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Auszeichnung des HiPSTAR Konsortiums mit Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-Anhalt

Das HiPSTAR Konsortium unter der Koordination des Lehrstuhls TERM zählt zu den Gewinnern des Hugo-Junkers-Preises 2020 im Bereich der Grundlagenforschung.

Vor drei Jahren setzten die Forschungen des HiPSTAR Konsortiums, unter Leitung von PD Dr. Marco Metzger und Dr. Appelt-Menzel vom Lehrstuhl TERM, ein. Im Zentrum der interdisziplinären Forschung von akademischen und industriellen Partnern stand die Aufklärung des Entstehungsmechanismus der neurodegenerativen Erkrankung Morbus Alzheimer. Ferner konzentrierten sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Klärung der Krankheitsentstehung durch den Aufbau eines In-vitro-Modells der humanen Blut-Hirn-Schranke aus patientenspezifischen Zellen.

Auszeichnung mit Hugo-Junkers-Preis

Nun können sich die beteiligten Forschungsinstitute über den Gewinn des renommierten Hugo-Junkers-Preises im Bereich der Grundlagenforschung freuen. Über 100 Projekte hatten sich beworben und eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, Industrie, Wirtschaft und Handwerk entschied über die Vergabe des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 80.000 Euro. Im Bereich der Grundlangeforschung gewann das HiPSTAR Konsortium den mit 7.000 Euro dotierten 2. Platz.

Forschung zu Morbus Alzheimer

Das Akronym HiPSTAR steht für “Human iPS Cell-based Blood-Brain Barrier Technology in Alzheimer Research” – zu Deutsch “Humane iPS-zellbasierte Blut-Hirn-Schranken-Technologie in der Alzheimerforschung“. Grundlage der Forschung ist die Annahme, dass eine Veränderung der Blut-Hirn-Schranke maßgeblich an der Entstehung von Morbus Alzheimer beteiligt ist. Zusätzlich verschlechtert eine derartige Veränderung die Prognose der Erkrankung. 

Im Februar dieses Jahres fand das Projekt, das durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. im Auftrag des Bundesforschungsministerium für drei Jahre mit 1,7 Millionen Euro gefördert wurde, seinen Abschluss.

Zum Hugo-Junkers-Preis

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Auszeichnung bei den Pitch Awards des Stammzellnetzwerks NRW 2021

Sanjana Mathew, Doktorandin im Blut-Hirn-Schranke-Team von Dr. Antje Appelt-Menzel, Leitung Zellbasierte Geweberegeneration, erreicht mit ihrem Vortrag den 2. Platz bei den Pitch Awards 2021 des Stammzellnetzwerks NRW.

Mehr als 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren ausgewählt worden, um beim 10. Internationalen Treffen des Stammzellnetzwerks NRW ihre wissenschaftlichen Forschungen und Ergebnisse in Form eines Pitch-Vortrags mit 3 Minuten Länge zu präsentieren.

Bei diesem Wettbewerb gewann Sanjana Mathew den 2. Platz. Sie referierte über die Nutzung eines Bioreaktors mit dynamischem Mediendurchfluss, der durch Online-Impedanzmessung die Qualitätskontrolle der Barriere ihrer Blut-Hirn-Schranken-Modellen ermöglicht. Diese Forschungsarbeit wurde am Lehrstuhl TERM in interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen den Forschergruppen Bioprozesstechnik und Zellbasierte Geweberegeneration ermöglicht und durch drittmittelgeförderte Projekte des BMBFs (HiPSTAR, FKZ: 01EK1608A), eines Stipendiums der Universität Würzburg im Rahmen des PhD-Programms der GSLS und der „Förderinitiative Modellregion für digitale Gesundheitswirtschaft Franken“ gefördert.
Durch die dynamische Kultur wird die Reifung und Funktionalität der Blut-Hirn-Schranke-Modelle im Vergleich zur konventionellen statischen Kultur verbessert.

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