Diese speziellen Schmerzrezeptoren sind normalerweise inaktiv und reagieren in gesundem Gewebe nicht auf Reize. Bei chronischen Nervenschmerzen können sie jedoch „aufwachen“ und dauerhaft Schmerzsignale auslösen.
Bislang war es schwierig, diese Nervenzellen im Körper zuverlässig zu erkennen. Durch die neu gefundenen Biomarker ist es nun möglich, sie gezielter zu identifizieren und besser zu verstehen, welche Rolle sie bei chronischen Schmerzen spielen.
Die Ergebnisse gelten als wichtiger Schritt für die Schmerzforschung, da sie eine Grundlage schaffen, um künftig gezieltere Therapien gegen neuropathische Schmerzen zu entwickeln. Langfristig könnte dies dazu beitragen, genau jene Nervenzellen zu behandeln, die für chronische Schmerzen verantwortlich sind, ohne andere Nervenfunktionen zu beeinträchtigen.
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Publikation: Jannis Körner*, Derek Howard*, Hans Jürgen Solinski, Marisol Mancilla Moreno, Natja Haag, Andrea Fiebig, Anna Maxion, Shamsuddin A. Bhuiyan, Idil Toklucu, Raya A. Bott, Ishwarya Sankaranarayanan, Diana Tavares-Ferreira, Stephanie Shiers, Nikhil N. Inturi, Esther Eberhardt, Lisa Ernst, Lorenzo Bonaguro, Jonas Schulte-Schrepping, Marc D. Beyer, Thomas Stiehl, William Renthal,Ingo Kurth, Jenny Tigerholm, Jordi Serra, Theodore Price, Martin Schmelz, Barbara Namer*, Shreejoy Tripathy*, and Angelika Lampert*. Molecular architecture of human dermal sleeping nociceptors. Cell (2026), doi.org/10.1016/j.cell.2025.12.048