Illustrationsporträt: Mutter küsst Kleinkind auf die Backe

Kinderurologie: Operative Eingriffe am Urogenitaltrakt

In unserer Abteilung für Kinderchirurgie behandeln wir ein breites Spektrum von Erkrankungen aus dem Gebiet der operativen Kinderurologie. Dazu zählen Hodenhochstand, Vorhautverengung und Hypospadie.

Welche Krankheiten werden behandelt?

Zu den kinderurologischen Krankheitsbildern, die wir behandeln, gehören:

  • Hodenhochstand: Der Hoden befindet sich nicht im Hodensack, sondern im Leistenkanal oder in der Bauchhöhle. Dies kann medikamentös behandelt werden. Bei einem Nichtansprechen oder einer sehr ungünstigen Lage des Hodens ist jedoch eine Operation erforderlich. Die Behandlung sollte bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres abgeschlossen sein, da aufgrund der zu hohen Temperatur in Bauchraum und Leistenkanal die empfindlichen Hodenzellen geschädigt werden können.
  • Vorhautverengung: Diese wird auch Phimose genannt und ist im frühen Kindesalter noch normal. Bildet diese sich nicht von allein zurück, kann eine Salbenbehandlung durchgeführt werden. Wenn auch diese keinen Erfolg hat und zudem Beschwerden auftreten, ist eine Operation oft unumgänglich.
  • Hypospadie: Dabei handelt es sich um eine häufige angeborene Fehlbildung des Penis und der männlichen Harnröhre. Diese ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern führt besonders bei ausgeprägten Formen auch zu einer Funktionseinschränkung. Eine Operation sollte im ersten oder zweiten Lebensjahr erfolgen.
  • Zudem führen wir auch Eingriffe an den Nieren und Harnwegen durch.

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Prof. Dr. med.
T. Meyer

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