Schulter und Ellenbogen

Die Therapie von Schulter- und Ellenbogenerkrankungen sowie -verletzungen aller Art gehört zu den Schwerpunkten unserer Klinik. Dazu gehören sowohl operative als auch nicht-operative Behandlungsansätze.

Wir behandeln akute Verletzungen sowie chronische, altersbedingte und unfallabhängige Erkrankungen sowie alle Verletzungsfolgen der Arme und des Schultergürtels. Im Rahmen unserer Schulter-Ellenbogen-Sprechstunde suchen wir in enger Zusammenarbeit mit den Patientinnen und Patientinnen das am besten geeignete Verfahren zur Verbesserung der Armfunktion.

Schulter

Welche Verletzungen werden behandelt?

Brüche des Oberarmkopfes

Brüche des Oberarmkopfes können zu einer erheblichen Funktionseinschränkung führen. Nicht alle Brüche erfordern eine Operation. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, stehen uns neben der Befestigung mit Platte und Schrauben auch spezielle Schulterprothesen zur Verfügung.

Risse im Bereich der Rotatorenmanschette

Risse im Bereich der Rotatorenmanschette können zu erheblichen Einschränkungen der Armbeweglichkeit führen. Durch eine Operation versucht man, den Riss zu verschließen. Dafür steht eine minimal-invasive, arthroskopisch-assistierte Methode oder eine offene Technik zur Verfügung.

Schulterausrenkung (Schulterluxation)

Die Schulterausrenkung (Schulterluxation) ist eine häufige Verletzung. Oft kommt es dabei zu Verletzungen von Gelenk, Kapsel- und Bandstrukturen, welche die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Auskugelns deutlich erhöhen. Durch eine Operation lässt sich das Risiko einer erneuten Schulterluxation deutlich reduzieren.

Schlüsselbeinbruch

Der Schlüsselbeinbruch ist der zweithäufigste Knochenbruch des Menschen. Vor allem junge Menschen sind betroffen, meist sind Sport- oder Verkehrsunfälle die Ursache. Früher wurde fast ausschließlich mit einem Rucksackverband behandelt. Inzwischen weiß man, dass dies in manchen Fällen zu Funktionseinschränkungen und kosmetisch schlechten Ergebnisse führt. Als operativen Ansatz bieten wir neben einer Stabilisierung mit moderner winkelstabiler Platte auch einen minimal-invasiven Eingriff an. Dabei wird über einen kurzen Hautschnitt ein wenige Millimeter dicker Titandraht eingebracht.

Schultereckgelenksprengung (AC-Gelenk-Sprengung)

Eine Schultereckgelenksprengung (AC-Gelenk-Sprengung) ist meist Folge eines Sturzes auf die Schulter. Es kommt zu einer Verletzung der Bänder, die Schlüsselbein (Clavicula) und Schulterdach (Acromion) zusammenhalten. In der Mehrzahl der Fälle wird nicht-operativ behandelt. Bei aktiven Patientinnen und Patienten mit höhergradigen Verletzungen kann die Operation jedoch Vorteile bringen. Wir bieten ein arthroskopisches Verfahren mit zeitweiliger Fixierung durch einen Draht an. In chronischen Fällen können die schwachen Bänder durch eine körpereigene Sehne aus dem Kniegelenk ersetzt werden.

Welche Erkrankungen werden behandelt?

Subakromiales Engesyndrom (Impingement-Syndrom)

Beim subakromialen Engesyndrom (Impingement-Syndrom) kommt es durch eine Enge zwischen Oberarmkopf und Schulterdach zu einer Irritation von Sehnen und Schleimbeutel. Es kann für eine Reihe von Schulterschmerzen verantwortlich sein, auch die Ursachen sind vielfältig.
Für die Diagnostik stehen uns mit dem Institut für Radiologie modernste bildgebende Verfahren zur Verfügung. Als Therapie kommen eine Reihe von operativen und nicht-operativen Methoden infrage, die individuell eingesetzt werden. Ist eine Operation nötig, werden bevorzugt minimal-invasive Verfahren gewählt. In der Regel wird die Operation mit Medikamenten und Krankengymnastik kombiniert.

Tendinosis calcarea (Kalkschulter)

Die Tendinosis calcarea (Kalkschulter) kann ähnliche Symptome wie das subakromiale Engesyndrom hervorrufen. Bei dieser Erkrankung bilden sich Verkalkungen im Bereich der Rotatorenmanschette, die auf dem Röntgenbild sichtbar sind. Behandelt wird mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten. Bei hartnäckigen Schmerzen kann der Kalk operativ entfernt werden. Dies erfolgt in der Regel minimal-invasiv.

Arthrose

Arthrose kann auch die Schulter betreffen. Als Ursachen kommen individuelle Veranlagung, Unfälle oder Grunderkrankungen wie rheumatoide Arthritis infrage.
Wird die Diagnose früh genug gestellt, können entzündungshemmende Medikamente in Kombination mit Krankengymnastik ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern und die Beweglichkeit der Schulter erhalten. Auch eine Arthroskopie mit Knorpelglättung kann helfen.
In fortgeschrittenen Stadien kann als letzte Therapieoption eine Schulterprothese eingesetzt werden.

Ellenbogen

Bei Erkrankungen und Verletzungen des Ellenbogens ist die Ellenbogenspiegelung ein wichtiges diagnostisches und therapeutisches Werkzeug. Sie ist effektiv und sicher, aber technisch hoch anspruchsvoll und sollte deshalb nur an spezialisierten Zentren wie unserer Klinik mit entsprechender Expertise durchgeführt werden.

Ansprechpartner

Dr. med.
Lars Eden

Oberarzt Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Dr. med.
Fabian Gilbert

Funktionsoberarzt

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten:

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Sprechstunde:
Freitag von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Telefon:

Terminvereinbarung erforderlich unter:
+49 931 201 37501

Leitung:
Dr. med. Lars Eden
Dr. med. Fabian Gilbert

 

 

E-Mail:
unfallchirurgie@ ukw.de

Fax:
+49 931 201-37009

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