Aktuelle Meldungen

Das Uniklinikum Würzburg sucht gesunde Probandinnen und Probanden

Um Untersuchungsergebnisse bei Morbus-Fabry-Patienten zu verifizieren, braucht das Uniklinikum Würzburg eine Vergleichsgruppe. Daher werden gesunde Probandinnen und Probanden dringend gesucht.

Experten des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie und der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) untersuchen Patienten der seltenen Stoffwechselerkrankung Morbus Fabry. „Um unsere Ergebnisse für die Praxis nutzbar zu machen, müssen wir diese mit denjenigen gesunder Probandinnen und Probanden vergleichen“, berichtet Prof. Dr. Mirko Pham. Der Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie des UKW fährt fort: „Deshalb suchen wir dringend 30 gesunde Freiwillige, mit denen wir klinische Untersuchungen und eine Magnetresonanztomographie der Wirbelsäule durchführen wollen. Bei dieser sogenannten Kernspintomographie kommen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz.“ Die Untersuchungen finden in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Claudia Sommer und Prof. Dr. Nurcan Üçeyler, führenden Schmerzforscherinnen der Neurologischen Klinik des UKW, statt.

Voraussetzungen für die Teilnahme

Die gesuchten Probandinnen und Probanden können zwischen 20 und 70 Jahren alt sein und dürfen keine psychiatrischen oder neurologischen Vorerkrankungen aufweisen. Für die Magnetresonanztomographie (MRT) ist zudem wichtig: keine Metallimplantate, Herzschrittmacher, Insulinpumpen, Cochlea-Implantate oder Metallsplitterverletzungen. Außerdem sollten die in Frage kommenden Frauen und Männer nicht in der metallverarbeitenden Industrie arbeiten und keine Platzangst haben.

Das wird gemacht

Neben der MRT-Untersuchung erwarten sie Fragebögen, eine Blutentnahme, eine Sensibilitätsprüfung der Haut, eine Nervenmessung und eine drei Millimeter kleine Hautentnahme am Bein in örtlicher Betäubung.

Die Untersuchungen dauern insgesamt mindestens zwei Stunden an einem oder zwei Terminen. Vergütet wird die Teilnahme pauschal mit 80 Euro.

Interessierte wenden sich bitte vorzugsweise an die E-Mail-Adresse forschung.nrad@ ukw.de oder rufen werktags zwischen 8:30 und 16:00 Uhr an unter Tel: 0931/201-34805.

 

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Uniklinikum Würzburg: Hentschel-Preis 2019 ehrt Forschungsbemühungen im Kampf gegen den Schlaganfall

Der Hentschel-Preis zeichnet neue Erkenntnisse im Kampf gegen den Schlaganfall aus. In diesem Jahr ging der Award an Viktoria Rücker von der Universität Würzburg und Privatdozent Dr. Peter Sporns vom Universitätsklinikum Münster.

 

Im Rahmen des 4. Würzburger Schlaganfallsymposiums des Uniklinikums Würzburg (UKW) wurde am 6. November der Hentschel-Preis 2019 verliehen. Mit dem seit dem Jahr 2011 jährlich vergebenen Award ehrt die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ thematisch passende Arbeiten aus Forschung, Prävention, Diagnostik und Therapie. In diesem Jahr überreichte Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung, den bundesweit ausgeschriebenen, mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis gleich an zwei Forscherpersönlichkeiten:

  • Viktoria Rücker vom Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Uni Würzburg wurde geehrt für ihre Arbeit „Rückgang der regionalen Entwicklung der Sterblichkeit von Schlaganfall-Subtypen in Deutschland von 1988 bis 2015“.
  • Privatdozent Dr. Peter Sporns vom Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster erhielt den Hentschel-Preis für seine wissenschaftliche Publikation zu „Machbarkeit, Sicherheit und Ergebnis der endovaskulären Rekanalisation bei Schlaganfällen im Kindesalter (Save ChildS)“.

Außer dem Stiftungsgründer gratulierten auch der Direktor, Prof. Dr. Jens Volkmann, und der Geschäftsführende Oberarzt, Prof. Dr. Karl Georg Häusler, der Neurologischen Klinik und Poliklinik des UKW herzlich zur verdienten Auszeichnung.

Um auch in Zukunft den Kampf gegen den Schlaganfall vorantreiben zu können, freut sich Günter Hentschel über Spenden auf das Konto:

Kampf dem Schlaganfall, HypoVereinsbank Würzburg
BIC: HYVEDEMM455 / IBAN: DE45790200760347390402

Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

 

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Fibromyalgie-Syndrom: Hautinnervation als mögliche Abbildung der Krankheitsschwere

Die Forschungsgruppe um die Professorin Dr. Nurcan Üçeyler an der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg sowie ihre Kollaborationspartner/innen konnten in einer Studie zeigen, dass möglicherweise die Ausprägung der beim Fibromyalgie-Syndrom empfundenen Beschwerden mit dem Ausmaß der Schädigung der Hautnerven assoziiert ist.

 

Das Fibromyalgie-Syndrom (FMS) ist ein chronisches Schmerzsyndrom mit tiefempfundenen Schmerzen und regelmäßig begleitenden Beschwerden wie Schlafstörung oder Depressionen. „Trotz intensiver Forschung ist die Ursache des FMS weiterhin unklar. Es fehlen objektive Biomarker zur Diagnostik und die Therapie der vielfältigen Symptome ist meist eine Herausforderung“, berichtet die Professorin Dr. Nurcan Üçeyler von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW). Im Jahr 2013 war sie bereits bei der Vorgängerstudie federführend beteiligt, als es dem damaligen Forscherteam erstmals gelang, eine Schädigung im Bereich der kleinen Nervenfasern – den sogenannten Small Fibers – bei Subgruppen von Patienten mit FMS nachzuweisen, was in der Fachwelt einen Paradigmenwechsel einläutete. Jetzt, sechs Jahre später, legte das Würzburger Team eine Nachfolgestudie vor, in der nicht nur die Befunde der ersten Studie an einer fast fünfmal so großen Patientenkohorte bestätigt und erweitert wurden, sondern auch Hinweise auf eine mögliche Assoziation der Hautinnervation mit der Symptomschwere beim FMS gefunden wurden. Die Studie erschien in der Oktober-Ausgabe 2019 der renommierten Fachzeitschrift Annals of Neurology.

Stärkere Beschwerden mit ausgeprägterer Hautdenervierung assoziiert

Small Fibers sind unter anderem zuständig für die Wahrnehmung von Schmerz, Temperatur, Juckreiz und angenehme Berührung. Ihre Enden liegen in der Haut, wo sie mittels spezieller Testverfahren auf verschiedenen Ebenen untersucht werden können. Auf diese Fasern konzentrierte sich das UKW-Forschungsteam um Prof. Üçeyler, um mögliche Mechanismen der Schmerzentstehung beim FMS aufzudecken. Mit Erfolg: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass Subgruppen von FMS-Patientinnen deutliche Zeichen einer Schädigung der Small Fibers aufweisen und dass stärkere FMS-Beschwerden mit einer ausgeprägteren Hautdenervierung assoziiert sind.

Studie mit 117 FMS-Patientinnen

An der Studie waren neben der Neurologischen Klinik auch die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie die Augenklinik des UKW beteiligt. Internationale Kollaborationspartner/innen des von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung geförderten Projekts kamen aus Spanien und Katar. Es wurden 117 FMS-Patientinnen untersucht, die klinisch ausführlich phänotypisiert wurden. Zur Testung der kleinkalibrigen Nervenfasern und ihrer Bahnen kamen fünf unterschiedliche Untersuchungsverfahren zum Einsatz. Die Daten wurden mit denjenigen von Patientinnen mit einer Depression und Körperschmerzen sowie mit gesunden Kontrollgruppen verglichen.

Die Studie zeigt, dass sich FMS-Patientinnen in den durchgeführten Tests erstens von Gesunden, zweitens aber auch deutlich von Frauen mit einer Depression und Schmerzen unterscheiden, was die Abgrenzung des FMS von der Depression mit somatoformen Symptomen unterstützt. Die Reduktion der intraepidermalen Nervenfaserdichte war in Subgruppen von Patientinnen mit FMS ebenfalls unterschiedlich. Frauen mit generalisierter Reduktion der Hautinnervation waren besonders stark von FMS-Symptomen betroffen und hatten eine höhere Schmerzintensität, ausgeprägtere Beeinträchtigungen im Alltagsleben und häufiger Angst als Persönlichkeitsmerkmal.

Ein weiterer Schritt zur Aufklärung der Pathophysiologie

„Auch wenn weiterhin nicht bekannt ist, wie und warum es zu einer Schädigung der kleinen Nervenfasern kommt und die Daten noch keine Relevanz für die Diagnostik oder Therapie beim FMS haben, ist die Studie doch ein weiterer Schritt, um die Pathophysiologie des FMS aufzuklären und um Subgruppen zu identifizieren, die möglicherweise von unterschiedlichen Therapieansätzen profitieren werden“, fasst Prof. Üçeyler zusammen.

Literatur:

Evdokimov D, Frank J, Klitsch A, Unterecker S, Warrings B, Serra J, Papagianni A, Saffer N, Meyer Zu Altenschildesche C, Kampik D, Malik RA, Sommer C, Üçeyler N. Reduction of skin innervation is associated with a severe fibromyalgia phenotype. Ann Neurol. 2019 Oct;86(4):504-516.

Üçeyler N, Zeller D, Kahn AK, Kewenig S, Kittel-Schneider S, Schmid A, Casanova-Molla J, Reiners K, Sommer C. Small fibre pathology in patients with fibromyalgia syndrome. Brain. 2013 Jun;136(Pt 6):1857-67. doi: 10.1093/brain/awt053.

 

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Uniklinikum Würzburg: Durst nach Farbe – Encausticbilder von Krystyna Wanat

In einer Ausstellung an der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg präsentiert die Künstlerin Krystyna Wanat vom 1. Dezember 2019 bis 21. Februar 2020 farbenprächtige Gemälde auf Bienenwachsbasis.

 

Encaustic ist eine künstlerische Maltechnik, bei der in Bienenwachs gebundene Farbpigmente heiß auf unterschiedlichen Maluntergründen aufgetragen werden. Sie erlebte ihre Blütezeit in der Kunst der griechisch-römischen Antike. Doch auch heute noch kann Encaustic faszinieren. „Die Materialeigenschaften des Wachses, die Brillanz der Farben, die Farbverläufe und die Haltbarkeit der Werke begeistern mich“, sagt die Künstlerin Krystyna Wanat. Die Ergebnisse dieser Begeisterung können vom 1. Dezember 2019 bis 21. Februar 2020 bei einer Ausstellung in den Räumen der Physiotherapieabteilung der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) an der Josef-Schneider-Straße besichtigt werden. Der Ausstellungsort ist kein Zufall: In ihrem Berufsleben arbeitet die Hobbykünstlerin Krystyna Wanat seit 27 Jahren als Physiotherapeutin in der Neurologie des UKW – und die Finissage der Schau ist gleichzeitig ihre Verabschiedung in den Vorruhestand.

Intuitiv-experimenteller Schaffensprozess

Gezeigt werden Werke vom Postkartenformat auf Karton und Holz bis zu fast zwei Quadratmeter großen Arbeiten auf Leinwand. „Die Bilder, die in einem intuitiv-experimentellen Schaffensprozess entstehen, halten in abstrakten Formen eine Momentaufnahme, eine gegenwärtige Stimmung fest oder erzählen eine Geschichte, die durch kreative Umgestaltung auf den Malgrund übertragen wird“, beschreibt Krystyna Wanat. Die dazu erforderlichen Techniken – wie Heißluft, Paletta, Schellack oder Schwammtechniken – erlernte sie bei Monika Romer in der Encaustic Academie in Weilheim/Teck. Monika Romer ist unter anderem Trägerin des durch die UNESCO verliehenen Encaustic-Diploms „für die besondere Leistung in der Forschung und dem Erhalt einer alten Malkunst“.

Verkauf mit Spendenanteil

Die Gemälde der Ausstellung „Durst nach Farbe“ können auch gekauft werden, wobei 20 Prozent des Erlöses als Spende an die Hentschel-Stiftung "Kampf dem Schlaganfall" gehen. Zugänglich ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Klinik von Montag bis Freitag zwischen 8:30 und 16:00 Uhr.

Mehr zur Künstlerin unter www.krystyna-wanat.de

 

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Uniklinikum Würzburg: Zwei Förderpreise für Schmerzforschung an Teammitglieder der Neurologischen Klinik verliehen

Dr. med. Melissa Held und Dr. rer. nat. Lukas Hofmann von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg erhielten von der Deutschen Schmerzgesellschaft Förderpreise für ihre wissenschaftlichen Arbeiten in der Schmerzforschung.

 

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. vergibt jährlich den Förderpreis für Schmerzforschung in den Kategorien „Klinische Forschung“ und „Grundlagenforschung“. Der von der Firma Grünenthal GmbH Deutschland gestiftete Preis würdigt Nachwuchswissenschaftler/innen, die sich in der Schmerzforschung mit einem im Jahr oder Vorjahr der Preisverleihung veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeit besonders hervorgetan haben.

Unter den diesjährigen, insgesamt sechs Preisträger/innen finden sich gleich zwei Forscher/innen aus der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg. In der Kategorie „Klinische Forschung“ erhielt die Medizinerin Dr. Melissa Held aus der Arbeitsgruppe um die Professorinnen Nurcan Üçeyler und Claudia Sommer den mit 7.000 Euro dotierten ersten Preis für ihre Arbeit zu sensiblen Profilen bei Patienten mit schmerzhaften und schmerzlosen Nervenläsionen, d. h. dem Muster der Sensibilitätsstörung, das nach einer Nervenverletzung eintreten und zusammen mit einer vermehrten Expression von Entzündungsmediatoren zu Schmerzen führen kann. Veröffentlicht wurde sie in diesem Jahr in der Fachzeitschrift PAIN.

In der Kategorie „Grundlagenforschung“ ist der Biologe Dr. Lukas Hofmann aus der Arbeitsgruppe von Prof. Üçeyler einer der Empfänger des auf zwei Forscher/innen aufgeteilten zweiten Preises. Mit 3.500 Euro wurde seine Forschung zum Thema Pathophysiologie von Schmerz und Kleinfaserpathologie im Mausmodell des Morbus Fabry geehrt. In dieser Studie gelang es, besser zu verstehen, wie es durch krankheitsspezifische Ablagerungen von Sphingolipiden in den sensiblen Nervenzellen der Maus möglicherweise zu den typischen Fabry-Symptomen wie Schmerzen und Hautdenervierung kommt. Publiziert wurde sie im Jahr 2018 in der renommierten Fachzeitschrift eLIFE.

Die preisgekrönten Publikationen:

Held M, Karl F, Vlckova E, Rajdova A, Escolano-Lozano F, Stetter C, Bharti R, Förstner KU, Leinders M, Dušek L, Birklein F, Bednarik J, Sommer C, Üçeyler N. Sensory profiles and immune-related expression patterns of patients with and without neuropathic pain after peripheral nerve lesion. Pain. 2019 Oct;160(10):2316-2327. doi: 10.1097/j.pain.0000000000001623.

Hofmann L, Hose D, Grießhammer A, Blum R, Döring F, Dib-Hajj S, Waxman S, Sommer C, Wischmeyer E, Üçeyler N. Characterization of small fiber pathology in a mouse model of Fabry disease. Elife. 2018 Oct 17;7. pii: e39300. doi: 10.7554/eLife.39300.

 

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Uniklinikum Würzburg: Hentschel-Preis 2019 ehrt Forschungsbemühungen im Kampf gegen den Schlaganfall

Der Hentschel-Preis zeichnet neue Erkenntnisse im Kampf gegen den Schlaganfall aus. In diesem Jahr ging der Award an Viktoria Rücker von der Universität Würzburg und Privatdozent Dr. Peter Sporns vom Universitätsklinikum Münster.

 

Im Rahmen des 4. Würzburger Schlaganfallsymposiums des Uniklinikums Würzburg (UKW) wurde am 6. November der Hentschel-Preis 2019 verliehen. Mit dem seit dem Jahr 2011 jährlich vergebenen Award ehrt die Stiftung „Kampf dem Schlaganfall“ thematisch passende Arbeiten aus Forschung, Prävention, Diagnostik und Therapie. In diesem Jahr überreichte Günter Hentschel, der Gründer der Stiftung, den bundesweit ausgeschriebenen, mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis gleich an zwei Forscherpersönlichkeiten:

  • Viktoria Rücker vom Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Uni Würzburg wurde geehrt für ihre Arbeit „Rückgang der regionalen Entwicklung der Sterblichkeit von Schlaganfall-Subtypen in Deutschland von 1988 bis 2015“.
  • Privatdozent Dr. Peter Sporns vom Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster erhielt den Hentschel-Preis für seine wissenschaftliche Publikation zu „Machbarkeit, Sicherheit und Ergebnis der endovaskulären Rekanalisation bei Schlaganfällen im Kindesalter (Save ChildS)“.

Außer dem Stiftungsgründer gratulierten auch der Direktor, Prof. Dr. Jens Volkmann, und der Geschäftsführende Oberarzt, Prof. Dr. Karl Georg Häusler, der Neurologischen Klinik und Poliklinik des UKW herzlich zur verdienten Auszeichnung.

Um auch in Zukunft den Kampf gegen den Schlaganfall vorantreiben zu können, freut sich Günter Hentschel über Spenden auf das Konto:

Kampf dem Schlaganfall, HypoVereinsbank Würzburg
BIC: HYVEDEMM455 / IBAN: DE45790200760347390402

Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

 

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Neues Projekt soll chronische Schmerzen nach Operationen verhindern

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. hat beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) eine Förderung von sieben Millionen Euro für das Projekt POET-Pain eingeworben. Das unter Beteiligung des Uniklinikums Würzburg geplante Vorhaben will helfen, die Chronifizierung postoperativer Schmerzen zu verhindern.

 

Unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) hat die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. beim Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sieben Millionen Euro für das Projekt POET-Pain eingeworben. Der Name steht für „Prävention operationsbedingter anhaltender Schmerzen durch Einführung eines perioperativen Transitional Pain-Service“. Ziel des Projektes ist es, zukünftig die Schmerzversorgung von Patienten in Krankenhäusern nach einer Operation zu verbessern.

Neuer Service für spezielle Risikogruppen

„Das besondere Augenmerk liegt auf speziellen, vor einer Operation identifizierten Risikogruppen, bei denen eine Chronifizierung postoperativer Schmerzen verhindert werden soll“, schildert Prof. Sommer. Dazu soll nach ihren Angaben ein modulares, individuell an den Patienten angepasstes Interventionsangebot aufgebaut werden. Als Ergänzung der Regelversorgung und ausschließlich für Risikopatienten wird ein sogenannter „Transitional Pain Service“ eingesetzt. Dieser arbeitet im zeitnahen Umfeld des Eingriffs stationär und für sechs Monate nach der Operation ambulant. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und nach Abschluss umfassend evaluiert. „Im Idealfall könnte der Service nach Projektende regelhaft in die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens eingebaut werden“, hofft Prof. Sommer.

Uniklinikum Würzburg am Forschungskonsortium beteiligt

POET-Pain startet unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. in der zweiten Jahreshälfte 2020 mit einem Konsortium von zwölf Partnern. Die wissenschaftliche Leitung hat Prof. Dr. Esther Pogatzki-Zahn vom Universitätsklinikum Münster. Am UKW werden Prof. Dr. Heike Rittner als Leiterin der Schmerztagesklinik und Privatdozent Dr. Elmar-Marc Brede, Leiter des Akutschmerzdienstes, an dem Projekt beteiligt sein.

 

Kastentext:

Über den G-BA
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Auftrag, neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung ausgerichtet sind, zu fördern. Zu diesem Zweck legte die Bundesregierung einen Innovationsfonds auf. In der aktuellen Förderwelle, in der sich die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V erfolgreich mit ihrem jüngsten Projektantrag POET-Pain durchsetzen konnte, werden 31 Projekte neu gefördert. Pro Jahr unterstützt der G-BA entsprechende Vorhaben mit insgesamt 200 bis 300 Millionen Euro.

 

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E-Mail: feige_c@ ukw.de 

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Telefon: +49 931 201-23754
E-Mail: seiler_c3@ ukw.de

 

 


Anschrift

Neurologische Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums | Kopfkliniken | Josef-Schneider-Straße 11 | Haus B1 | 97080 Würzburg | Deutschland