Aktuelle Meldungen

Rückblick: Bilder aus der Veranstaltung "ALLES WAS DER SEELE GUT TUT"

Patienten, Angehörige und Interessierte fühlten sich gleichermaßen angesprochen und wohl und bestätigten dies durch zahlreiche positive Rückmeldungen und dem Wunsch nach weiteren Veranstaltungen dieser Art.

Ein buntes Angebot von Vorträgen und Workshops zu den Themen Motivation, Umgang mit Angst, die Kraft der Gedanken und der Selbsthilfe, Stress und Gesundheit, Lebenslust und Sterbensangst, Hilfe für Angehörige, begeisterte die Besucher. Eine gute Gelegenheit um die Seele baumeln zu lassen  und gestärkt mit genussvollen Speisen vom UKW-Service und der Genussmanufaktur Reiser das Leben „trotz allem“ zu genießen.

Die Bilder sprechen für sich:

http://www.ccc.uni-wuerzburg.de/veranstaltungen/fotos-alles-was-der-seele-gut-tut/fotogalerie-alles-was-der-seele-gut-tut/

KOI – Wir feiern Geburtstag!

Die Sprechstunde für komplementäre Onkologie und integrative Medizin unter Leitung von Dr. med. Claudia Löffler (Fachärztin für Innere Medizin und Hämatoonkologie) verbindet aktuelle Spitzenmedizin mit wirksamen therapiebegleitenden Maßnahmen.

Dr. med. Claudia LöfflerLöffler (Fachärztin für Innere Medizin und Hämatoonkologie) verbindet aktuelle Spitzenmedizin mit wirksamen therapiebegleitenden Maßnahmen. Im Fokus unseres Tuns steht das Ziel, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Im Mittelpunkt steht der Mensch. Individuelle Faktoren lenken unsere Bemühungen und setzen am Punkt der Selbstwirksamkeit an. Die therapiebegleitenden Angebote werden durch ein multiprofessionelles Team möglich gemacht. Damit Sie uns ein bisschen kennenlernen und einen Eindruck unserer Ziele und Absichten gewinnen, möchten wir uns hier und in folgenden Beiträgen kurz für Sie vorstellen.

Dr. med. Claudia Löffler
Komplementärmedizinische Beratung, Teamleitung

Als ich vor gut 10 Jahren als frisch gebackene Ärztin in der Onkologie meine Arbeit aufnahm, musste ich relativ schnell feststellen, dass mein „Handwerkszeug“, das ich im Studium mitbekommen hatte bei Weitem nicht ausreichte um meine Patienten richtig gut zu betreuen. Viele Patienten stellten mir schon damals die Frage: “Was kann ich selbst beitragen? Gibt es nicht noch mehr, was Sie mir empfehlen können?“. Oftmals hatte ich das Gefühl manche Nebenwirkungen der Therapie nicht ausreichend gut kontrollieren zu können. „Aushalten“ schien mir keine besonders gute Alternative. In vielen intensiven Gesprächen mit meinen ersten Patienten, musste ich zudem feststellen, dass ich bis dato gar nicht so richtig verstanden hatte, was es wohl bedeutet schwer erkrankt zu sein. Was es mit Deinem Leben macht, mit Deiner Arbeit, Deiner Familie, Dir selbst. Ich hatte das Gefühl nicht genug Zeit für all diese wichtigen Themen anbieten zu können und auch das Problem, dass ich nicht wusste, wie ich helfen kann. Es musste also etwas geschehen, um meinem Anspruch an den Beruf der Onkologin auch nur im Entferntesten gerecht zu werden. So kam es, dass ich nach einer TCM Ausbildung, den Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin und Naturheilkunde mich mit Klostermedizin und Ernährungsmedizin beschäftigte und wir seit nunmehr 2 Jahren in der glücklichen Lage sind all diese Themen im Rahmen eines supportiven Beratungskonzeptes unseren Patienten anbieten zu können. Mit den Fördergeldern der Deutschen Krebshilfe und der Unterstützung des Comprehensive Cancer Centers, das an den Mehrwert dieses Angebotes glaubt, konnten seither über 900 Patienten begleitend zur schulmedizinischen Therapie naturheilkundlich beraten werden. Neben dem Nebenwirkungsmanagement mit Hilfe von pflanzlichen Zubereitungen oder auch mit Hilfe äußerer Verfahren (Einreibungen, Akupunktur, Schröpfglasmassagen), stehen auch Themen der Tertiärprävention im Fokus (Entspannungsverfahren, Stressbewältigung, Bewegung, Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel). Das Team arbeitet daher multiprofessionell eng zusammen und wir können uns glücklich schätzen neben einer kompetenten Ernährungsberatung eine Vielzahl von Entspannungsverfahren/Mind-Body Interventionen, sowie seit kurzem sogar eine Pflegesprechstunde anbieten zu können.

Lisa Schiffmann
Ernährungsberatung, Ansprechpartner Bewegung

„In Deutschland verhungern Patienten im Krankenhaus.“ Dieser Satz einer Dozentin schon zu Beginn meines Studiums der Ökotrophologie hat mein berufliches Interesse bedeutend in Richtung Ernährungsmedizin gelenkt. Gleichzeitig hat sich daraus meine berufliche Motivation entwickelt, Aufklärung und Unterstützung im Feld der Ernährung zu leisten, Patienten angemessen zu versorgen und deren Heilung und Lebensqualität zu fördern. Und da bin ich nun in der Onkologie gelandet. Und in den letzten zwei Jahren konnte ich feststellen, wie wichtig es hier ist, Patienten Aufmerksamkeit zu schenken – für ein Thema, dass in der ärztlichen Beratung häufig zu kurz kommt und doch im Leben vieler Menschen irgendwie alltäglich war. Und plötzlich eine ganz andere Bedeutung haben kann. Ernährung bzw. Essen ist wesentlich mehr als die reine Nahrungsaufnahme. Dahinter steht ein ganz sozialer Aspekt: Essen bedeutet für viele häufig auch Gemeinschaft, Familienzeit, Erziehungszeit. In der Onkologie wird das Thema Essen unterschiedlich wahrgenommen: mal ist es eine Last, mal ist es der Weg, selbst aktiv etwas Gutes für sich tun zu können. Als Ökotrophologin kenne ich die Bedeutung, über den Tellerrand hinauszuschauen, dass Menschen in einem komplexen System leben und selbst ein komplexes System darstellen. Der Mensch und damit erst recht ein Patient müssen also ganzheitlich betrachtet werden. Deshalb freue ich mich umso mehr, im Team der Komplementärmedizin angekommen zu sein und mit motivierten und vielfältig 

ausgebildeten Kolleginnen diese wichtige Aufgabe leben zu können. Ich nehme mir Zeit für die Informationsvermittlung, beantworte Fragen und helfe Patienten sich im Dschungel der Ernährungsmythen und -empfehlungen bei Krebs zurechtzufinden. Nicht selten erhalten Krebspatienten Tipps verschiedenster Art aus dem eigenen Umfeld. Sogenannte Krebsdiäten sind immer wieder ein Thema und führen im schlimmsten Fall zu einer Mangelernährung. Als Ernährungswissenschaftlerin und Ernährungsberaterin/DGE biete ich Patienten individuelle Beratungstermine an. Auch bei Verdauungs-, Ernährungsbeschwerden oder Gewichtsproblemen können gemeinsam Strategien und Möglichkeiten dagegen erarbeitet werden. Die Ernährungsberatung ist individuell ausgerichtet und kann je nach Bedarf in regelmäßigen Abständen stattfinden.

Für Terminvereinbarungen können Sie sich hier melden:

CCC MF Ambulanz Sprechstunde für komplementäre Onkologie 
Josef-Schneider Str. 6, Haus C 16, 97080 Würzburg  
Dienstags und donnerstags nach tel. Vereinbarung
E-Mail: supportivangebote@ ukw.de
Tel.: 0931-201 35350

Das Angebot der Komplementärmedizin, sowie der therapiebegleitenden Angebote wird sehr gut von unseren Patienten angenommen und erfährt eine hohe Wertschätzung. Darüber freuen wir uns sehr. Leider bleiben aus dem Grund zum Teil längere Wartezeiten nicht aus. Wir arbeiten daran, eine optimale Versorgung für Patienten anbieten zu können. Geben Sie uns gerne Ihr Feedback, um unser Beratungsangebot weiter stetig an den Beratungsbedarf anpassen zu können. Die Leistungen sind kostenfrei und können durch Spendengelder weiterbestehen. Wenn Sie das Angebot unterstützen möchten, können Sie hier (Verwendungszweck „KOI – 8690059“) spenden.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit Ihnen!

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Onkologische Sprechstunde:
Montag bis Freitag
von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Chirurgische Leber- und Pankreassprechstunde:
Montag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Interdisziplinäre Sprechstunde für Tumoren des Magen-Darm-Trakts:
Donnerstag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Telefon:  

Zentrales Patientenmanagement:
+49 931 201-39999
+49 931 201-38888

E-Mail:

Patientenlotsin:
Gabriele Evans
E-Mail: evans_g@ ukw.de
Telefon: +49 931 201-40440


Anschrift:

Viszeralonkologisches Zentrum des Universitätsklinikums | Onkologisches Zentrum | Josef-Schneider-Str. 6 | Haus C16 | 97080 Würzburg | Deutschland