKW in diesem Sommer. Inzwischen geht er regelmäßig zum Rehasport und hofft, im kommenden Jahr wieder in seinen Beruf zurückzukehren. Foto: UKW / Stefan Dreising
Björn Gerer (r.) und Herzspezialistin Prof. Dr. Gloria Färber bei seinem Aufenthalt am UKW in diesem Sommer. Inzwischen geht er regelmäßig zum Rehasport und hofft, im kommenden Jahr wieder in seinen Beruf zurückzukehren. Foto: UKW / Stefan Dreising

Würzburg. Eigentlich hat Björn Gerer Freude an der Gartenarbeit zuhause, doch an diesem Samstag war das anders: „Ich fühlte mich total erschöpft, alles war anstrengend, selbst wenige Schritte. Ich war einfach total platt.“ An einen Herzinfarkt dachte der 56-Jährige aus Boxberg im Main-Tauber-Kreis zunächst nicht in diesem Frühjahr. Er hatte keine speziellen Schmerzen in der Brust. Zwei Tage später brachte ihn seine Frau ins Krankenhaus. Dort dann die Diagnose: Herzinfarkt mit Einriss der Herztrennwand, im Fachbegriff Septum. In seiner Herztrennwand, welche die linke und rechte Herzkammer trennt, war ein etwa zwei Zentimeter großes Loch. Damit fließt das Blut nicht wie sonst von der linken Herzkammer in den Körperkreislauf, sondern läuft fälschlicherweise zurück und es kommt zum Rückstau. Eine lebensbedrohliche Situation, Björn Gerer wurde dann notfallmäßig in das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) verlegt.

Ein solcher Verlauf ist absolut kritisch, erklärt Prof. Dr. Gloria Färber, Direktorin der Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie am UKW. „Bei einem Herzinfarkt kommt es zu einer Unterbrechung der Blutversorgung im Herzmuskel. Durch die fehlende Versorgung mit Blut und Sauerstoff stirbt das Gewebe ab und kann einreißen.“ So war es bei Björn Gerer. In einer aufwändigen mehrstündigen Operation konnten Prof. Färber und ihr Team das Loch durch einen sogenannten „Doppelpatch“ verschließen. Die Herzspezialistin erklärt: „Vereinfacht dargestellt ist das wie ein Flicken, der auf ein Loch in der Kleidung genäht wird. Allerdings ist beim Herzinfarkt das geschädigte Gewebe so fragil, dass wir sicherheitshalber zwei Flicken einnähen: Einen kleineren, der das Loch primär verschließt und einen zweiten größeren, der die Spannungen, die auf der ersten Nahtreihe lastet, reduziert. Damit schaffen wir eine stabilere Abdichtung - doppelt genäht hält besser.“ 

Enge Zusammenarbeit

Bei solch einem komplexen Krankheitsbild sind viele Bereiche und Berufsgruppen an der Patientenversorgung beteilig, die eng zusammenarbeiten. Es ist ein Hand-in-Hand von Herzchirurgie, Kardiologie, Anästhesie, Perfusionisten, Intensivmedizin und Pflege. „Ich kann mich bei allen Beteiligten nur bedanken, auch wenn ich natürlich in der Zeit nach der Operation nicht viel mitbekommen habe“, so Björn Gerer, der im August schließlich seine Reha-Maßnahme antreten konnte. Jetzt, im November 2025, geht er regelmäßig zum Rehasport, um wieder seine volle Belastbarkeit zu erreichen: „Ich hoffe, dass ich im kommenden Jahr wieder in den Beruf zurückkehren kann. Das ist mein festes Ziel.“ Ein weiteres Ziel für ihn: Er will dann auch wieder mit seiner Gitarre auf der Bühne stehen, gemeinsam mit seiner Hardrock- und Heavy Metal-Coverband „Edelstahl“, um Songs von Bands wie Iron Maiden oder Metallica zu spielen. Gerer: „Auch dazu muss ich aber noch die nötige Fitness wieder bekommen. Aber das wird klappen!“

Für Prof. Färber ist vor allem eines wichtig: „Ein Herzinfarkt geht nicht immer mit den typischen Beschwerden wie Engegefühl im Brustkorb und ausstrahlenden Schmerzen einher. Abgeschlagenheit oder eine Minderung der Leistungsfähigkeit ohne erkennbaren Grund können auch ein Anzeichen sein. Bei Frauen zeigen sich beispielsweise Symptome häufiger in atypischer Form.“ In solchen Fällen ist eine umgehende abklärende Untersuchung anzuraten, um die Symptome ernst zu nehmen und eine angemessene Behandlung einzuleiten.

Risiken können minimiert werden

Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung erleiden über 300.000 Menschen in Deutschland jährlich einen Herzinfarkt. Herzinfarkte und deren Komplikationen gehören nicht nur zu den führenden Todesursachen, sondern auch zu den Hauptdiagnosen, die zu einem Kranhausaufenthalt führen. Durch eine gesunde Lebensweise mit ausreichender Bewegung, ausgewogener Ernährung und einem regelmäßigen Blick auf den Blutdruck sowie Blutwerte können Risikofaktoren minimiert werden. Vorsorgeuntersuchungen helfen dabei, Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Gefäßverengungen früh zu erkennen und zu behandeln sowie die Prognose zu verbessern.

Björn Gerer (r.) und Herzspezialistin Prof. Dr. Gloria Färber bei seinem Aufenthalt am UKW in diesem Sommer. Inzwischen geht er regelmäßig zum Rehasport und hofft, im kommenden Jahr wieder in seinen Beruf zurückzukehren. Foto: UKW / Stefan Dreising
Björn Gerer (r.) und Herzspezialistin Prof. Dr. Gloria Färber bei seinem Aufenthalt am UKW in diesem Sommer. Inzwischen geht er regelmäßig zum Rehasport und hofft, im kommenden Jahr wieder in seinen Beruf zurückzukehren. Foto: UKW / Stefan Dreising

10.000 Euro von der Stiftung "Forschung hilft" für die AG "Sheta-Aleksic-Beilhack"

Förderung des Projekts Aktivierung der körpereigenen Immunantwort gegen Lungenkrebs

Matthias Frosch und Dalia Sheta.
Prof. Dr. Matthias Frosch gratuliert Dr. Dalia Sheta zur Fördersumme von 10.000 Euro.
Gruppenbild in weißen Kitteln
Erfolgreiche Kooperation: Die Arbeitsgruppen von Dr. Dalia Sheta, Prof. Dr. Ivan Aleksic und Prof. Dr. Dr. Andreas Beilhack erproben gemeinsam neue Therapeutika, die die körpereigene Immunabwehr gegen Lungenkrebs aktivieren sollen.

Seit acht Jahren trägt „Forschung hilft“, die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg (UKW), erfolgreich Spendengelder zusammen, um damit möglichst viele vielversprechende onkologische Forschungsprojekte zu unterstützen. Am 20. November 2025 wurden bei einem Festakt mit rund 200 Gästen in der Veranstaltungs-Location „Maschinenhaus“ auf dem Würzburger Bürgerbräu-Gelände Preisgelder in Höhe von insgesamt fast 235.000 Euro an 21 Würzburger Forscherteams verteilt. Über 10.000 Euro freut sich ein Team rund um Dr. Dalia Sheta, Prof. Dr. Ivan Aleksic und Prof. Dr. Dr. Andreas Beilhack.

10.000 Euro für das Projekt Aktivierung der körpereigenen Immunantwort gegen Lungenkrebs

Die Forscherinnen und Forscher erproben neue Therapeutika, die die körpereigene Immunabwehr gegen Lungenkrebs aktivieren sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die TNF-Rezeptor-Superfamilie, eine Gruppe von Molekülen, die wichtige Abwehrreaktionen im Körper steuert. Durch das Erkennen tumorspezifischer Zielstrukturen und den lokalen Einsatz neuer Wirkstoffe will das Team die Immunantwort gezielt im Tumor stärken, ohne den gesamten Körper zu belasten, also mit großer Wirkung und wenigen Nebenwirkungen. Zu diesem Zweck wird ein 3D-Lungenkrebsmodell genutzt, das echtes Tumorgewebe realitätsnah nachbildet. So können die neuen Therapieansätze bereits im Labor unter möglichst natürlichen Bedingungen geprüft werden. Langfristig sollen sichere, wirksame und individuell zugeschnittene Behandlungen für Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs ermöglicht werden. Die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Harald Wajant entwickelten TNFR-Agonisten zeigen jedoch auch Potenzial bei anderen Tumorarten, darunter Melanom, Darm-, Brust-, Blasen- und Leberkrebs.

Weitere Details zum Projekt: Aktivierung der körpereigenen Immunantwort gegen Lungenkrebs | forschung-hilft.de

Stiftung “Forschung hilft”

Einen Überblick über die einzelnen Projekte gibt es auf der UKW-Webseite und der Stiftungs-Webseite
Hier geht es zur Pressemeldung zur Preisverleihung.

Wer die Krebsforschung in Würzburg weiter voranbringen will, kann die Stiftung „Forschung hilft“ durch eine Spende auf folgendes Konto unterstützen: Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken 
IBAN DE19 7905 0000 0000 0655 65

Matthias Frosch und Dalia Sheta.
Prof. Dr. Matthias Frosch gratuliert Dr. Dalia Sheta zur Fördersumme von 10.000 Euro.
Gruppenbild in weißen Kitteln
Erfolgreiche Kooperation: Die Arbeitsgruppen von Dr. Dalia Sheta, Prof. Dr. Ivan Aleksic und Prof. Dr. Dr. Andreas Beilhack erproben gemeinsam neue Therapeutika, die die körpereigene Immunabwehr gegen Lungenkrebs aktivieren sollen.

Würzburgs Herzchirurgie blickt über den Tellerrand

EUROPÄISCHE FACHGESELLSCHAFT FÜR HERZ-THORAX-CHIRURGIE VERLEIHT ZWEI WICHTIGE FELLOWSHIPS AN WÜRZBURGER HERZCHIRURGEN

Dr. Dejan Radaković erhält von der European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) ein Stipendium für die Off-Pump-Coronary-Artery-Bypass-Chirurgie (OPCAB). Der Oberarzt wird im italienischen Salerno seine Fähigkeiten in der Off-Pump-Technik vertiefen, bei der ein Koronararterien-Bypass (CABG) ohne Anschluss des Patienten an eine Herz-Lungen-Maschine durchgeführt wird. Funktionsoberarzt Dr. Mohamed Hassan wird im Rahmen eines EACTS-Fellowships in Brüssel Einblicke in die minimal-invasive chirurgische Behandlung von Vorhofflimmern und intensivierten Zusammenarbeit mit der Elektrophysiologie gewinnen.

 

Porträts im Passfotoformat der beiden Ärzte in weißen Kitteln
Die Herzchirurgen Dr. Mohamed Hassan (links) und Dr. Dejan Radaković vom Uniklinikum Würzburg freuen sich über Stipendien der European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) © Daniel Wiener / Daniel Peter

Würzburg. Die Herzchirurgie hat in den letzten Jahren insbesondere durch die Entwicklung minimalinvasiver Techniken große Fortschritte gemacht. Dadurch konnten die Genesungszeiten verkürzt und das Komplikationsrisiko verringert werden. Ein Beispiel hierfür ist die Off-Pump-Coronary-Artery-Bypass (OPCAB). OPCAB, auch als Off-Pump-Technik bekannt, ist eine chirurgische Methode, bei der eine Koronararterien-Bypass-Operation (CABG) durchgeführt wird, ohne dass der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen ist. Diese Technik unterscheidet sich von der konventionellen Bypasschirurgie, bei der das Herz stillgelegt wird und der Blutkreislauf durch eine Herz-Lungen-Maschine aufrechterhalten wird, bis der Bypass einen neuen Weg für den Blutfluss schafft, der die blockierten oder verengten Abschnitte der Koronararterien umgeht.

Eine Operation am schlagenden Herzen erfordert jedoch hochspezialisierte Fähigkeiten und Erfahrung, insbesondere wenn diese Technik noch mit minimalinvasiven Schnitten kombiniert wird und die Sicht eingeschränkt ist. Aus diesem Grund hat sich Dr. Dejan Radaković, Oberarzt der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW), bei der Europäischen Gesellschaft für Herz-Thorax-Chirurgie für das OBCAB Extended Fellowship Programm beworben. 

Fellowships fördern berufliche Entwicklung und chirurgische Fähigkeiten

Die European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) bietet über den Francis Fontan Fund verschiedene Fellowships an, die es jungen Chirurginnen und Chirurgen ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Spezialgebieten der Herz-Thorax-Chirurgie zu vertiefen und von erfahrenen Expertinnen und Experten an renommierten Institutionen weltweit zu lernen.
Dejan Radaković hat es geschafft. Der Herzchirurg darf sich sechs Wochen lang im Universitätsklinikum Salerno (Italien) in der Off-Pump-Technik weiterbilden. Die Herz-Thorax-Chirurgie im Ospedale San Giovanni di Dio e Ruggi d’Aragona, südöstlich von Neapel, ist auf die Technik der schlagenden Herzchirurgie spezialisiert und entwickelt sie kontinuierlich weiter.

Off-Pump-Chirurgie senkt Schlaganfallrisiko

„Wir freuen uns sehr, dass die EACTS das Potenzial in Würzburg erkannt hat“, sagt Prof. Dr. Ivan Aleksic, kommissarischer Direktor der Würzburger Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie. Bei Bypass-Operationen und Komplikationen liegt das UKW unter dem Bundesdurchschnitt. „Und da wollen wir auch bleiben“, erklärt Aleksic. „Dejan Radaković ist ein hervorragender Bypass-Chirurg und hat sich gemeinsam mit dem Kardioanästhesisten Dr. Daniel Schneiderbanger bereits in die Off-Pump-Chirurgie eingearbeitet.“ Die Off-Pump-Technik reduziert das Risiko von Komplikationen, insbesondere das Schlaganfallrisiko. Und die Patienten brauchen oft weniger Zeit, um sich zu erholen, weil der Eingriff schonender ist. Diese Technik soll nun weiterentwickelt und in Würzburg etabliert werden.

Um eine moderne, komplikationsarme Bypass-Chirurgie anbieten zu können, wäre der nächste Schritt, die Off-Pump-Technik mit der minimalinvasiven Chirurgie zu kombinieren. „Im Gegensatz zur Sternotomie muss das Brustbein (Sternum) nicht vollständig geöffnet werden, sondern es genügen fünf bis zehn Zentimeter lange Schnitte zwischen den Rippen, um den Bypass zu legen, was den Wundheilungsprozess und damit die Erholungszeit deutlich verkürzt, die Schmerzen verringert und das Risiko von Komplikationen wie Infektionen oder Blutverlust senkt“, beschreibt Dejan Radaković die Vorteile des minimal-invasiven Verfahrens. Der gebürtige Serbe studierte Medizin in Belgrad und kam im Jahr 2013 an das Uniklinikum Würzburg.  

Vorhofflimmern: Innen- und Außenperspektive der Herzkommunikation vereinen

Auch Dr. Mohamed Hassan, Funktionsoberarzt in der Herzchirurgie, kann sich über ein Stipendium der EACTS freuen. Der Funktionsoberarzt, der selbst als so genannter Proctor deutschlandweit Fachkräfte im Bereich der endoskopischen Gefäßentnahme (EVH/ERAH) im Rahmen der Bypasschirurgie ausbildet, wird in diesem Jahr für vier Wochen bei Professor Mark La Meir hospitieren, dem Direktor der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Brüssel und einer Koryphäe auf dem Gebiet der Herzrhythmuschirurgie. Mohamed Hassan interessiert sich vor allem für innovative, minimal-invasive Therapieansätze bei der chirurgischen Behandlung von Vorhofflimmern.

Erste Wahl bei der Behandlung von Vorhofflimmern ist meist die Katheterablation. Bei diesem minimal-invasiven, endovaskulären Verfahren wird ein Katheter über die Blutgefäße zum Herzen geführt, um dort gezielt mit Hitze oder Kälte die Zellen zu veröden, die das Herz durch falsche elektrische Signale immer wieder aus dem Takt bringen. „Hier leistet Professor Thomas Fischer, der Leiter der Interventionellen Elektrophysiologie, hervorragende Arbeit“, sagt Mohamed Hassan. Bei 75 Prozent der Patientinnen und Patienten kann eine Katheterablation die Herzrhythmusstörung beheben und den normalen Sinusrhythmus wiederherstellen. In jedem vierten Fall ist jedoch ein chirurgischer Eingriff notwendig, bei dem das Epikard, die äußere Schicht des Herzens, behandelt wird. Denn auch von außen können abnorme Signale in die Vorhöfe gelangen. „Für uns in der Chirurgie heißt das: Wir machen das Gleiche wie die Elektrophysiologie, nur von außen. Wir veröden das Gewebe, das die Fehlkommunikation verursacht, und bringen das Herz wieder in Takt“, erklärt Mohamed Hassan. Der Chirurg, der 2018 nach seiner Ausbildung in Bad Bevensen nach Würzburg kam, will die Außen- und Innenperspektive der elektrischen Herzkommunikation zusammenführen und die Zusammenarbeit mit der Elektrophysiologie intensivieren. Brüssel ist dabei Vorreiter.

Blick über den Tellerrand 

Und auch hier liegt ein Fokus auf der minimal-invasiven Chirurgie. „Wir müssen auch in der Herzchirurgie immer kleiner werden, was die Zugänge betrifft“, sagt Ivan Aleksic, der mit seinem Team am UKW vier bis sechs Operationen pro Tag durchführt. „Mit dem internationalen Austausch und dem „out of the box“-Denken, also dem Blick über den Tellerrand, sind wir auf dem richtigen Weg.“ 

Kirstin Linkamp / UKW
 

Porträts im Passfotoformat der beiden Ärzte in weißen Kitteln
Die Herzchirurgen Dr. Mohamed Hassan (links) und Dr. Dejan Radaković vom Uniklinikum Würzburg freuen sich über Stipendien der European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS) © Daniel Wiener / Daniel Peter

Wir suchen Sie! Weiterbildungsassistentin oder -assistenten (m/w/d)

Die Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie sucht ab sofort für ihre Abteilungen Herzchirurgie und Thoraxchirurgie jeweils eine Weiterbildungsassistentin oder einen -assistenten in Vollzeit.

Die funktionell unabhängigen Einheiten der Klinik stehen unter der kommissarischen Leitung von Prof. Dr. med. Ivan Aleksic und bieten in einem universitären Haus der Maximalversorgung das gesamte Spektrum des jeweiligen Fachbereichs. Die Weiterbildung erfolgt nach einem gut strukturierten Curriculum, das eine zweijährige Arbeit im Common Trunk vorsieht, worauf sich die vierjährige Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt des speziellen Bereichs anschließt.

Insgesamt werden an der Klinik rund 1900 Operationen pro Jahr durchgeführt, die sich aus etwa 850 herzchirurgischen, 650 thoraxchirurgischen und 400 interdisziplinären Eingriffen an den großen thorakalen Gefäßen zusammensetzen.

Wenn Sie interessiert sind, freut sich unser engagiertes, offenes und internationales Team auf Sie und Ihre Bewerbung. Diese richten Sie bitte in beiden Fällen an Prof. Dr. med. Ivan Aleksic.
Detaillierte Informationen zu unserer Klinik und den Arbeitsbedingungen finden Sie – ebenso wie die Stellenausschreibung – auf unserer Karriereseite.  

Süddeutsches Brustwandzentrum als neue Therapiestruktur am Uniklinikum Würzburg

Diverse Erkrankungen können Operationen an der Brustwand erforderlich machen. Für eine bestmögliche Behandlung bei den oft komplexen Krankheitsbildern bündeln Fachleute aus verschiedenen Abteilungen des Uniklinikums Würzburg ihre Expertise in einem für den gesamten süddeutschen Raum einmaligen Zentrum.

Die Professoren Ivo Aleksic, Rafael Jakubietz und Achim Wöckel vom Uniklinikum Würzburg (von links) vertreten die medizinischen Kerndisziplinen, die sich zum Süddeutschen Brustwandzentrum zusammengeschlossen haben.
Die Professoren Ivo Aleksic, Rafael Jakubietz und Achim Wöckel vom Uniklinikum Würzburg (von links) vertreten die medizinischen Kerndisziplinen, die sich zum Süddeutschen Brustwandzentrum zusammengeschlossen haben. Bilder: UKW / D. Peter, S. Bausewein, D. Peter
Zum Therapieumfang des Süddeutschen Brustwandzentrums gehören fortgeschrittene Tumore.
Zum Therapieumfang des Süddeutschen Brustwandzentrums gehören fortgeschrittene Tumore. Das PET-CT zeigt eine Raumforderung (Pfeil), die sich in Richtung Leber vorwölbt. Die hohe Glucoseaufnahme, erkennbar an der intensiven Gelbfärbung, spricht für einen bösartigen Tumor. Bild: UKW

Würzburg. Für eine zielführende Behandlung von Tumoren, großen Weichteildefekten sowie Verletzungen und Deformitäten des Brustkorbs (Thorax) sind häufig chirurgische Eingriffe nötig. Neben der Therapie der Grunderkrankung gilt es, die ungehinderte Funktion von Herz und Lunge sowie die Stabilität des Brustkorbs zu gewährleisten. Außerdem muss in vielen Fällen auch das Brustwandäußere wiederhergestellt werden. Um diesen komplexen Ansprüchen gerecht zu werden, ist vielfach das vereinte Spezialwissen aus der Thoraxchirurgie, der Plastischen Chirurgie und der Gynäkologie gefragt. Für eine noch bessere Kooperation schlossen sich diese Disziplinen am Uniklinikum Würzburg (UKW) kürzlich zum Süddeutschen Brustwandzentrum (SBWZ) zusammen. Bei Bedarf können weitere Fachbereiche des unterfränkischen Klinikums der Maximalversorgung hinzugezogen werden.

Individuelle Behandlungskonzepte 

Verwaltet wird das Zentrum von der Klinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie. Prof. Dr. Ivo Aleksic, der Leiter der Sektion Thoraxchirurgie, erläutert: „Wir betrachten uns als Anlaufstelle für alle Menschen, die ein gesundheitliches oder kosmetisches Problem mit der Thoraxwand haben und sich durch einen operativen Eingriff eine Verbesserung ihrer Lebensqualität erhoffen.“ Nach seinen Worten erstellt das interdisziplinäre Team des SBWZ für jede Patientin und jeden Patienten nach ausführlicher Diagnostik individuell einen maßgeschneiderten Operationsplan und ein sinnvolles Behandlungskonzept.

Behandlung von Brustwandtumoren

Zu den Leistungsschwerpunkten der Einrichtung gehört die Therapie von fortgeschrittenem Brustkrebs. „Diese bösartige Erkrankung kann auch auf das unter der Brust liegende Gewebe wie die Muskulatur, die Rippen oder sogar das Rippenfell übergreifen“, schildert Prof. Dr. Achim Wöckel. Laut dem Direktor der Würzburger Universitäts-Frauenklinik ist dann eine Operation oft die wichtigste Behandlungsmöglichkeit mit der Aussicht auf Heilung. „Für die optimale Therapie einer Brustkrebserkrankung in einem solchen Stadium ist die Zusammenarbeit von Kolleginnen und Kollegen aus der Gynäkologie, der Plastischen Chirurgie und der Thoraxchirurgie sowie gegebenenfalls aus weiteren Fachdisziplinen geradezu zwingend erforderlich“, unterstreicht Wöckel.

Bei schweren Infektionen der Brustwand oder der Rippen

Ein weiteres Thema für das SBWZ sind massive Infektionen der Brustwand oder der Rippen. Sie können infolge von Verletzungen, Thoraxtraumen oder nach einer Operation auftreten. Neben dem Muskel- und Hautgewebe können auch knöcherne Strukturen oder sogar das Innere des Brustkorbs betroffen sein. „Wenn hier eine Antibiotikagabe nicht die nötigen Erfolge zeigt, muss der – oft ausgedehnte – Wundherd chirurgisch ausgeräumt werden“, beschreibt Prof. Aleksic. Je nach Umfang des Eingriffs kann es für ein am Ende auch ästhetisches Erscheinungsbild nötig sein, den Weichteilmantel des Brustkorbs wiederherzustellen. „Dafür nutzen wir unter anderem die Möglichkeiten der Verschieb- oder Schwenklappenplastiken“, erklärt Prof. Dr. Rafael Jakubietz, der Leiter der Sektion Plastische und ästhetische Chirurgie am UKW.

Lösungen bei angeborenen Fehlbildungen

Den dritten Schwerpunkt des Zentrums bilden operative Maßnahmen, die sich gegen angeborene Fehlbildungen der Brustwand, wie Trichterbrust und Kielbrust, richten. Die Betroffenen können unter psychischen Belastungen, Einschränkungen der Lungenfunktion und der Herzleistung sowie orthopädischen Fehlhaltungen leiden. 

Neben den geschilderten, vergleichsweise häufigen Krankheitsbildern gehören zum „Portfolio“ des SBWZ auch deutlich seltenere Erkrankungen wie Sarkome, Knochenmarkentzündungen des Brustbeins oder das Poland-Syndrom.

Einzigartig in Süddeutschland

Das SBWZ in Würzburg ist das einzige Thoraxwandzentrum in Süddeutschland. Mehr zu den Leistungen und die Kontaktdaten der Brustwandsprechstunde finden sich unter www.ukw.de/behandlungszentren/sueddeutsches-brustwandzentrum-sbwz 

Die Professoren Ivo Aleksic, Rafael Jakubietz und Achim Wöckel vom Uniklinikum Würzburg (von links) vertreten die medizinischen Kerndisziplinen, die sich zum Süddeutschen Brustwandzentrum zusammengeschlossen haben.
Die Professoren Ivo Aleksic, Rafael Jakubietz und Achim Wöckel vom Uniklinikum Würzburg (von links) vertreten die medizinischen Kerndisziplinen, die sich zum Süddeutschen Brustwandzentrum zusammengeschlossen haben. Bilder: UKW / D. Peter, S. Bausewein, D. Peter
Zum Therapieumfang des Süddeutschen Brustwandzentrums gehören fortgeschrittene Tumore.
Zum Therapieumfang des Süddeutschen Brustwandzentrums gehören fortgeschrittene Tumore. Das PET-CT zeigt eine Raumforderung (Pfeil), die sich in Richtung Leber vorwölbt. Die hohe Glucoseaufnahme, erkennbar an der intensiven Gelbfärbung, spricht für einen bösartigen Tumor. Bild: UKW

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Sprechzeiten Herzchirurgie

Montag bis Donnerstag
08:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Freitag
08:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Sprechzeiten Thoraxchirurgie

Dienstag 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr
Freitag 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Spezialambulanzen

siehe unter Ambulante Behandlung

Telefon

Klinikdirektorin
Univ.-Prof. Dr. med. Gloria Färber

Direktionsassistenz
Anna-Lena Nickel
+49 931 201-33001
Fax: +49 931 201-33009

Ambulanz Herzchirurgie
Angelina Steiner
+49 931 201-33135

Ambulanz Thoraxchirurgie
Kerstin Bausenwein
+49 931 201-33100

Anmeldung zur Herzoperation
Angela Carossa 
+49 931 201-33026
Fax: +49 931 201-633133

NOTFÄLLE

Intensivstation, 24 h
+49 931 201-33461

Hotline Thoraxchirurgie
+49 931 201-33312

E-Mail

Direktionsassistenz: info.htc@ ukw.de

Ambulanz Herzchirurgie: steiner_a1@ ukw.de

Ambulanz Thoraxchirurgie: bausenwein_k@ ukw.de

Anmeldung Herzoperation: carossa_a@ ukw.de

Fax

+49 931 201-33109

Zuweiser-Portal Polavis HTC

Login: https://kommunikationsportal.ukw.de/login

Befundanforderung

+49 931 201-33137

 


Anschrift

Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Thorakale Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums | Zentrum Operative Medizin (ZOM)| Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A1 | 97080 Würzburg | Deutschland