Minimal-invasive Chirurgie

Minimal-invasive Chirurgie geht nicht nur mit kleineren Narben einher. Da weniger Gewebe verletzt wird, haben die Patientinnen und Patienten auch weniger Wundschmerzen und erholen sich rascher. Wir bieten eine große Zahl minimal-invasiver Eingriffe an. Unsere Chirurginnen und Chirurgen werden speziell geschult und haben viel Erfahrung mit diesen Operationstechniken.

Was ist minimal-invasive Chirurgie?

Das Ziel der minimal-invasiven Chirurgie ist es, das zu operierende Organ oder Gebiet mit möglichst kleinen Schnitten zu erreichen, um dabei möglichst wenig Gewebe zu verletzen. Hierzu sind spezielle Kamera- und Instrumentensysteme erforderlich, welche über kleinste Zugänge („Schlüssellöcher“) zum Beispiel in der Bauchhöhle platziert werden.
Die eigentliche Operation erfolgt mit kleinen Anpassungen ansonsten genau wie beim offenen Vorgehen.
Wird in der Bauchhöhle operiert, ist die Anlage eines sogenannten Pneumoperitoneums notwendig. Dabei wird der Bauchraum mit Kohlendioxid aufgeblasen, damit der Operateur oder die Operateurin über das Kamera- und Instrumentensystem einen guten Zugang und gute Übersicht über das Operationsgebiet erhält. Am Ende der Operation wird das Gas wieder abgelassen.

Moderne Techniken

Die Technik der minimal-invasiven Chirurgie hat sich seit ihrer Einführung Ende der 1980er Jahre stark weiterentwickelt. Zum Beispiel kann man heute in bestimmten Situationen sichtbare Narben ganz vermeiden, indem man durch natürliche Körperöffnungen operiert. Ein Beispiel dafür ist die Entfernung der Gallenblase durch die Scheide der Frau.

Was sind die Vorteile?

Zu den Vorteilen der minimal-invasiven Chirurgie zählen neben der geringeren Narbenbildung und vermutlich geringeren Verwachsungsraten vor allem eine Verminderung der Wundschmerzen und der damit verbundenen körperlichen Beeinträchtigung nach der Operation. Dies trägt zur rascheren Erholung bei.

Behandlungsspektrum

Die Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie führt eine große Anzahl von minimal-invasiven Eingriffen durch. Dazu gehören:

Unsere Kenntnisse in der minimal-invasiven Chirurgie werden täglich mehrfach angewandt und können in einem speziellen Trainingszentrum unter optimalen Bedingungen geübt werden. Zudem bietet die Klinik auch Operationskurse für externe Chirurginnen und Chirurgen an.

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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zpm-chirurgie@ukw.de

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Anschrift:

Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und 
Kinderchirurgie (Chirurgische Klinik I) des Universitätsklinikums | Zentrum Operative Medizin (ZOM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A2 | 97080 Würzburg | Deutschland