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Prof. Dr. Tareq Juratli wird neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am UKW

Die besonderen klinischen Schwerpunkte von Prof. Juratli liegen in der Neuroonkologie, der komplexen Schädelbasischirurgie und der Wirbelsäulenchirurgie. Dabei kommen mikrochirurgische, endoskopische und minimalinvasive Verfahren zum Einsatz.

Prof. Dr. Tareq Juratli wird am 1. Oktober neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Lehrstuhlinhaber für Neurochirurgie. Foto: UKW / Anna Wenzl
Prof. Dr. Tareq Juratli wird am 1. Oktober neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Lehrstuhlinhaber für Neurochirurgie. Foto: UKW / Anna Wenzl

Würzburg. Prof. Dr. Tareq Juratli wird neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Lehrstuhlinhaber für Neurochirurgie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Am 1. Oktober tritt er seine neuen Aufgaben an. Zuvor war Prof. Juratli als Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden tätig. Seit 2022 leitete Prof. Juratli zudem das dortige Neuroonkologische Zentrum am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC).

Der gebürtige Bonner ist seit rund 20 Jahren in der Neurochirurgie tätig und verfügt über umfassende operative Erfahrung in der Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Schädelbasis und der Wirbelsäule. Die besonderen klinischen Schwerpunkte von Prof. Juratli liegen in der Neuroonkologie, der komplexen Schädelbasischirurgie und der Wirbelsäulenchirurgie. Dabei kommen mikrochirurgische, endoskopische und minimalinvasive Verfahren zum Einsatz. Ziel der Versorgung ist eine individuell abgestimmte Behandlung. Eine verständliche Aufklärung, die Einbindung der Angehörigen und eine umfassende postoperative Betreuung sind dabei für ihn von besonderer Bedeutung.

Mikrochirurgische Robotik und intraoperative Bildgebung

Die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Juratli konzentriert sich auf die molekulare Charakterisierung von Tumoren des Gehirns und Rückenmarks sowie auf die Entwicklung neuer operativer Verfahren und Technologien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Mitentwicklung und klinischen Erprobung innovativer Instrumente, minimalinvasiver Zugangswege, intraoperativer Bildgebungsverfahren und mikrochirurgischer Robotik. Prof. Juratli verfolgt dabei translationale Ansätze, also die möglichst unmittelbare Überführung wissenschaftlicher und technischer Entwicklungen in die operative Praxis sowie in neue diagnostische und therapeutische Verfahren für Patienten.

Für seine wissenschaftlichen Arbeiten wurde Prof. Juratli mehrfach national und international ausgezeichnet, unter anderem von Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), der American Association of Neurological Surgeons (AANS), der European Association of Neurosurgical Societies (EANS), dem Congress of Neurological Surgeons (CNS), der Society for Neuro-Oncology (SNO), der Hannelore-Kohl-Stiftung und der Stiftung Sibylle Assmus. Darüber hinaus warb Prof. Juratli umfangreiche Fördermittel der Europäischen Union, des Bundes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Als Gutachter und Mitglied wissenschaftlicher Gremien engagiert sich Prof. Juratli zudem in nationalen und internationalen Fachgesellschaften.

Prof. Dr. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW, erklärt: „Prof. Juratli wird mit seiner ausgewiesenen Expertise unser hoch spezialisiertes Versorgungsangebot auf dem Gebiet der Neurochirurgie optimal weiterentwickeln. Damit können wir die Behandlungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten in der Region und darüber hinaus weiter ausbauen. Wir heißen Prof. Juratli am UKW herzlich willkommen.“

Prof. Dr. Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät in Würzburg, ergänzt: „Mit seiner Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Neuroonkologie wird Prof. Juratli das wissenschaftliche Spektrum der Würzburger Universitätsmedizin hervorragend ergänzen. Davon wird auch das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) WERA profitieren.“

Prof. Juratli ist 44 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er studierte Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte seine neurochirurgische Ausbildung am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden.

Molekulare Charakterisierung von Hirntumoren

Einen wichtigen Teil seiner wissenschaftlichen Ausbildung verbrachte Prof. Juratli für zweieinhalb Jahre am Massachusetts General Hospital der Harvard Medical School in Boston. Dort beschäftigte er sich insbesondere mit der molekularen Charakterisierung von Hirntumoren und der Entwicklung zielgerichteter Therapien.

Weitere internationale klinische und wissenschaftliche Stationen führten Prof. Juratli unter anderem an die University of California, San Francisco, die University of Arkansas for Medical Sciences, die Ohio State University, die University of Oxford, die Yokohama City University sowie an das Huashan Hospital der Fudan University in Shanghai. Aus diesen Stationen und zahlreichen gemeinsamen Projekten ist ein breites internationales klinisch-wissenschaftliches Netzwerk entstanden.

In Würzburg sieht Prof. Juratli hervorragende Voraussetzungen, klinische Neurochirurgie, moderne Tumormedizin und technologische Innovation enger miteinander zu verbinden. Gemeinsam mit den Beschäftigten der Klinik und den angrenzenden Fachdisziplinen möchte Prof. Juratli die hochmoderne operative Versorgung, die interdisziplinäre Neuroonkologie und molekular ausgerichtete Behandlungskonzepte weiterentwickeln. Eine enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, regionalen und überregionalen Krankenhäusern, den Rettungsdiensten sowie den weiterbehandelnden Rehabilitations- und Nachsorgeeinrichtungen ist Prof. Juratli besonders wichtig.

Das wissenschaftliche Umfeld der Universität und des Universitätsklinikums, die Weiterentwicklung der Kopfklinik sowie die Strukturen des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) WERA bieten dafür besondere Chancen. Seine Erfahrungen vom NCT-Standort Dresden und sein internationales Netzwerk möchte Prof. Juratli nutzen, um neue Kooperationen aufzubauen und wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die klinische Anwendung zu überführen. 

Auch persönlich freut sich Prof. Juratli gemeinsam mit seiner Familie auf Würzburg. Als begeisterter Wanderer freut sich Prof. Juratli besonders auf die Weinberge, den Main und die vielfältigen Möglichkeiten in der Umgebung.

„Ich möchte auf den hier vorhandenen hervorragenden Strukturen aufbauen und gemeinsam mit dem Team und unseren Partnern neue Wege gehen. Mein Ziel ist eine moderne Neurochirurgie, die operative Exzellenz mit molekularer Diagnostik, innovativen Technologien und anwendungsorientierter Forschung verbindet. Der Medizin-Standort Würzburg bietet hierfür exzellente Voraussetzungen. Entscheidend ist dabei, dass Innovation kein Selbstzweck bleibt, sondern unmittelbar unseren Patienten zugutekommt“, so Prof. Juratli.

 

Prof. Dr. Tareq Juratli wird am 1. Oktober neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Lehrstuhlinhaber für Neurochirurgie. Foto: UKW / Anna Wenzl
Prof. Dr. Tareq Juratli wird am 1. Oktober neuer Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und Lehrstuhlinhaber für Neurochirurgie. Foto: UKW / Anna Wenzl

Patienten-Infonachmittag zur Tiefen Hirnstimulation am 14. Oktober

Das Uniklinikum Würzburg lädt alle Interessierten am 14. Oktober 2025 zu einem Infonachmittag über die aktuellen Anwendungsmöglichkeiten der Tiefen Hirnstimulation ein.

THS Animation
Die Tiefe Hirnstimulation ermöglicht eine individuell steuerbare Beeinflussung neuronaler Netzwerke. © Cordula Matthies / UKW

Wem ein Hirnschrittmacher hilft

Die Tiefe Hirnstimulation (THS) wird vor allem bei Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, Tremor oder Dystonie eingesetzt. Zudem kommt sie bei therapieresistenter Epilepsie, Zwangsstörungen und Depressionen zur Anwendung. Das auch als Hirnschrittmacher bezeichnete, neurochirurgische Verfahren ermöglicht eine individuell steuerbare Beeinflussung neuronaler Netzwerke.

Das Uniklinikum Würzburg (UKW) gibt bei einem Infonachmittag am Dienstag, den 14. Oktober 2025, Patientinnen und Patienten, deren Angehörigen sowie ärztlichen Kolleginnen und Kollegen einen Überblick über die dafür erforderliche Diagnostik und die modernsten Therapieangebote. Den verschiedenen Indikationen entsprechend sind Arbeitsgruppen und Fachteams aus der Neurologie, der Funktionellen Neurochirurgie und der Psychiatrie des UKW beteiligt.

Wo und wann?

Zwischen 15:00 und 17:00 Uhr werden nach kurzen, für Laien verständlichen Impulsvorträgen zu Sicherheit, Präzision und den verfügbaren THS-Technologien bei einer Podiumsdiskussion weitere Aspekte und Details besprochen. Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Universitäts-Kopfkliniken an der Josef-Schneider-Straße. Anschließend besteht bei einem Zusammenkommen im benachbarten Patienten-Café die Gelegenheit zum individuellen Gespräch und zur Netzwerkarbeit. 

Anmeldung

Für eine Teilnahme an der kostenlosen Veranstaltung ist eine Anmeldung bis zum 2. Oktober 2025 erforderlich bei Ina Pfeiffer unter E-Mail: pfeiffer_I@ ukw.de oder Tel. 0931/ 201-24805.

Einladung und Programm zum Herunterladen

THS Animation
Die Tiefe Hirnstimulation ermöglicht eine individuell steuerbare Beeinflussung neuronaler Netzwerke. © Cordula Matthies / UKW

Erfolgreiche Erstimplantation einer neuen Elektrode für die Tiefe Hirnstimulation

Am Uniklinikum Würzburg (UKW) wurden deutschlandweit erstmals erfolgreich neuartige Elektroden implantiert, mit denen sich fortgeschrittene Bewegungsstörungen noch präziser und individueller therapieren lassen.

Neue Elektrode im Vergleich zur alten Elektrode
Die neue Elektrode zur Tiefen Hirnstimulation hat doppelt so viele Kontakte wie herkömmliche Systeme. Quelle: Boston Scientific
Gruppenbild Akteure nach der Erstimplantation
Nach der erfolgreichen Erstimplantation: Prof. Dr. Cordula Matthies, die Leiterin der Funktionellen Neurochirurgie am UKW (vorne Mitte), mit Kolleginnen aus ihrem OP-Team sowie Mitarbeitenden des Medizintechnikherstellers Boston Scientific. Bild: Roselle Elacan/ UKW

Würzburg. Ein Team der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) implantierte am 18. Juni dieses Jahres als erstes Krankenhaus Deutschlands erfolgreich die Elektroden Vercise Cartesia X des Herstellers Boston Scientific bei einem 69-jährigen Patienten mit Parkinson-Erkrankung. Sie sind die ersten und bislang einzigen direktionalen Elektroden mit 16 Kontakten auf dem Markt und dienen der Tiefen Hirnstimulation (THS). Der Zulassung war eine europäische Studie unter maßgeblicher Beteiligung des Würzburger Teams für Bewegungsstörungen der Neurochirurgie und Neurologie vorausgegangen.

Funktionell gestörte Hirnareale werden harmonisiert

Das THS-System lindert die Symptome von Bewegungsstörungen, indem es zarte elektrische Impulse an spezifische Gehirnregionen sendet. Hierfür werden zwei Sonden mit Elektrodenkontakten im Gehirn der Parkinson-Patientinnen und -Patienten platziert. Die Elektroden sind mit einem ebenfalls neuen Hirnschrittmacher, dem sogenannten Vercise Genus verbunden. Das Gerät ähnelt in Größe und Form einem Herzschrittmacher. Wie dieser wird der Hirnschrittmacher unterhalb des Schlüsselbeins unter der Haut implantiert. Über feine Kabel, die ebenfalls unter der Haut verlaufen, ist er mit den Hirnelektroden verbunden. Die elektrische Stimulation harmonisiert das Zusammenspiel der funktionell gestörten Hirnareale. So können Bewegungsabläufe wieder besser koordiniert werden. Im Idealfall lassen sich Symptome wie Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamte Bewegungen reduzieren.

Noch präzisere und individuellere Stimulation

Durch die Verdoppelung der Elektrodenkontakte bei der Neuentwicklung im Vergleich zu früheren THS-Systemen, die Segmentierung in noch kleinere Kontakte und deren über 360° wählbare Ausrichtung ringsum ist es jetzt möglich, die Stimulation sehr genau zu steuern und noch individueller an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten anzupassen. „Das innovative System erlaubt eine maßgeschneiderte, hochpräzise Therapie, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden kann – sowohl direkt nach der Implantation als auch im Verlauf der Erkrankung, wenn sich die Symptome verändern”, kommentiert Prof. Dr. Cordula Matthies. Die Leiterin der Funktionellen Neurochirurgie am UKW führte zusammen mit ihrem Team die bundesweite Erstimplantation durch. Mit äußerst positivem Ergebnis: Jetzt, etwa drei Wochen nach dem Eingriff, zeigt sich der Patient sehr glücklich über die bereits eingetretenen Verbesserungen.

Neue Software hilft bei der Planung des Eingriffs

Mithilfe einer neuen, mit einem automatischen Algorithmus ausgestatteten Software können die Ärztinnen und Ärzte die Stimulationsprogramme anhand der Hirnbilder der Patientinnen und Patienten am Computer entwerfen, berechnen und simulieren. „Dies kann die Ansteuerung der Elektrodenkontakte optimieren sowie die Austestung des individuellen Stimulationsprogramms wesentlich erleichtern und beschleunigen“, freut sich Prof. Dr. Jens Volkmann, der Direktor der Neurologischen Klinik des UKW. 

Über die Parkinson-Erkrankung

Die Parkinson-Erkrankung ist eine langsam fortschreitende, degenerative Bewegungsstörung, die durch Verlust von Nervenzellen zu einer Fehlfunktion des motorischen Netzwerks des Gehirns führt. Dies kann zu verlangsamten Bewegungen, Zittern, Muskelsteifheit und Schwierigkeiten bei Gleichgewicht und Koordination führen. Mit fortschreitender Krankheit verschlimmern sich diese Symptome und beeinträchtigen zunehmend die Fähigkeit der Betroffenen, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Aktuell leben mehr als 1,2 Millionen Menschen in Europa mit Parkinson – und diese Zahl wird voraussichtlich bis zum Jahr 2030 auf das Doppelte ansteigen. Aktuell stellt die Tiefe Hirnstimulation die am langfristigsten wirksame Behandlungsmöglichkeit für die fortgeschrittene Parkinson-Erkrankung dar. 

 

Text: Pressestelle / UKW

Neue Elektrode im Vergleich zur alten Elektrode
Die neue Elektrode zur Tiefen Hirnstimulation hat doppelt so viele Kontakte wie herkömmliche Systeme. Quelle: Boston Scientific
Gruppenbild Akteure nach der Erstimplantation
Nach der erfolgreichen Erstimplantation: Prof. Dr. Cordula Matthies, die Leiterin der Funktionellen Neurochirurgie am UKW (vorne Mitte), mit Kolleginnen aus ihrem OP-Team sowie Mitarbeitenden des Medizintechnikherstellers Boston Scientific. Bild: Roselle Elacan/ UKW

Uniklinikum Würzburg: Deutliche Kapazitätssteigerung bei der stationären multimodalen Schmerztherapie

Nach pandemiebedingten Einschränkungen stehen für eine stationäre multimodale Schmerztherapie am Uniklinikum Würzburg seit diesem Frühjahr nun sechs Betten in der Neurochirurgischen Klinik zur Verfügung. So kann noch mehr Patientinnen und Patienten frühzeitig eine individuelle, konservative Schmerzbehandlung angeboten werden.

Würzburg. Etwa 28 Prozent aller Deutschen leiden an chronischen Schmerzen, von denen Wirbelsäulenbeschwerden einen großen Anteil ausmachen. Viele Betroffene haben begleitende internistische Erkrankungen und sind oft nur schwer medikamentös einzustellen. Auch eine Operation stellt für sie keine zielführende Option dar. Diesen Patientinnen und Patienten kann eine stationäre interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie angeboten werden. Am Uniklinikum Würzburg (UKW) standen hierfür auf der Station IV West der Neurochirurgischen Klinik (Direktor: Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus) bislang drei bis maximal vier Betten zur Verfügung. Nach pandemiebedingten Einschränkungen konnten in diesem Frühjahr die Kapazitäten auf sechs Plätze gesteigert werden. „Damit haben wir die Möglichkeit, noch mehr Patientinnen und Patienten eine individuelle, interdisziplinäre Behandlung anzubieten“, verdeutlicht Dr. Bettina Meyer vom Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZiS) des UKW (Leitung: Prof. Dr. Heike Rittner). Die Anästhesistin und Schmerztherapeutin fährt fort: „Die stationäre Aufnahme ist beispielsweise dann nötig, wenn neue Medikationen oder eine Tablettenumstellung eine genaue Beobachtung von Wirkung und Nebenwirkung rund um die Uhr erforderlich machen. Ebenso können bestimmte Eingriffe zur Schmerzbehandlung, etwa eine Therapie direkt an der Nervenwurzel, am besten stationär durchgeführt werden.“ 

Therapeutisch breit angelegt

Der in der Regel dreiwöchige Krankenhausaufenthalt zielt nicht nur auf eine medikamentöse oder invasive Therapie ab, sondern berücksichtigt vorrangig das biopsychosoziale Modell mit allen Facetten der Beweglichkeit, der Persönlichkeit, des psychischen Wohlbefindens sowie des Berufs- und Soziallebens. „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, den Patientinnen und Patienten aktive Wege zur Schmerzlinderung aufzuzeigen. Im multiprofessionellen Team vermitteln wir unter anderem Übungen zur eigenständigen Förderung von Muskelkraft und Muskeldehnung, Entspannungsmöglichkeiten und ein Verständnis der Schmerzerkrankung“, erläutert Dr. Meyer. Nach Einschätzung von Dr. Michael Kiderlen, Oberarzt der Neurochirurgischen Klinik, kann eine frühzeitige konservative Behandlung letztlich auch dazu beitragen, operative Eingriffe zu verhindern, zeitlich zu verschieben oder zumindest optimal vorzubereiten.

Weitere Details zur stationären multimodalen Schmerztherapie finden sich unter www.ukw.de/behandlungszentren/zentrum-fuer-interdisziplinaere-schmerzmedizin/stationaere-behandlung

 

Neurovaskuläres Netzwerk Unterfranken gegründet

Am 1. Februar 2023 fand am Uniklinikum Würzburg (UKW) die Gründungsveranstaltung und konstituierende Sitzung des Neurovaskulären Netzwerks Unterfranken statt. Das interdisziplinär ausgerichtete Netzwerk bildet eine innovative überregionale Versorgungsstruktur für Patientinnen und Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen, wie beispielsweise einem Schlaganfall oder komplexen Gefäßveränderungen. Diese sollen an spezialisierten Kliniken mittels dort etablierter Therapiekonzepte behandelt werden.

Gruppenbild Gründungsveranstaltung Neurovaskuläres Netzwerk Unterfranken
Zur Gründungsveranstaltung des Neurovaskulären Netzwerks Unterfranken kamen Vertreterinnen und Vertretern aus zahlreichen Krankenhäusern der Region am Uniklinikum Würzburg zusammen. Bild: UKW / Annika Wolf

Zahlreiche Krankenhäuser beteiligt

Am Neurovaskulären Netzwerk Unterfranken beteiligen sich das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, das Rhön-Klinikum – Campus Bad Neustadt, das Helios-Klinikum Erlenbach, die Klinik Kitzinger Land, das Klinikum Main-Spessart Lohr, die Main-Klinik Ochsenfurt, das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, die Rotkreuzklinik Wertheim, das Klinikum Würzburg Mitte und das UKW.

Die enge Zusammenarbeit der Fachdisziplinen Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Kardiologie, Anästhesiologie und Gefäßchirurgie basiert auf der etablierten Zusammenarbeit im Telemedizinnetzwerk TRANSIT-Stroke, dem ein Großteil der am Neurovaskulären Netzwerk Unterfranken beteiligten Kliniken angehören.

 

Prof. Dr. Karl Georg Häusler zum Netzwerk-Sprecher gewählt

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung wurde Prof. Dr. Karl Georg Häusler aus der Neurologische Klinik und Poliklinik des UKW (Direktor: Prof. Dr. Jens Volkmann) zum Sprecher des Neurovaskulären Netzwerks Unterfranken gewählt. Er soll dessen Arbeit in den nächsten drei Jahren koordinieren. In der Sitzung wurde vorgeschlagen, dass die Koordination der Netzwerkarbeit im Anschluss durch das Rhön-Klinikum – Campus Bad Neustadt erfolgen soll.

 

Arbeitsschwerpunkte des Neurovaskulären Netzwerks

Neben regelmäßigen Treffen zum fachlichen Austausch und zur Qualitätssicherung soll eine gemeinsame Behandlungsleitlinie für neurovaskuläre Erkrankungen implementiert werden, um die Patientenversorgung in Unterfranken und in angrenzenden Regionen Baden-Württembergs durch eine bestmögliche interhospitale Kooperation zu optimieren. Eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit mit außerklinischen Partnern wird im Rahmen des Neurovaskulären Netzwerks angestrebt – von den Erstversorgern bis hin zu den Ärztlichen Leitern des Rettungsdienstes in der Region. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie (IKE-B) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Vorstand: Prof. Dr. Peter U. Heuschmann) werden Ärztinnen und Ärzte der beteiligten Netzwerk-Kliniken zudem wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten.

 

Zertifizierung durch die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft geplant

Noch im Jahr 2023 soll eine Zertifizierung des Neurovaskulären Netzwerks Unterfranken durch die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft beantragt werden, die seit 2018 Neurovaskuläre Netzwerke bundesweit zertifiziert.

Ein Vlies, das Chemotherapeutika direkt im Hirn freisetzt

Ein Team der Neurochirurgie am Uniklinikum Würzburg entwickelt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) ein neuartiges innovatives Verfahren zur lokalen Chemotherapie von Glioblastomen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,6 Millionen Euro gefördert.

Die Grafik zeigt das Konzept vom GlioGel
Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Silicatforschung (ISC) entwickelt die Neurochirurgie am Uniklinikum Würzburg ein neuartiges Verfahren zur lokalen Chemotherapie von Glioblastomen - ein Vlies, das Chemotherapeutika direkt im Hirn freisetzt. Das Projekt wird vom BMBF mit insgesamt 1,6 Millionen Euro gefördert.
Petrischale mit Gewebe
Das Team der Neurochirurgie am Uniklinikum Würzburg valididert das Drug Delivery System GlioGel an in vitro und ex vivo-Modellen auf Effektivität. © Clara Keller / UKW

Das Glioblastom ist der häufigste und zugleich aggressivste Hirntumor im Erwachsenenalter. Etwa 3.000 Menschen in Deutschland erkranken jedes Jahr daran. Ihnen verbleiben im Schnitt 14 bis 15 Monate Lebenszeit. Charakteristisch für diesen Tumor ist, dass er unkontrolliert in das gesunde Hirngewebe infiltriert. „An den Rändern des ehemaligen Resektionsbereiches entstehen regelhaft Tumorrezidive, die von der Infiltrationszone des Tumors ausgehen. Das heißt, wenn wir den Tumor nach derzeitigem Therapiestandard behandeln, also operativ entfernen, den Bereich anschließend bestrahlen und über mehrere Wochen eine systemische Chemotherapie verabreichen, schaffen wir es aktuell nicht, alle Tumorzellen abzutöten“, erklärt Prof. Dr. Mario Löhr, Leitender Oberarzt der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik am Uniklinikum Würzburg. 

Kieselgel-basierendes Faservlies zersetzt sich und gibt Therapeutika ab

Aufgrund der ungünstigen Prognose und zudem starken Nebenwirkungen der systemischen Chemotherapie haben Prof. Löhr und Prof. Dr. Carsten Hagemann, Leiter der Sektion Experimentelle Neurochirurgie in der Klinik, gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg ein Konzept für ein neuartiges innovatives Behandlungsverfahren entwickelt.

„Da viele Therapeutika die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden und daher ineffektiv sind, haben wir überlegt, wie wir die Wirkstoffe lokal applizieren können, um so die Therapieeffizienz zu steigern“, schildert Carsten Hagemann. So entstand gemeinsam mit dem Fraunhofer ISC die Idee eines auf Kieselgel basierenden Faservlies.

Basis dieses neuartigen Drug Delivery Systems ist ein am Fraunhofer ISC entwickeltes Vlies, das bereits medizinisch zugelassen ist. Das Material löst sich im Verlauf der Wundheilung nach sechs bis acht Wochen vollständig auf. „Wir freuen uns sehr, wenn unser Material auch bei der Therapie von Glioblastomen helfen kann“ erklärt Dr. Sofia Dembski, die Leiterin des Teams Biomaterialien am Fraunhofer ISC. Dieses Vlies wird von Fraunhofer-Forschern mit Chemotherapeutika modifiziert und kann danach in die Resektionshöhle eingesetzt werden, also an den ursprünglichen Ort des Tumors. „Die resorbierbaren Kieselgel-Fasern lassen sich einfach an den Resektionsbereich anpassen, zersetzen sich im Laufe der Zeit und geben so konstant die Wirkstoffe lokal ab. Auf diese Weise könne die Konzentration von Chemotherapeutika direkt ihre maximale Wirksamkeit entfalten und ein erneutes Tumorwachstum hemmen, so Hagemann.

Das Team der Würzburger Neurochirurgie, das sich auf die Erforschung von Hirntumoren spezialisiert hat, im speziellen ausgerichtet auf Tumorimmunologie, molekulare Grundlagen gutartiger und bösartiger Hirntumoren bis hin zu innovativen Therapiemethoden, wird dieses Drug Delivery System zunächst an in vitro- und ex vivo-Modellen auf Effektivität validieren. Anschließend ist geplant, in einer tierexperimentellen Studie das lokale zytostatische Wirkstofffreisetzungssystem im Organismus zu untersuchen und so zu prüfen, ob das sog. GlioGel das Überleben verlängern kann.

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung Die Idee hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung überzeugt. Es fördert seit November 2022 das Projekt mit insgesamt 1,6 Millionen Euro. Offizieller Titel: Lokale Chemotherapie von Glioblastomen durch den Einsatz neuartiger flexibler Wirkstoffträger - GlioGel. 

Zehn Jahre Bene Maxilla-Stiftung: Kiefer- und Gesichtsoperationen bei 30 Kindern finanziert

Seit zehn Jahren finanziert die Bene Maxilla-Stiftung als Partner des Uniklinikums Würzburg Benefiz-Operationen bei Kindern mit angeborenen Fehlbildungen oder schweren Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich aus benachteiligten Regionen der Welt.

Als Sivi im Jahr 2014 in Würzburg eintraf, wusste keiner so genau, ob der Junge aus Angola nun sieben, neun oder vielleicht sogar schon elf Jahre alt war. Offensichtlich war allerdings die angeborene Fehlbildung seines Gesichts: Zwischen seinen zu weit auseinanderstehenden Augen dominierte eine abnorm geformte Nase, deren innere Strukturen durch die teilweise fehlende Hautüberdeckung zu erkennen waren. Röntgenbilder offenbarten eine weitere, unter der Kopfhaut verborgene Folge der als „Tessier-12-Gesichtsspalte“ klassifizierten embryologischen Störung: In der Stirnregion war sein Schädel nicht geschlossen, der schützende Knochen war von einem unregelmäßig geformten Loch von bis zu acht Zentimetern Durchmesser durchbrochen. In insgesamt drei, jeweils mehrstündigen Operationen korrigierten Prof. Dr. Dr. Alexander Kübler und sein Team von der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie (MKG) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tilmann Schweitzer von der Sektion Pädiatrische Neurochirurgie des Uniklinikums Würzburg (UKW) zunächst die Augenstellung inklusive der gestörten Tränenabflüsse. Anschließend rekonstruierten sie die Nasenpartie, bevor sie beim finalen Eingriff das Loch in der Schädeldecke mit einer maßgefertigten Kunststoffplatte verschlossen. 

Nach dem Abheilen konnte Sivi im Jahr 2015 in seine Heimat zurückkehren. „Ich hoffe, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, dass das freundliche und intelligente Kind nun die Chance auf ein Leben ohne soziale Ausgrenzung hat“, kommentiert Klinikdirektor Kübler.

Ehemaliger Patient als Stifter

Auch wenn er und alle sonstigen Beteiligten des UKW – wie zum Beispiel die Pflegekräfte der Kinderintensivstation – sich bemühten, die Behandlung so kostengünstig wie nur irgend möglich zu gestalten, liefen durch die Eingriffe und die Nachversorgung erhebliche Beträge auf. Diese übernahm die Bene Maxilla-Stiftung. Hauptziel der Würzburger Wohltätigkeitsorganisation ist es, Kinder mit angeborenen Fehlstellungen oder schweren Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich aus benachteiligten Regionen der Welt zu unterstützen, die ohne fremde Hilfe keine Chance auf Linderung oder Heilung ihrer Krankheiten haben. Hinter der im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Stiftung stehen die Eheleute Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser. Als Patient von Prof. Kübler konnte Max J. Bieniussa Leusser einige Jahre zuvor von einer Tumorerkrankung im Oberkiefer geheilt werden. Das war die Initialzündung für seine Benefiztätigkeit: In Würdigung der geleisteten Arbeit der Mediziner will er seither durch die Stiftung solchen Kindern eine bessere Lebensperspektive eröffnen. Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser sind sich einig: „So viel wir können, wollen wir gern leisten und mit Hilfe ähnlich denkender Menschen beweisen: Es ist nur ein Tropfen im Ozean, aber wir machen es. Weil wir es wollen.“

Bislang 30 Kinder behandelt

So wie Sivi konnten während des nun zehnjährigen Bestehens der Bene Maxilla-Stiftung bislang insgesamt 30 Kinder aus Ländern wie Afghanistan, Angola, Usbekistan, Tadschikistan, Pakistan und Tansania behandelt werden. Da je nach Art des Gesundheitsproblems bis zu vier Eingriffe nötig waren, fanden dabei 44 Operationen statt. „Das Gros der bei diesem Projekt versorgten Kinder litt unter solch seltenen Gesichtsspalten wie Sivi oder unter Kiefergelenksankylosen. Bei Kiefergelenksankylosen handelt es sich um eine Verknöcherung des Kiefergelenks nach unbehandelten Kieferbrüchen, was dazu führt, dass die Betroffenen den Mund nicht mehr richtig öffnen können oder die Zähne überhaupt nicht mehr auseinanderbekommen – mit allen negativen Folgen für Sprache, Ernährung und Wachstum“, berichtet Dr. Dr. Hartmut Böhm, der als Geschäftsführender Oberarzt der MKG viele der Eingriffe zusammen mit Prof. Kübler plante und durchführte.

Teilweise hochkomplexe Fälle

Während Kiefergelenksankylosen vergleichsweise einfach zu beheben sind, gab es auch schon etliche hochkomplexe Fälle, bei denen die MKG-Experten weitere Spezialisten des Uniklinikums hinzuzogen. Beispielweise war der derzeit letzte, im Frühjahr 2021 behandelte Benefiz-Patient ein dreijähriger Afghane, der eine mit nicht-funktionellem Gehirngewebe gefüllte Ausstülpung im Gesicht trug. „Auch bei der Therapie dieser Meningoencephalocele nutzten wir das Wissen und Können unseres neurochirurgischen Kollegen Prof. Schweitzer“, berichtet Prof. Kübler. Quasi im Nebeneffekt wachsen mit jedem der nicht alltäglichen Eingriffe, für die es oft kein Standardvorgehen gibt, das Know-how und die Erfahrung der beteiligten Mediziner*innen. „Wahrscheinlich gibt es in Deutschland keine andere Einrichtung, die schon so viele Gesichtsspalten operiert hat, wie wir“, verdeutlicht Dr. Dr. Böhm. Und Prof. Kübler beobachtet, dass das bei diesem speziellen Patientengut besonders gefragte soziale Engagement den Teamgeist an seiner Klinik fördert.

Ein wichtiger Partner des gesamten Benefiz-Programms ist der Verein Friedensdorf International. Die in Oberhausen beheimatete Hilfseinrichtung bringt mit Sammel-Flügen pro Jahr bis zu 500 kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland. Nach Abschluss der Behandlung durch Expertinnen und Experten wie Prof. Kübler kehren sie zu ihren Familien zurück.

Glücklich über verlässliche Geldgeber

Darüber hinaus wurden auch schon Kinder aus Dritte-Welt-Staaten erfolgreich operiert, bei denen die Hilfsgesuche auf anderen Wegen nach Würzburg gelangt waren. „Ich weiß, dass bei vielen Kliniken des UKW solche Anfragen von mittellosen Patientinnen und Patienten mit massiven Gesundheitsproblemen eingehen. Leider mangelt es hier oftmals an einer entsprechenden Finanzierung der am Klinikum durchaus vorhandenen Therapiemöglichkeiten. Umso glücklicher sind wir an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, dass wir mit der Bene Maxilla-Stiftung einen verlässlichen ‚Geldgeber’ haben, mit dem wir fest planen können. Hinzukommt, dass die Eheleute Leusser Beträge, die manchmal über das eigentliche Jahresbudget der Stiftung hinausgehen, zusätzlich großzügig aus der eigenen Tasche erstatten“, lobt Prof. Kübler.Da nur die Erträge aus dem Stiftungsvermögen dem Stiftungszweck zufließen dürfen, wirkt sich die aktuelle Niedrigzinsphase deutlich negativ auf die zur Verfügung stehenden Mittel aus. „Deshalb sind wir gerade jetzt besonders dankbar für jede Spende“, unterstreicht Max J. Bieniussa Leusser.Kastentext:Die Bene Maxilla-Stiftung unterstützenWer in Zukunft Kindern wie Sivi oder Sobhan helfen will, kann auf folgendes Konto spenden:Bene Maxilla-StiftungSparkasse Mainfranken WürzburgIBAN: DE17 7905 0000 0046 8966 19SWIFT-BIC: BYLADEM1SWUÜbrigens: Auch die Erlöse eines Weinbergs an der Mosel fließen dem Stiftungszweck zu. Für die Käufer der Stiftungsweine verbindet sich der Genuss mit einer guten Tat. Da von den Stiftern alle Herstellungskosten getragen werden, kommt der volle Verkaufspreis der Weine der Stiftung zugute.

Mehr dazu unter www.bene-maxilla-stiftung.de 

 

Pressemitteilung "Zehn Jahre Bene Maxilla-Stiftung" vom 24.09.2021 herunterladen

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Prof. Dr. med. Tareq Juratli, FEBNS


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