Die krankhafte Vergrößerung des Herzmuskels

Veränderungen der Gene rufen krankhafte Vergrößerung des Herzmuskels hervor

Kardiomyopathien sind Erkrankungen des Herzmuskels, die weltweit zu den häufigsten Todesursachen zählen. Die Vergrößerung der linken Herzkammer (dilatative Kardiomyopathie DCM) zählt zu den schwerwiegendsten Formen dieser Erkrankung.

Diese Erkrankung führt langfristig zu einer verminderten Leistungsfähigkeit des Herzens (Herzinsuffizienz) und letztendlich zum Herzversagen, da nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper gepumpt wird. Inzwischen haben wissenschaftliche Untersuchungen nachgewiesen, dass Mutationen in mehr als 40 Genen die Ursache für eine krankhafte Vergrößerung des Herzmuskels (DCM) sein können.

Prof. Dr. Michael Zimmer untersucht eine Familie, in der diese Herzerkrankung bereits über mehrere Generationen vererbt wird. Dabei haben wir festgestellt, dass die Mutation eines Gens dafür verantwortlich ist, welches wir auf dem Chromosom 7 kartiert haben. Dieses Ergebnis bildet die erste Voraussetzung zur Identifizierung und zur molekularen Charakterisierung dieses neuen DCM-Gens.

Wir erhoffen uns von diesen Forschungen weiterführende Erkenntnisse zur Entstehung der DCM-Erkrankung. 

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