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Infoveranstaltung: Alzheimer-Erkrankung – vom Verdacht zur Diagnose und zu neuen Therapieverfahren

Am Donnerstag, den 7. November 2019, um 17:00 Uhr lädt ein Ärzte-Team aus der Neurochirurgie, der Neurologie und der Psychiatrie des Uniklinikums Würzburg zu einer Informationsveranstaltung über die Alzheimer-Erkrankung in die Würzburger Stadtbücherei ein. Hierbei werden das Krankheitsbild, die Diagnoseverfahren und die medikamentösen Behandlungsversuche erläutert. Außerdem stellen die Experten eine neue Studie und deren Teilnahmebedingungen vor. Zielgruppen des Nachmittags sind Betroffene, Angehörige, Mediziner/innen sowie sonstige Interessierte.

 

Für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung stehen bisher nur wenige zugelassene Medikamente zur Verfügung, die nur für eine kurze, meist nur einige Monate dauernde Phase die Symptome lindern, die Erkrankung aber nicht aufhalten können. Zwei Studien in Kanada und den USA mit Tiefer Hirnstimulation im Bereich des Fornix (Hirngewölbes) zeigten unter bestimmten Voraussetzungen eine Verzögerung des Krankheitsverlaufs. Eine neue, internationale Studie zur Fornix-Stimulation namens ADvance II steht unmittelbar am Beginn. Sie bietet unter Beteiligung mehrerer deutscher Universitätsklinika – darunter des Uniklinikums Würzburg (UKW) – auch Patienten in Deutschland die Möglichkeit zur Teilnahme. Unter größtmöglichen Sicherheitsmaßnahmen eröffnet sie erstmals die Hoffnung und die Chance, den Krankheitsverlauf bei Alzheimer günstig zu beeinflussen.

Eine Informationsveranstaltung des UKW mit Fachleuten aus der Neurochirurgischen und der Neurologischen Klinik sowie des Zentrums für psychische Gesundheit des UKW stellt am 7. November 2019 diese Studie vor. Darüber hinaus werden das Krankheitsbild, die Diagnoseverfahren und die medikamentösen Behandlungsversuche erläutert. Abschließend besteht für die Teilnehmer/innen in einer Diskussionsrunde Gelegenheit, Antworten auf persönliche Fragen zu erhalten.

Zielgruppen der kostenlosen Veranstaltung zwischen 17:00 und 19:00 Uhr sind Betroffene, Angehörige, Mediziner/innen sowie sonstige Interessierte. Der Veranstaltungsort ist im zweiten Stock der Stadtbücherei am Oberen Markt in Würzburg.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einen detaillierten Programm-Flyer gibt es unter www.ukw.de, Rubrik „Veranstaltungskalender".

 

 

Über die Alzheimer-Erkrankung

Weltweit leiden rund 25.000 Millionen Menschen unter einer Alzheimer-Erkrankung, allein in Deutschland sind es etwa 1,2 Millionen. Die Betroffenen zeigen eine fortschreitende Verschlechterung von Gedächtnis, räumlicher Orientierung und im Bewältigen einfacher Alltagsvorgänge wie Waschen und Ankleiden. Auch im Urteilsvermögen und in der Sprache ist ein Leistungsrückgang zu beobachten. Den Angehörigen fallen besonders Veränderungen im Verhalten und in der Persönlichkeit auf. Die Erkrankung bedeutet eine große Belastung für die Patienten, die das Schwinden ihrer Fähigkeiten anfangs noch bemerken und frustriert und depressiv reagieren. Auch die Angehörigen werden in besonderer Weise belastet.

Pressemeldung zum Download

 

 

Krankheitsbild, Diagnostik und Behandlungsansätze der Alzheimer-Erkrankung stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Infoveranstaltung am 7. November 2019 in Würzburg. Bild: Pixabay

Hirntumor-Informationstag in Würzburg präsentiert aktuelle Therapien

Unter wissenschaftlicher Leitung des Uniklinikums Würzburg veranstaltet die Deutsche Hirntumorhilfe am Samstag, den 19. Oktober 2019, ihren 45. bundesweiten Informationstag zum Thema „Fortschritte in der Therapie von Hirntumoren“. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Patienten und deren Angehörige als auch an Mediziner/innen sowie Pflegekräfte.

Mit dem Hirntumor-Informationstag organisiert die Deutsche Hirntumorhilfe zweimal im Jahr ein bundesweites Forum, auf dem sich Betroffene, Experten und Multiplikatoren über die diversen Aspekte dieser vielgestaltigen Krebserkrankungen austauschen können. Partner bei der 45. Neuauflage am Samstag, den 19. Oktober 2019, ist zum wiederholten Male die Neurochirurgische Klinik des Uniklinikums Würzburg. So hat deren Leitender Oberarzt, Privatdozent Dr. Mario Löhr, erneut die wissenschaftliche Leitung des Symposiums inne.

 

Zehn Referent/innen aus ganz Deutschland

Er kündigt an: „An diesem Tag werden insgesamt zehn Referentinnen und Referenten aus ganz Deutschland praxisnah und verständlich einen Überblick zu aktuellen Standards und Innovationen in der Behandlung von Hirntumoren und Hirnmetastasen geben.“ Der Würzburger Neurochirurg selbst wird beispielsweise unter dem Titel „Was, wenn der Tumor wiederkommt?“ über die Möglichkeiten der Rezidivtherapie berichten.

Ein besonders spannendes Thema ist nach Einschätzung von Priv-Doz. Dr. Löhr der Off-Label-Use, also der Einsatz ungeprüfter Medikamente. Zu den damit verbundenen Chancen und Risiken findet am Ende des Informationstages eine Podiumsdiskussion statt.

„Neben der Podiumsdiskussion besteht während des ganztägigen Informationstags für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch sonst immer wieder Gelegenheit, ihre individuellen Fragen einzubringen und somit die Einschätzungen von gleich mehreren Experten einzuholen“, unterstreicht Dr. Löhr.

 

 

Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

Das Symposium geht von 9:30 bis etwa 19:00 Uhr. Eine kostenpflichtige Anmeldung ist noch bis 10. Oktober 2019 unter www.hirntumorhilfe.de/projekte/informationstag möglich. Hier findet sich auch das detaillierte Programm. Eine Anmeldung vor Ort ist nur möglich, wenn noch Platzkapazitäten vorhanden sind.

 

Link zur Pressemitteilung

Privatdozent Dr. Mario Löhr, Leitender Oberarzt der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Würzburg, ist der wissenschaftliche Leiter des 45. Hirntumor-Informationstages. Bild: Robert Wenzl / Uniklinikum Würzburg

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