Die MIAI-Geburtskohortenstudie: „Maturation of Immunity Against Influenza“

Liebe werdende Eltern, liebe Eltern,

schön, dass Sie auf unsere MIAI-Studie aufmerksam geworden sind und sich für eine Teilnahme interessieren. Im Folgenden finden Sie Informationen über den Ablauf der MIAI-Studie und Möglichkeiten zur Teilnahme.

Was ist die MIAI-Studie?

Die MIAI-Studie ist eine Geburtskohortenstudie zur Reifung des kindlichen Immunsystems gegen Viruserkrankungen der Atemwege (englisch „Maturation of Immunity Against Influenza“). Begleitet werden Babys und ihre Eltern ab der Geburt bis zum Alter von einem Jahr. Nach der Geburt und in den darauffolgenden Monaten möchten wir mit Ihnen gemeinsam Daten zum Gesundheitszustand Ihres Kindes erheben und die Entwicklung des kindlichen Immunsystems verfolgen. Dies ermöglicht es uns, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Neugeborene lernen, sich gegen Krankheitserreger wie Bakterien und Viren zu verteidigen.

Was ist das Ziel der MIAI-Studie?

Die Analyse der im Rahmen von MIAI erhobenen Daten ermöglicht ein Bild zu zeichnen, wie sich das Immunsystem nach der Geburt durch Kontakt mit der Umwelt, Impfungen aber auch normale Infekte entwickelt. Ziel von MIAI ist es, diejenigen Faktoren zu identifizieren, die die Reifung der Immunabwehr speziell gegen Viruserkrankungen der Atemwege fördern. Ein besseres Verständnis dieser Reifungsprozesse ist die entscheidende Voraussetzung, um wissenschaftlich belegte Empfehlungen geben zu können, wie die Entwicklung des Immunsystems frühzeitig gefördert und schwere virale Atemwegserkrankungen dadurch verhindert werden können.

Welche Daten werden bei der MIAI-Studie erhoben?

Um zu verstehen, wovon die Entwicklung des Immunsystem Ihres Kindes im Laufe des ersten Lebensjahres beeinflusst wird, benötigen wir fortlaufende Informationen zum Gesundheitszustand und zu den Lebensumständen Ihres Kindes. Diese erheben wir nach einem, sechs und zwölf Monaten nach der Geburt. Zudem möchten wir Sie bitten, uns Bioproben Ihres Kindes zur Verfügung zu stellen. Hierbei handelt es sich um Stuhl- und Blutproben sowie Rachen-, Nasen- und Hautabstriche. Von der Mutter erbitten wir Muttermilchproben, sofern Ihr Kind gestillt wird.

Wer führt die MIAI-Studie durch?

Die Studie wird von der Universitätskinderklinik in Zusammenarbeit mit der Universitätsfrauenklinik Würzburg durchgeführt. Die Studienleitung liegt bei Prof. Dr. med. Dorothee Viemann, Leiterin der Translationalen Pädiatrie, und Prof. Dr. med. Christoph Härtel, Leiter der Universitätskinderklinik Würzburg. Bei der Durchführung der Studie wird die Studien- und Kinderärztin Dr. med. Géraldine Engels von der Studienassistentin Christiane Kretzer unterstützt. Die Weiterverarbeitung und Analyse der Bioproben erfolgt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Translationalen Pädiatrie sowie Kooperationspartner an den Universitäten Bonn und Münster und dem Max-Delbrück-Centrum in Berlin.

Wer fördert die MIAI-Studie?

Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Universitätskinderklinik und Poliklinik Würzburg finanziert.

Ansprechpersonen

Portraitfoto von Carina Maier


Carina Maier

Projektkoordination

+49 931 201-45851

Portraitfoto von Prof. Dr. Dorothee Viemann

Prof. Dr. med.
Dorothee Viemann

Studienleitung

+49 931 201-45848

Portraitfoto von Prof. Dr. med. Christoph Härtel

Prof. Dr. med.
Christoph Härtel

Stellvertretende Studienleitung

+49 931 201-27830

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

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+49 931 201-27855

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Fax

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Anschrift

Kinderklinik und Poliklinik des Universitätsklinikums und der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität | Josef-Schneider-Straße 2 | Haus D31 | 97080 Würzburg | Deutschland

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