Schulter und Ellenbogen

Die Therapie von Schulter- und Ellenbogenerkrankungen sowie -verletzungen aller Art gehört zu den Schwerpunkten unserer Klinik.

Wir behandeln akute Verletzungen sowie chronische, altersbedingte und unfallabhängige Erkrankungen und alle Verletzungsfolgen der Arme und des Schultergürtels. Im Rahmen unserer Schulter-Ellenbogen-Sprechstunde  suchen wir in enger Zusammenarbeit mit den Patientinnen und Patienten das am besten geeignete Verfahren zur Verbesserung der Armfunktion.

Schulterchirurgie

Der außergewöhnlich große Bewegungsumfang der Schulter ergibt sich vor allem daraus, dass die Schulter vorwiegend durch Muskeln fixiert und bewegt wird. Aus dem komplexen Aufbau der Schulter und der großen Beweglichkeit ergibt sich eine besondere Anfälligkeit für Verletzungen und Verschleiß.

Welche Verletzungen und Erkrankungen werden behandelt? 

Zu unseren Behandlungsschwerpunkten im Bereich der Schulterchirurgie gehören verschleißbedingte Erkrankungen wie Omarthrose, ein Gelenkverschleiß im Schultergelenk, oder Defektarthropathie, eine Kombination aus Gelenkverschleiß und einem Defekt der Rotatorenmanschette, Oberarmkopf-Frakturen, also Brüche im schulternahen Bereich des Oberarmknochens (proximale Humerusfraktur), sowie deren Folgezustände. Außerdem behandeln wir sporttraumatologische Krankheitsbilder wie beispielsweise die Schulterinstabilität oder die Werfer-Schulter. Weitere Schwerpunkte sind Risse der Rotatorenmanschette, Schultereckgelenks-Sprengungen sowie Schlüsselbeinbrüche. 

Neben offenen OP-Techniken verwenden wir bei der Behandlung der Schulter die minimal-invasive Gelenkspiegelung als wichtiges diagnostisches und therapeutisches Werkzeug.

Ellenbogenchirurgie

Der Ellenbogen ist ein zusammengesetztes Gelenk, an dem drei Knochen beteiligt sind – der Oberarmknochen (Humerus) sowie die beiden Unterarmknochen Speiche (Radius) und Elle (Ulna). Der Ellenbogen ermöglicht die Beugung und Streckung des Unterarms gegen den Oberarm. Außerdem kann durch Drehung im Gelenk die Hand auswärts (Handfläche nach oben) oder einwärts (Handfläche nach unten) gedreht werden. Mehrere Muskeln wirken auf das Gelenk und machen so die vielfältigen Bewegungen möglich. 

Erkrankungen und Verletzungen am Ellenbogen sind vergleichsweise seltene Krankheitsbilder, die in einem Zentrum für Ellenbogenchirurgie wie dem unseren mit entsprechender Größe und Expertise behandelt werden sollten.

Welche Verletzungen und Erkrankungen werden behandelt?

Neben verschleißbedingten Erkrankungen wie der Cubitalarthrose (Ellenbogengelenks-Arthrose), dem Golfer-Ellenbogen oder dem Tennis-Ellenbogen behandeln wir auch chronische Instabilitäten und Nervenengpass-Syndrome. Außerdem behandeln wir das gesamte Spektrum der Ellenbogenverletzungen. Hierzu zählen unter anderem die Ellenbogenluxation (Ausrenkung des Ellenbogens), der Riss der distalen Bizeps-Sehne oder Brüche des Radiuskopfes. 

Neben offenen OP-Techniken verwenden wir bei der Behandlung des Ellenbogens auch die Ellenbogenspiegelung als wichtiges diagnostisches und therapeutisches Werkzeug.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Die Nachbehandlung richtet sich nach der durchgeführten Operation und den dabei festgestellten Befunden. Nach der Operation erhalten die Patientinnen und Patienten ein individuell zugeschnittenes Nachbehandlungs-Schema, an dem sich Hausärztin oder Hausarzt sowie Physiotherapeutin oder Physiotherapeut orientieren können.

 

 

Ansprechpartner

Portraitfoto von Dr. med. Fehske

Dr. med.
Kai Fehske, M.A. (Sportwissenschaft)

Oberarzt Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten

Sprechstunde
Freitag
8:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Telefon

Terminvereinbarung erforderlich unter
+49 931 201 37501

Leitung

Dr. med. Jonas Schmalzl

E-Mail

unfallchirurgie@ ukw.de

Fax

+49 931 201-37009

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