Uniklinikum Würzburg: Digitales Brustkrebs-Forum am 25. November 2020

Das 7. Brustkrebs-Forum der Würzburger Universitäts-Frauenklinik findet am Mittwoch, den 25. November 2020, als Online-Veranstaltung statt. Nach zwei Vorträgen stehen den Teilnehmer*innen gleich acht Expert*innen für individuelle Fragen zur Verfügung.

In diesem Jahr nutzt die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) für ihr jährlich stattfindendes Brustkrebs-Forum das Internet. Am Mittwoch, den 25. November 2020, sind Patientinnen, Angehörige und sonstige Interessierte eingeladen, über die Videokonferenz-Software Skype for Business Neues rund um die häufigste weibliche Krebserkrankung zu erfahren.

Die Veranstaltung startet um 18:00 Uhr mit einem Kurzvortrag von Prof. Dr. Achim Wöckel über aktuelle Fortschritte in der Therapie des Mammakarzinoms. Der Direktor der Würzburger Universitäts-Frauenklinik berichtet: „Bei der Brustkrebsbehandlung wächst der Erkenntnisgewinn derzeit exponentiell. So stehen bei den lokalen Therapieverfahren, also vornehmlich bei Operationen und Strahlentherapie, vielfach deeskalierende Konzepte im Vordergrund, ganz nach dem Motto ‚Weniger ist mehr‘. Und bei den medikamentösen Therapien gibt es eine Reihe von Innovationen, die sich gerade bei fortgeschrittenen Erkrankungen als hocheffektiv erweisen.“

Beeinträchtigung der Körperwahrnehmung nach Krebs

Anschließend lenkt Dr. Elisabeth Jentschke in ihrem Vortrag die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen auf einen psychischen Aspekt. „Eine Krebserkrankung kann zu Veränderungen des Körperbildes führen. Nicht nur der Verlust des Kopfhaares, der Augenbrauen und der Wimpern beeinflusst die Selbstwahrnehmung. Operationen an der Brust oder im Bauchraum können weitreichende psychische Folgen nach sich ziehen und auch eine Paarbeziehung erheblich belasten“, weiß die Expertin, die am Comprehensive Cancer Center Mainfranken die Abteilung für Psychoonkologie leitet.

Expertenteam beantwortet individuelle Fragen

Nach dem Vortragsblock bietet das Forum wieder breiten Raum für individuelle Fragen der Teilnehmer*innen. Für deren Beantwortung stehen neben Prof. Wöckel und Dr. Jentschke gleich vier Ärztinnen und ein Arzt der Frauenklinik sowie mit Beate Beyrich zusätzlich eine Vertreterin der Selbsthilfe zur Verfügung.

Da die Teilnehmerzahl der kostenlosen Veranstaltung begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis spätestens 10. November 2020 wichtig. Wer sich rechtzeitig anmeldet, erhält per E-Mail die Zugangsdaten und eine detaillierte Anleitung zum technischen Ablauf. Für die Anmeldung kontaktieren alle Interessierten die Organisatorin Gabriele Nelkenstock unter E-Mail: info@ gn-beratung.de oder Tel: 0931 / 88079447.

 

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