Morbus Parkinson

Die Diagnostik und Behandlung des Morbus Parkinson gehört zu den Schwerpunkten unserer Klinik. Neben der Diagnosestellung inklusive der Abgrenzung gegenüber atypischen oder symptomatischen Parkinson-Syndromen bieten wir alle gängigen Therapieverfahren an, von der ambulanten medikamentösen Therapieanpassung über eine stationäre Parkinson-Komplexbehandlung bis hin zur Apomorphin- oder DuoDopa-Pumpeneinstellung und Tiefen Hirnstimulation.

Was ist Morbus Parkinson?

Morbus Parkinson ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Sie geht mit einem fortschreitenden Absterben einer bestimmten Sorte von Nervenzellen im Gehirn einher. Der daraus resultierende Mangel an dem Botenstoff Dopamin führt zu den typischen Symptomen: verlangsamte Bewegungen oder Bewegungsverarmung, Muskelsteifheit, Zittern sowie Gleichgewichtsstörungen. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten kommen neuropsychiatrische Symptome wie Depressionen oder Gedächtnisstörungen hinzu. Das mittlere Erkrankungsalter beträgt 60 Jahre, doch auch jüngere Erwachsene können betroffen sein.

Seltene Formen und atypische Parkinson-Syndrome

Wir behandeln auch seltene genetische Varianten der Parkinson-Krankheit sowie atypische Parkinson-Syndrome inklusive Multisystematrophie (MSA-P, MSA-C), progressive supranukleäre Blickparese (PSP) und corticobasale Degeneration (CBD). Dabei arbeiten wir im Rahmen des Zentrums für Seltene Bewegungsstörungen auch mit anderen Kliniken und Instituten zusammen (siehe auch Seltene Bewegungsstörungen).

Diagnostik

Die Diagnosestellung erfolgt über den Ausschluss anderer Erkrankungen, die Parkinson-ähnliche Beschwerden hervorrufen können, sowie den Nachweis des Ansprechens auf Parkinson-Medikamente. In Einzelfällen können auch weitere nuklearmedizinische Untersuchung zum Nachweis des Dopamin-Mangels (zum Beispiel DAT-Scan) oder zum Ausschluss der Beteiligung anderer Botenstoffe oder eines anderweitig gestörten Hirnstoffwechsels (MIBG-Spect, FDG-Hirn-PET) notwendig sein.

Behandlung

Die medikamentöse Behandlung der Parkinson-Erkrankung besteht vor allem im Ausgleich des Dopaminmangels durch Gabe von sogenannten Dopaminagonisten oder L-Dopa. In fortgeschrittenen Erkrankungsstadien kann auch der Einsatz von Pumpentherapien (Duodopa-Pumpe, Apomorphin-Pumpe) oder der Tiefen Hirnstimulation sinnvoll sein. Neben Medikamenten sind Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie wichtige Bestandteile der Behandlung, die in früheren Erkrankungsstadien oft vernachlässigt werden. Wir bieten in unserer Klinik eine Parkinson-Komplexbehandlung an, die auch Patientinnen und Patienten mit atypischem Parkinson-Syndrom offensteht. In unserer neurogerontopsychiatrischen Tagesklinik besteht für Patientinnen und Patienten aus der Region die Möglichkeit, dieses Konzept inklusive LSVT-Big-Therapie auch als tagesklinische Behandlung wahrzunehmen.

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Jens Volkmann

Klinikdirektor Neurologie

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Chi Wang Ip

Oberarzt

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