Ein neuer Ansatz für Ersatz-Glaskörper

Bestimmte Krankheiten können den Glaskörper, die Substanz im Augeninneren, unwiderruflich zerstören. Ein Forschungsteam der Uniklinik Würzburg arbeitet deshalb an einem gut verträglichen Ersatz mit besonderen Eigenschaften.

Es gibt Augenkrankheiten, die den Glaskörper und die Netzhaut betreffen und die schwerwiegende Folgen für das Sehvermögen haben. Unbehandelt können zum Beispiel Netzhautablösungen und die sogenannte proliferative diabetische Retinopathie zu dauerhaftem Sehverlust führen. Bei letzterer schädigen neue, abnorme Blutgefäße die Netzhaut und den Glaskörper.

Dr. Malik Salman Haider, Leiter des Forschungslabors der Universitäts-Augenklinik, und Dr. Jörg Teßmar vom Lehrstuhl für Funktionsmaterialien der Medizin und Zahnheilkunde des Uniklinikums Würzburg wollen diese Probleme in ihrem neuen Projekt „Biohybride Hydrogele als Glaskörperersatz für die vitreoretinale Chirurgie mit erhöhter Wirksamkeit“ lösen.

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