Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose)

Ist die Halsschlagader, die Arteria carotis, verengt, kann dies zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn führen. Je nach Schweregrad ist das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, stark erhöht. Bei der Behandlung arbeiten wir eng mit anderen Abteilungen des Klinikums zusammen.

Wann muss operiert werden?

Ob eine vorsorgliche Operation erforderlich ist, hängt vom Grad der Einengung ab, und auch davon, ob bereits Warnsymptome für einen Schlaganfall aufgetreten sind. Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Operation erfolgt in enger Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen von Neurologie und Neuroradiologie.

Wie wird operiert?

Über einen kleinen Schnitt am Hals wird die betroffene Halsschlagader freigelegt und die Engstelle ausgeschält. Danach wird die Halsschlagader durch eine Naht oder durch Einnähen eines Kunststoffflickens (Patchplastik) verschlossen. In den letzten zehn Jahren wurden in unserer Abteilung über tausend Operationen an den Halsschlagadern mit sehr guten Ergebnissen durchgeführt. In ausgesuchten Fällen kommt auch eine Katheterbehandlung mittels Ballonaufdehnung und Stent infrage. Diese wird von der Abteilung für Neuroradiologie durchgeführt.

Ansprechpartner

Dr. med.
C. Bühler

Oberarzt der Gefäßchirurgie

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Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und 
Kinderchirurgie (Chirurgische Klinik I) des Universitätsklinikums | Zentrum Operative Medizin (ZOM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A2 | 97080 Würzburg | Deutschland