Aktuelle Meldungen

Erholung auf der Überholspur: Patient nach minimalinvasiver Entfernung der Harnblase bereits nach sieben Tagen wieder zuhause

Ein Interview mit Prof. Dr. Hubert Kübler und Privatdozent Dr. Charis Kalogirou vom UKW zu Blasenkrebs, minimalinvasive, robotergestützte Entfernung der Harnblase und Fast-Track-Behandlungskonzept

Patient steht zwischen seinen Ärzten in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin.
Der Patient kann heute nach sieben Tagen entlassen werden. V.l. Privatdozent Dr. Charis Kalogirou, Patient, Prof. Dr. Hubert Kübler. © Kim Sammet, UKW
Blick in den OP auf das OP-Team, das sich um den OP-Tisch reiht.
In der ‚Schlüssellochchirurgie‘ sind nur kleine Zugänge zur Bauchhöhle erforderlich, sodass Roboterarme präzise Bewegungen auf engstem Raum ermöglichen. © Kim Sammet, UKW

Würzburg. Ein urologisches Behandlungsteam des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) hat erstmals die Entfernung der Harnblase, eine der komplexesten urologischen Operationen, robotergestützt und minimalinvasiv durchgeführt. In Kombination mit dem Fast-Track-Behandlungskonzept konnte der 72-jährige Patient bereits nach sieben Tagen in sehr gutem Allgemeinzustand nach Hause entlassen werden.

Prof. Dr. Hubert Kübler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des UKW und Privatdozent Dr. Charis Kalogirou, Leitender Oberarzt der Klinik, erläutern im Gespräch den Eingriff und die Besonderheiten der Behandlung.

Was ist Blasenkrebs und wie lief die Behandlung des Patienten ab?

Prof. Kübler: Blasenkrebs ist eine häufige Tumorerkrankung. Wird er früh erkannt, ist er in vielen Fällen gut behandelbar. Für die Therapie ist entscheidend, wie tief der Tumor in die Blasenwand eingewachsen ist und wie aggressiv er sich verhält. Dringt der Tumor bereits in die Muskelschicht ein oder breitet sich darüber hinaus aus, ist meist eine radikale Entfernung der Harnblase, eine sogenannte Zystektomie, notwendig. Dieser Eingriff zählt zu den umfangreichsten Operationen in der Urologie und kann mit relevanten Risiken wie Blutungen, Infektionen bis hin zu den Nieren und Wundheilungsstörungen verbunden sein. Zudem muss die Funktion der Harnblase als Urinspeicher- und Ausscheidungsorgan ersetzt werden.

PD Kalogirou: Unser Patient wurde am 20. März von unserem Team minimalinvasiv per Bauchspiegelung operiert. Dieses Verfahren wird häufig als ‚Schlüssellochchirurgie‘ bezeichnet, da nur kleine Zugänge zur Bauchhöhle erforderlich sind. Dabei steuere ich Roboterarme, die besonders präzise Bewegungen auch auf engstem Raum ermöglichen. In der rund fünfstündigen Operation entfernten wir seine Harnblase, Prostata und die Lymphknoten im kleinen Becken. Anschließend legten wir einen künstlichen Ausgang zur Urinableitung an. Dazu nutzten wir ein kleines Stück Dünndarm als Zwischenstück, um die Harnleiter mit der Bauchdecke zu verbinden. Der Urin fließt dann kontinuierlich in einen außen angebrachten Beutel ab. 

Nach dem Eingriff verbrachte der Patient zwei Tage auf der Überwachungsstation und konnte dann zügig auf die Allgemeinstation verlegt werden. Heute, am 27. März, wurde er in einem sehr guten Gesundheitszustand entlassen.

Prof. Kübler: Das endgültige pathologische Ergebnis zeigte, dass der Krebs auf die Harnblase beschränkt war und die Lymphknoten darüber hinaus nicht befallen waren – Folgetherapien wie beispielsweise eine Chemo- oder Immuntherapien können dem Patienten hierdurch erspart bleiben. Natürlich entbindet dies nicht von der regelmäßigen Nachsorge bei der behandelnden Urologin oder dem behandelnden Urologen. 

Wie lief die operative Entfernung der Harnblase bisher ab?

Prof. Kübler: Die Entfernung der Harnblase wurde bislang am UKW und vielerorts weiterhin offen, also über einen Bauchschnitt, durchgeführt. Diese Methode ist überaus bewährt, bedeutet für die Patientinnen und Patienten jedoch eine größere körperliche Belastung und einen stationären Aufenthalt von meist zwei bis drei Wochen, oft mit mehreren Tagen auf einer Überwachungsstation.

Welche Rolle spielt das Fast-Track-Konzept?

PD Kalogirou: Neben dem schonenden OP-Verfahren war das Fast-Track-Behandlungskonzept ein entscheidender Faktor für die schnelle Erholung. Dieser evidenzbasierte Ansatz zielt darauf ab, den Körper nach einer Operation schneller wieder ins Gleichgewicht zu bringen, postoperative Komplikationen zu minimieren und die Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten möglichst zügig wiederherzustellen. Beim Fast-Track-Konzept geht es nicht darum, schneller zu operieren oder Patientinnen und Patienten ‚durchzuschleusen‘., wie der Name vielleicht vermuten lässt. Vielmehr soll durch die Kombination mehrerer Einzelmaßnahmen und Expertisen erreicht werden, dass die Menschen nach einer Operation schneller wieder selbstständig werden und in ihr bisheriges Leben zurückkehren können.

Bestandteil des Fast-Track-Konzepts bei Blasenkrebs ist beispielsweise, die Magensonde innerhalb von 24 Stunden nach der Operation zu entfernen und auf eine künstliche Ernährung zu verzichten. Eine personalisierte Schmerz- und Physiotherapie soll ermöglichen, sich so früh wie möglich nach dem Eingriff wieder selbstständig bewegen zu können.

Prof. Kübler: Zur Umsetzung von Fast Track wurden in unserer Urologie zwei Fast-Track-Nurses ausgebildet. Sie bereiten die Patientinnen und Patienten bereits vor dem Eingriff intensiv vor, vermitteln Atemübungen, Bewegungsabläufe und Ernährungsempfehlungen und stehen ihnen auch nach der Entlassung zur Seite. Innerhalb von 30 Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt erfolgen zudem telefonische Rückrufe, um sich nach dem Befinden zu erkundigen und weitere Ratschläge zu geben. Das Fast-Track-Team arbeitet auch eng mit Fachbereichen wie Physiotherapie, Schmerztherapie, Ernährungsberatung und Sozialdienst zusammen.

Was ist perspektivisch bei der Behandlung von Blasenkrebs am UKW geplant?

Prof. Kübler: Perspektivisch planen wir, auch die Anlage einer sogenannten Ersatzblase aus Darm anzubieten. Diese wird direkt an die Harnröhre angeschlossen und ermöglicht es Betroffenen, wieder auf natürlichem Weg Wasser zu lassen.

Details: Weitere Informationen zu den Schwerpunkten der Urologie des UKW sowie die stationären und ambulanten Behandlungsangebote sind auf der Website der Klinik zu finden. Am UKW wird das Fast-Track-Konzept bislang in der Allgemeinchirurgie, der gynäkologischen Chirurgie und der Urologie angewandt.

Text: Annika Wolf/ UKW

Patient steht zwischen seinen Ärzten in der Magistrale des Zentrums für Operative Medizin.
Der Patient kann heute nach sieben Tagen entlassen werden. V.l. Privatdozent Dr. Charis Kalogirou, Patient, Prof. Dr. Hubert Kübler. © Kim Sammet, UKW
Blick in den OP auf das OP-Team, das sich um den OP-Tisch reiht.
In der ‚Schlüssellochchirurgie‘ sind nur kleine Zugänge zur Bauchhöhle erforderlich, sodass Roboterarme präzise Bewegungen auf engstem Raum ermöglichen. © Kim Sammet, UKW

Tabuthema Inkontinenz: Neues Zentrum am UKW bietet interdisziplinäre Hilfe

Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Unterfranken gegründet

Das interdisziplinäre Behandlungsteam freut sich über die Gründung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Unterfranken am Universitätsklinikum Würzburg. © Kirstin Linkamp / UKW
Das interdisziplinäre Behandlungsteam freut sich über die Gründung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Unterfranken am Universitätsklinikum Würzburg. © Kirstin Linkamp / UKW

Würzburg. Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) hat sein Leistungsspektrum erweitert. Im Februar 2026 eröffnete die Klinik das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Unterfranken. In diesem zertifizierten Spezialzentrum der Komplexversorgung bündeln Ärztinnen und Ärzte der Urologie, Gynäkologie und Allgemeinchirurgie ihre Expertise, um Frauen, Männer und Kinder mit Harn- oder Stuhlinkontinenz, Blasen- und Darmentleerungsstörungen sowie Senkungen der Beckenorgane umfassend und individuell zu versorgen.

Wenn der Alltag zur Belastung wird

Maria M. plante ihren Alltag nach der nächstgelegenen Toilette. Spaziergänge, längere Autofahrten oder Theaterbesuche wurden für die 52-jährige Mutter von drei Kindern zur Herausforderung. Aus Scham sprach sie lange mit niemandem über ihre Harninkontinenz. Erst als die Einschränkungen zunahmen, suchte sie ärztliche Hilfe.

Solche Leidensgeschichten sind für Dr. Oliver Hahn, den Sprecher des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums, keine Seltenheit. „Inkontinenz ist weiterhin ein Tabuthema, viele Betroffene leiden lange im Stillen“, sagt Oliver Hahn. „Dabei gibt es keinen Grund, sich für diese Erkrankung zu schämen.“

Etwa die Hälfte aller Frauen ist in unterschiedlichem Ausmaß von Beckenbodenbeschwerden wie Inkontinenz oder einer Senkung betroffen. Meist sind Schwangerschaft und Geburt die Ursache. „Häufig treten die Beschwerden auch schon bei jungen Frauen auf und schränken die Lebensqualität massiv ein“, sagt Dr. Bettina Blau-Schneider, Bereichsleiterin der Urogynäkologie in der Frauenklinik des UKW. 

Auch neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson können ursächlich für Harn- oder Stuhlinkontinenz sowie für Störungen der Blasen- und Darmentleerung sein. Zusätzlich können Männer nach urologischen Eingriffen, etwa nach der Entfernung der Prostata, unter Beschwerden leiden. 

„Da es deutschlandweit nur wenige zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentren gibt, behandeln wir am UKW Betroffene aus ganz Süddeutschland“, sagt Bettina Blau-Schneider.

Gebündelte Expertise als zentraler Behandlungsvorteil

Der besondere Mehrwert des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums Unterfranken liegt in der engen räumlichen und organisatorischen Verzahnung der drei beteiligten Kliniken des UKW:

  • der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie,
  • der Frauenklinik und Poliklinik sowie
  • der Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations-, Gefäß- und Kinderchirurgie.

Das Behandlungsteam bespricht alle Patientinnen und Patienten in einem gemeinsamen Austausch, dem interdisziplinären Patientenboard. So können Diagnostik und Therapie abgestimmt und ohne lange Wege erfolgen. 

„Blase, Gebärmutter und Darm hängen im Beckenboden räumlich und funktionell eng zusammen. Deshalb ist es bei Beschwerden wichtig, den gesamten Beckenboden zu betrachten und die Therapie interdisziplinär zu planen“, sagt PD Dr. Joachim Reibetanz, Geschäftsführender Oberarzt in der Allgemeinchirurgie des UKW. Gemeinsam mit seinem Team sowie den urologischen Kolleginnen und Kollegen operiert er beispielsweise Patienten, bei denen eine Beckenbodensenkung sowohl die Blase als auch den Darm beeinträchtigt. So können beide Probleme in einer Operation behandelt werden. 

Je nach Krankheitsbild werden zur Diagnosestellung und der Behandlung weitere Kliniken des UKW eingebunden, etwa die Neurologie, die Kinderklinik, die Radiologie oder die Psychosomatik. Darüber hinaus kooperiert das Zentrum mit einer niedergelassenen Physiotherapeutin. 

Individuelle Therapie – konservativ und operativ

Im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Unterfranken stehen abhängig von der Diagnose, dem Schweregrad, Begleiterkrankungen sowie den persönlichen Wünschen der Patientinnen und Patienten unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Neben konservativen Maßnahmen wie Kontinenzberatung, Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Physiotherapie oder medikamentöser (Schmerz-)Therapie umfasst das Leistungsangebot sämtliche moderne operative Verfahren.

In der Urologie werden schonende Verfahren wie Band- und Schlingenoperationen eingesetzt, um die Harnröhre zu stützen. In ausgewählten Fällen kommen künstliche Schließmuskelsysteme zum Einsatz. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Botox-Therapie der Harnblase zur Behandlung einer überaktiven Blase.

In der Gynäkologie werden Senkungen der Gebärmutter, der Scheide sowie anderer Beckenorgane, wie Blase und Enddarm, mit modernen Operationsmethoden behandelt. Das Gleiche gilt für Belastungsinkontinenz (ungewollter Urinverlust bei körperlicher Belastung) und Dranginkontinenz (plötzlicher, starker Harndrang und Urinverlust). Die Operation kann dabei vaginal oder minimalinvasiv über kleine Bauchschnitte, in vielen Fällen auch robotisch assistiert erfolgen. Für jede Patientin wird nach einer ausführlichen Beratung individuell die passende Methode ausgewählt.

Für Stuhlinkontinenz und Darmentleerungsstörungen steht die gesamte Bandbreite der Koloproktologie zur Verfügung, dem spezialisierten chirurgischen Fachgebiet für Erkrankungen des Dickdarms, Enddarms und Afters. Behandelt werden sowohl funktionelle Störungen des Beckenbodens als auch gut- und bösartige Erkrankungen. Viele Eingriffe können minimalinvasiv durchgeführt werden, was die Belastung für die Patientinnen und Patienten reduziert.

Zertifizierung bestätigt hohe Qualitätsstandards

Nach einer zweijähriger Aufbauzeit und entsprechender Praxiserfahrung durchlief das Zentrum im Februar 2026 erfolgreich das Zertifizierungsverfahren und wurde am 20. Februar offiziell als „Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Komplexversorgung“ anerkannt. 

Die Zertifizierung erfolgte auf Grundlage gemeinsamer Kriterien mehrerer Fachgesellschaften, darunter die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Deutsche Gesellschaft für Urologie, die Deutsche Kontinenz Gesellschaft sowie die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Sie bestätigt, dass am UKW die strukturellen, personellen und fachlichen Voraussetzungen für eine spezialisierte interdisziplinäre Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Beckenboden- und Kontinenzerkrankungen erfüllt sind.

Kontakt

Nähere Informationen zum Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Unterfranken sowie die Kontaktdaten zur Terminvereinbarung sind auf der Webseite des Zentrums zu finden. 

 

 

Text: Annika Wolf / UKW

Schnellere Erholung nach Nieren-OP mit Fast-Track

Das Fast-Track-Verfahren wurde am Uniklinikum Würzburg nun erstmals auch bei einer Nierenkrebs-Operation erfolgreich angewendet. Die Patientin profitierte von einer nahezu schmerzfreien Behandlung, einer schnellen Erholung und einem kurzen Krankenhausaufenthalt.

 

Patientin eingerahmt von den Fast-Track Nurses, der Stationspflegekraft sowie dem leitenden Oberarzt.
Nach dem gelungenen Fast-Track-Eingriff: Die Patientin Petra Engelhardt (Mitte), eingerahmt von den Fast-Track Nurses Verena Bolldorf, Cornelia Röth-Mais und der Stationspflegekraft Luzy Rosario sowie PD Dr. Charis Kalogirou, dem leitenden Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (von links). © Susanne Just / UKW
Fast-Track-Konzept bei Nieren-Operationen wird mittels Ultraschall der sogenannte Quadratus-Lumborum-Block durchgeführt.
Zum Fast-Track-Konzept bei Nierenkrebs-Operationen gehört auch ein innovatives Verfahren zur selektiven Betäubung von Nerven. Mittels Ultraschall führt Anästhesist Dr. Johannes Herrmann zusammen mit der Anästhesietechnischen Assistentin Lara Buggenhagen den sogenannten Quadratus-Lumborum-Block durch. © Maximilian Kippnich / UKW
Mit dem DaVinci-Operationsroboter lassen sich Nierenkrebs-Operationen minimalinvasiv und damit äußerst schonend durchführen
Mit dem DaVinci-Operationsroboter lassen sich Nierenkrebs-Operationen minimalinvasiv und damit äußerst schonend durchführen. © Charis Kalogirou / UKW

Würzburg. Die Fast-Track-Chirurgie ist ein modernes Behandlungskonzept, das darauf abzielt, den Körper nach einer Operation schneller wieder ins Gleichgewicht zu bringen, postoperative Komplikationen zu minimieren und die Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten möglichst zügig wiederherzustellen. Das dazugehörige Maßnahmenbündel umfasst zum Beispiel eine optimierte Ernährung, ein differenziertes, multimodales Schmerzkonzept und eine individuelle Betreuung.

Bewährtes Konzept nun auch bei Nierenoperationen

Am Uniklinikum Würzburg (UKW) wurde das Konzept bislang in der Allgemeinchirurgie und der gynäkologischen Chirurgie umgesetzt. Die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des UKW wendet Fast-Track bereits seit einem Jahr erfolgreich bei radikalen Harnblasenentfernungen an. Im Januar dieses Jahres wurde das Verfahren nun auch auf Nierenoperationen ausgeweitet. Pilotpatientin war hier Petra Engelhardt. Die 72-Jährige war von einem Tumor an der rechten Niere betroffen. Dieser wurde von Privatdozent Dr. Charis Kalogirou, leitender Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des UKW, und seinem Team am 20. Januar operativ entfernt. Das Organ konnte dabei erhalten werden.

Entlassung schon drei Tage nach der OP

„Bei einem herkömmlichen Vorgehen wäre Frau Engelhardt mindestens sechs Tage stationär bei uns geblieben. Durch die Fast-Track-Chirurgie konnte sie schon nach drei Tagen und in einem sehr guten Gesundheitszustand nach Hause entlassen werden“, berichtet Kalogirou. Zu diesem überaus positiven Ergebnis trug neben dem minimalinvasiven Eingriff mit dem DaVinci-Operationsroboter vor allem ein innovatives Regionalanästhesieverfahren bei: Beim sogenannten Quadratus-Lumborum-Block werden Nerven ultraschallgesteuert gezielt blockiert. Zentraler Partner hierbei ist die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Deren Oberarzt, Privatdozent Dr. Maximilian Kippnich, erläutert: „Diese moderne Betäubungstechnik ermöglicht eine deutlich frühere Mobilisation der Patientinnen und Patienten, einen erheblich geringeren Bedarf an Schmerzmitteln – insbesondere an Opiaten – und trägt maßgeblich zur guten Ergebnisqualität bei." Außerdem konnte auf eine Drainage des Operationsgebiets verzichtet werden.

Optimierte Ernährung und schnelle Mobilisation

Das beschleunigende Verfahren startete allerdings schon deutlich vor der Operation. „Wir haben der Patientin in einem Gespräch erläutert, wie wichtig ihre Mithilfe hierbei ist", berichtet die Pflegekraft Verena Bolldorf aus dem Fast-Track-Team der Urologischen Klinik und fährt fort: „Beispielsweise hatte sie in der Zeit vor dem Eingriff auf eine kohlenhydrat- und eiweißreiche Ernährung plus ausreichend Bewegung mit Spaziergängen sowie Atem- und Beingymnastik zu achten." Nach der Operation wurde eine schnelle Mobilisation angestrebt: Schon am Tag des Eingriffs konnte Petra Engelhardt zwei Stunden lang das Bett verlassen, was in den folgenden drei Tagen schrittweise auf acht Stunden gesteigert wurde. Der Dauerkatheter wurde bereits am Morgen nach der Operation gezogen. Noch am Operationstag selbst gab es für die Patientin feste, proteinreiche Kost, die die Wundheilung unterstützt und dem Muskelabbau entgegenwirkt.
Verena Bolldorf und ihre Kollegin Cornelia Röth-Mais vom Fast-Track-Team begleiteten und unterstützten Petra Engelhardt während ihres gesamten stationären Aufenthalts. „Und auch nach der Entlassung rufen wir die Patientinnen und Patienten innerhalb von 30 Tagen noch zweimal an, um uns nach dem Befinden zu erkundigen und bei Bedarf noch Empfehlungen zu geben", schildert die Fast-Track-Nurse Cornelia Röth-Mais.


Text: Pressestelle / UKW
 

Patientin eingerahmt von den Fast-Track Nurses, der Stationspflegekraft sowie dem leitenden Oberarzt.
Nach dem gelungenen Fast-Track-Eingriff: Die Patientin Petra Engelhardt (Mitte), eingerahmt von den Fast-Track Nurses Verena Bolldorf, Cornelia Röth-Mais und der Stationspflegekraft Luzy Rosario sowie PD Dr. Charis Kalogirou, dem leitenden Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (von links). © Susanne Just / UKW
Fast-Track-Konzept bei Nieren-Operationen wird mittels Ultraschall der sogenannte Quadratus-Lumborum-Block durchgeführt.
Zum Fast-Track-Konzept bei Nierenkrebs-Operationen gehört auch ein innovatives Verfahren zur selektiven Betäubung von Nerven. Mittels Ultraschall führt Anästhesist Dr. Johannes Herrmann zusammen mit der Anästhesietechnischen Assistentin Lara Buggenhagen den sogenannten Quadratus-Lumborum-Block durch. © Maximilian Kippnich / UKW
Mit dem DaVinci-Operationsroboter lassen sich Nierenkrebs-Operationen minimalinvasiv und damit äußerst schonend durchführen
Mit dem DaVinci-Operationsroboter lassen sich Nierenkrebs-Operationen minimalinvasiv und damit äußerst schonend durchführen. © Charis Kalogirou / UKW

Symposium für translationale Uro-Onkologie in Würzburg

Aktuelle Studienergebnisse, praxisrelevante Impulse und interaktive Fallbesprechungen für Fachkräfte in der Urologie

Arzt Portraitbild

Würzburg. Das 3. Translationale Uro-Onkologische Symposium lädt Urologinnen und Urologen aus Klinik und Praxis am Freitag, den 20. Februar 2026, nach Würzburg ein. Unter dem Motto „Innovation meets practice“ verfolgt die Veranstaltung das Ziel, aktuelle Forschungsergebnisse praxisnah aufzubereiten und für die tägliche Patientenversorgung nutzbar zu machen.

In den vergangenen zwei Jahren nahmen insgesamt über 100 Fachleute an den Symposien teil, eine ähnliche Resonanz wird auch 2026 erwartet. Veranstalter ist die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). 

Hochkarätige Vorträge und interaktive Falldiskussionen

Auf dem Programm stehen Vorträge von renommierten Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen der Uro-Onkologie. Prof. Dr. med. Jan Philipp Radtke (Universitätsklinikum Düsseldorf, Betreuer der PROBASE-Studie) spricht zur zeitgemäßen und individualisierten Früherkennung und Diagnostik des Prostatakarzinoms. Dr. med. Gregor Duwe (Universitätsmedizin Mainz) zeigt am Beispiel des KITTU-Projekts, wie künstliche Intelligenz Therapieentscheidungen im urologischen Tumorboard unterstützen kann. 

Ergänzend zu den onkologischen Themen stellt Dr. rer. nat. Katarzyna Jobin (Universität Würzburg) neue Ansätze zur Erforschung der interstitiellen Zystitis als mögliche infektiöse Erkrankung vor. 

„Das Symposium bietet urologischen und weiteren medizinischen Fachkräften aus allen Bereichen die einmalige Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse direkt mit der Praxis zu verknüpfen – nicht nur in Vorträgen, sondern auch in der aktiven Diskussion eigener Patientenfälle. Diese Kombination macht die Veranstaltung besonders wertvoll“, sagt PD Dr. med. Charis Kalogirou, Geschäftsführender Oberarzt und Facharzt in der Urologie des UKW. Gemeinsam mit Dr. med. Oliver Hahn, ebenfalls Oberarzt und Facharzt in der Urologie am UKW, übernimmt er die Moderation des Symposiums. Die kostenlose Veranstaltung findet von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr im Hotel Melchior Park in Würzburg statt. Fortbildungspunkte bei der Bayerischen Landesärztekammer und der Pflegeakademie wurden beantragt. 

Zum Flyer der Veranstaltung

Eine Anmeldung wird empfohlen, eine kurzfristige Teilnahme ist jedoch möglich.

Anmeldung bei Astrid Breitenstein
Telefon: +49 931 201-32012
Fax: +49 931 201-632103
E-Mail: breitenste_a@ukw.de

8.000 Euro von der Stiftung „Forschung hilft“

Förderpreis für „Neue Ansätze zur Behandlung von fortgeschrittenem Nierenkrebs durch die gezielte Auslösung von Ferroptose“

Die beiden Forscher im RVZ - Marcel Schwinger trägt einen weißen Kittel.
Dr. Marcel Schwinger (links), Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, und Prof. Angeli Friedmann (rechts): Lehrstuhlinhaber für Translationale Zellbiologie am Rudolf-Virchow-Zentrum – Center for Integrative and Translational Bioimaging.

Seit acht Jahren trägt „Forschung hilft“, die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg (UKW), erfolgreich Spendengelder zusammen, um damit möglichst viele vielversprechende onkologische Forschungsprojekte zu unterstützen. Am 20. November 2025 wurden bei einem Festakt mit rund 200 Gästen in der Veranstaltungs-Location „Maschinenhaus“ auf dem Würzburger Bürgerbräu-Gelände Preisgelder in Höhe von insgesamt fast 235.000 Euro an 21 Würzburger Forscherteams verteilt. 8.000 Euro gingen an ein Forschungsprojekt in der Urologie. 

Neuartiger Therapieansatz für das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom

Dr. Marcel Schwinger, Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, erforscht einen neuartigen Therapieansatz für das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom, das zu den zehn häufigsten soliden Tumorerkrankungen zählt. Heute werden vor allem Immuntherapien und Tyrosinkinase-Inhibitoren eingesetzt. Doch auch diese wirken nicht bei allen Betroffenen gleich gut und meist nicht dauerhaft. Deshalb untersucht Marcel Schwinger gemeinsam mit Prof. Angeli Friedmann, Inhaber des Lehrstuhls für Translationale Zellbiologie am Rudolf-Virchow-Zentrum – Center for Integrative and Translational Bioimaging, eine neue Strategie: die gezielte Auslösung von Ferroptose, einer speziellen Form des eisenabhängigen Zelltods. Friedmann gilt als einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Ferroptoseforschung. Die Wissenschaftler wollen klären, ob bestimmte Proteine in Nierenkrebszellen als Schalter wirken können, um diesen Zelltod zu aktivieren. 

Im Fokus stehen LRP8 und SLC7A11, zwei Transportproteine in der Zellmembran, die eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Ferroptose spielen. Das langfristige Ziel des Projekts ist es, LRP8 und/oder SLC7A11 als therapeutische Angriffspunkte zu etablieren. Sollte sich herausstellen, dass deren Hemmung Ferroptose bei Nierenkrebs effektiv induziert, könnte dies zu neuen Behandlungsstrategien führen – insbesondere für Patientinnen und Patienten, bei denen aktuelle Therapien nicht ausreichen.

Weitere Details zum Projekt: LRP8 und SLC7A11 als mögliche Zielstrukturen für die Induktion von Ferroptose | forschung-hilft.de

Stiftung "Forschung hilft"

Einen Überblick über die einzelnen Projekte gibt es auf der UKW-Webseite und der Stiftungs-Webseite

Hier geht es zur Pressemeldung zur Preisverleihung.

Wer die Krebsforschung in Würzburg weiter voranbringen will, kann die Stiftung „Forschung hilft“ durch eine Spende auf folgendes Konto unterstützen: Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken 
IBAN DE19 7905 0000 0000 0655 65

Die beiden Forscher im RVZ - Marcel Schwinger trägt einen weißen Kittel.
Dr. Marcel Schwinger (links), Assistenzarzt in der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie, und Prof. Angeli Friedmann (rechts): Lehrstuhlinhaber für Translationale Zellbiologie am Rudolf-Virchow-Zentrum – Center for Integrative and Translational Bioimaging.

Informationstag zur Inkontinenz bei Frauen

Die Klinik für Urologie und die Frauenklinik des Uniklinikums Würzburg organisieren am Samstag, den 9. November 2024 den 1. Würzburger Inkontinenz-Tag. Im Mittelpunkt der Vortragsveranstaltung stehen die Behandlungsmöglichkeiten bei weiblicher Harninkontinenz.

Inkontinenztag.jpg, © Thiago de Paula Oliveira / Pixabay
Inkontinenztag.jpg, © Thiago de Paula Oliveira / Pixabay Dem ungewollten Abgang von Urin können sehr unterschiedliche Ursachen zugrundeliegen.

Würzburg. Harninkontinenz tritt sowohl bei Männern als auch Frauen auf, wobei Frauen durchschnittlich zwei- bis viermal häufiger daran leiden als Männer. Schätzungsweise ist jede zweite Frau im Alter zu einem gewissen Grad davon betroffen. „Leider ist die Erkrankung nach wie vor ein Tabuthema“, bedauert Prof. Dr. Hubert Kübler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (UKW). Und Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Frauenklinik des UKW ergänzt: „Nicht zuletzt deshalb wissen viele Patientinnen gar nicht, dass es heutzutage viele hilfreiche Behandlungsmethoden gibt, die auch in Unterfranken unkompliziert verfügbar sind.“

Um hier weitere Aufklärungsarbeit zu leisten, organisieren die beiden Kliniken am Samstag, den 9. November 2024 gemeinsam den 1. Würzburger Inkontinenz-Tag. Die kostenlose Veranstaltung findet im Großen Hörsaal der Universitäts-Zahnklinik am Pleicherwall 2 statt. Zwischen 10:00 und 12:15 Uhr werden in Vorträgen die Beratungsangebote sowie die konservativen und operativen Therapien vorgestellt, die am UKW in der Gynäkologie und der Urologie sowie in lokalen urologischen Praxen verfügbar sind. Zum Abschluss haben die Teilnehmenden zudem die Möglichkeit, mit den Fachleuten zu diskutieren.

Für die Teilnahme wichtig ist eine Anmeldung bei Astrid Breitenstein unter Tel. 0931/201-32012 oder E-Mail: Breitenste_A@ ukw.de.

 

Text: Pressestelle / UKW

Inkontinenztag.jpg, © Thiago de Paula Oliveira / Pixabay
Inkontinenztag.jpg, © Thiago de Paula Oliveira / Pixabay Dem ungewollten Abgang von Urin können sehr unterschiedliche Ursachen zugrundeliegen.

Infotag zu Vorsorge, Diagnostik und Therapie bei Prostatakrebs

Am Samstag, den 8. Juni 2024 lädt das DKG-zertifizierte Prostatakarzinomzentrum des Uniklinikums Würzburg zu seinem 6. Patienteninformationstag ein. Die kostenlose Veranstaltung bietet erneut einen umfassenden Überblick über aktuelle Verfahren zur Prävention, Diagnostik und Therapie bei der häufigsten Krebserkrankung des Mannes.

Der 6. Patienteninformationstag des Prostatakarzinomzentrums des Uniklinikums Würzburg am 8. Juni 2024 beschäftigt sich mit Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Das Bild zeigt, wie markant ein Prostatakarzinom unter Zuhilfenahme des Tracers PSMA im PET-CT als gelb-rotes Objekt dargestellt wird.
Der 6. Patienteninformationstag des Prostatakarzinomzentrums des Uniklinikums Würzburg am 8. Juni 2024 beschäftigt sich mit Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Das Bild zeigt, wie markant ein Prostatakarzinom unter Zuhilfenahme des Tracers PSMA im PET-CT als gelb-rotes Objekt dargestellt wird.

Würzburg. Das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierte Prostatakarzinomzentrum des Uniklinikums Würzburg (UKW) führt am 8. Juni 2024 ein weiteres Mal seinen mittlerweile 6. Informationstag durch. In Kooperation mit dem Comprehensive Cancer Center (CCC) Mainfranken und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) WERA wendet sich die Veranstaltung an Patienten und alle sonstigen Interessierten. Zwischen 10:00 und etwa 14:15 Uhr geben neun Expertinnen und Experten in laienverständlichen Kurzvorträgen einen Überblick über den „State of the Art“ in der Vorsorge, Diagnostik und Behandlung der verbreiteten Tumorerkrankung. 

„In der Diagnostik des Prostatakrebses gelten mittlerweile moderne bildgebende Verfahren als Standard, während neue Entwicklungen bei Operationen und in der Strahlentherapie das Behandlungsspektrum erweitern", berichtet Prof. Dr. Hubert Kübler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie am UKW. Seine Stellvertreterin, Dr. Anna Katharina Seitz, ergänzt: „Gerade bei Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs stehen uns heute viele zudem wirksame Medikamente und Kombinationstherapien zur Verfügung.“

Voraussetzung für die am Prostatakarzinomzentrum gebotene ganzheitliche Patientenversorgung ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies spiegelt sich auch bei den Referierenden des Infotages wider. Neben der Urologie rekrutieren sie sich diesmal aus der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie, der Nuklearmedizin sowie der Strahlentherapie und Radioonkologie. Als wichtiger Partner kommt zudem die Selbsthilfe zu Wort.
Zum Abschluss der Veranstaltung im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße haben die Zuhörerinnen und Zuhörer Gelegenheit, im direkten Gespräch mit den Spezialistinnen und Spezialisten persönliche Fragen zu diskutieren.

Die Teilnahme am Patienteninfotag ist kostenlos, das detaillierte Programm gibt es unter www.ukw.de/urologie, Rubrik „Veranstaltungen“.

Text: Pressestelle UKW

Der 6. Patienteninformationstag des Prostatakarzinomzentrums des Uniklinikums Würzburg am 8. Juni 2024 beschäftigt sich mit Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Das Bild zeigt, wie markant ein Prostatakarzinom unter Zuhilfenahme des Tracers PSMA im PET-CT als gelb-rotes Objekt dargestellt wird.
Der 6. Patienteninformationstag des Prostatakarzinomzentrums des Uniklinikums Würzburg am 8. Juni 2024 beschäftigt sich mit Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Das Bild zeigt, wie markant ein Prostatakarzinom unter Zuhilfenahme des Tracers PSMA im PET-CT als gelb-rotes Objekt dargestellt wird.

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten

Allgemeine Sprechstunde
Montag bis Freitag
08:00 Uhr bis 14:30 Uhr

Sprechstunde Privatambulanz
nur nach Absprache

Terminvergabe stationärer Aufenthalt
Montag bis Donnerstag
07:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Freitag 
07:30 Uhr bis 14:00 Uhr 

Telefon

Anmeldung Ambulanz
Jana Ruck und Jule Foerster
+49 931 201-32100 oder
+49 931 201-32101

Anmeldung zur stationären Aufnahme
Kathrin Nätscher, Eileen Will und 
Rimma Isakson
+49 931 201-32090

Anmeldung zu Privatsprechstunden
Kathrin Gopp und Anika Beyersdorf
+49 931 201-32002

Anmeldung zur Kindersprechstunde
Nicole Link und Astrid Breitenstein 
+49 931 201-32105

Terminvergabe
Montag bis Donnerstag
10:00 bis 14:00 Uhr
Freitag
10:00 bis 12:00 Uhr
 

E-Mail

Klinikdirektion
urologie@ukw.de

Privatambulanz
uro_privatambulanz@ukw.de

Kindersprechstunde
kinderurologie@ukw.de 

Fax

Klinikdirektion
+49 931 201-32009

Spezialsprechstunden
+49 931 201-632103

Privatsprechstunde
+49 931 201-32003

Kindersprechstunde
+49 931 201-632103


Anschrift

Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Universitätsklinikums | Zentrum Operative Medizin (ZOM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A2 | 97080 Würzburg