Muttermale (Nävi)

Muttermale, in der Fachsprache auch Nävi genannt, kommen bei Kindern sehr häufig vor. Auch wenn die meisten von ihnen harmlos sind, gibt es Fälle, in denen eine Behandlung erforderlich ist.

Was sind Nävi?

Ein Nävus (Mehrzahl Nävi) ist eine herdförmige Fehlbildung der Haut oder Schleimhaut. Nävi können angeboren sein oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. Sie sind gutartig, bei einigen Nävi können allerdings auf ihrem Boden bösartige Tumoren entstehen.

Welche Arten von Nävi gibt es?

Man unterscheidet je nach Ursprungsgewebe verschiedene Arten von Nävi.

  • Beim Naevus flammeus (Feuermal, Portweinfleck) handelt es sich um eine dauerhafte Erweiterung von Blutgefäßen in der Haut, die fast immer angeboren ist. In den allermeisten Fällen ist das Feuermal harmlos, gelegentlich kommen aber begleitende Fehlbildungen vor. Kosmetisch störende Feuermale können durch Lasertherapie aufgehellt werden.
  • Der Naevus sebaceus geht von Talg- und Schweißdrüsenzellen aus und befindet sich meist am Kopf. Da diese gutartige Veränderung oft als kosmetisch störend empfunden wird und selten auch bösartige Tumoren darauf entstehen können, ist eine operative Entfernung sinnvoll. Diese führt im Kleinkindalter zu besseren kosmetischen Ergebnissen.
  • Melanozytäre Nävi gehen von den Melanozyten, also den pigmentbildenden Zellen der Haut, aus. Dazu gehören angeborene (kongenitale) melanozytäre Nävi sowie gewöhnliche und spezielle erworbene melanozytäre Nävi wie der dysplastische Nävus, der Halo-Nävus, der blaue Nävus und der Spitz-Nävus. Aus unterschiedlichen Gründen kann es sinnvoll sein, bestimmte Nävi operativ zu entfernen.

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