Nebennieren

Gutartige Tumoren der Nebenniere sind häufig. Eine Therapie ist nur dann erforderlich, wenn der Tumor eine gewisse Größe überschreitet oder Beschwerden verursacht. An unserer Chirurgischen Klinik haben wir auch mit der Behandlung seltener Nebennierentumoren viel Erfahrung. Dabei arbeiten wir eng mit den Endokrinologen der Medizinischen Klinik sowie der Nuklearmedizin zusammen.

Erkrankungen der Nebenniere

Tumoren der Nebenniere gehören zu den häufigsten Tumoren beim Menschen. Oft werden sie zufällig entdeckt und haben keinen Krankheitswert.
Nur wenn der Tumor eine gewisse Größe überschreitet oder Beschwerden vorliegen, die von einer überschießenden Produktion von Nebennierenhormonen rühren können, ist eine weitere Diagnostik notwendig.

Wann ist eine Operation erforderlich?

Oft handelt es sich um harmlose gutartige Tumoren, die nur durch Zufall entdeckt werden (sogenannte Inzidentalome). Wenn der Tumor jedoch Hormone produziert, kommt es zu Beschwerden. Hormon produzierende Tumoren der Nebennierenrinde etwa können zu einem Cushing-Syndrom mit übermäßiger Kortisolproduktion führen. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel und typische Veränderungen der Körperform sind die Folge. Beim Conn-Syndrom wird das Hormon Aldosteron im Überschuss produziert, was unter anderem zu Bluthochdruck führt.
Beim Phäochromozytom handelt es sich um einen in der Regel gutartigen Tumor des Nebennierenmarks. Eine übermäßige Produktion der Hormone Adrenalin und Noradrenalin führt auch hier unter anderem zu Bluthochdruck.
Sehr selten kommen bösartige Tumoren wie das Karzinom der Nebennierenrinde vor.

Wie wird operiert?

Tumoren bis etwa 7 cm Größe werden in der Regel minimal-invasiv, also in Schlüsselloch-Technik, entfernt. Dazu wird in der Flanke, am Mittel- und Oberbauch jeweils ein kleiner Schnitt gesetzt, was zu einem sehr guten kosmetischen Ergebnis führt.

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