Rezente Publikationen aus der Kinderchirurgie

Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Appendizitis bei COVID-19-negativen Kindern

Die weltweite COVID-19-Pandemie und der nachfolgende Lockdown in Deutschland hatten auf alle Bereich des gesellschaftlichen Lebens Auswirkungen. Im Rahmen einer monozentrischen Studie konnte für die ersten 6 Monate der COVID-19-Pandemie ein statistisch häufigeres Auftreten einer perforierten Appendizitis bei COVID-19 negativen Kindern nachgewiesen werden (39,5% vs. 20,6%; p=0,0652). Mögliche Ursachen für diesen Trend werden diskutiert. (https://doi.org/10.1007/s00112-021-01161-5)

 

Maldescensus testis – Epidemiologische Übersichtsarbeit hinsichtlich Pathophysiologie, Diagnostik und leitliniengerechter Therapiemaßnahmen

Der Maldescensus testis zählt zu den häufigsten kongenitalen Anomalien bei Jungen. Auf den physiologischen Descensus testis wirkenmultiple Faktoren – u. a. mechanische, genetische und auch hormonelle Prozesse –, sodass im Umkehrschluss die Kausalität des Pathomechanismus bei Maldescensus testis einer multifaktoriellen Genese zugrunde gelegt werden kann. Die vorliegende Arbeit versucht, den multifaktoriell-bedingten Pathomechanismus des Maldescensus testis zu erklären und einen Beitrag zur klinischen Arbeit hinsichtlich der einzuleitenden diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zu leisten. Hierzu wird eine aktuelle epidemiologische Übersicht hinsichtlich Pathophysiologie, Diagnostik und leitliniengerechter Therapiemaßnahmen des Maldescensus testis geboten. (https://doi.org/10.1007/s00112-021-01164-2)

 

Koinzidenz einer Morgagni-Hydatide mit dem Maldescensus testis: häufiger als gedacht!

Im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse über einen Zeitraum von 6 Jahren wurde an Hand von 814 operierten Hoden die Koinzidenz eines Maldescensus testis mit einer Morgagni-Hydatide untersucht. Dabei ergab sich eine Hydatidengesamtprävalenz bei erfolgter Hodenhülleneröffnung nichtdeszendierter Hoden von 62,66%. Zusätzlich konnten wir eine Korrelation zwischen Patientenalter und Größenausprägung der Hydatiden feststellen. Entsprechend der Studienergebnisse kann erstmalig die Vermutung geäußert werden, dass von einer Größenwachstumsdynamik der Hydatiden – am ehesten unter Hormoneinfluss – in Bezug zum Patientenalter ausgegangen werden kann. (https://doi.org/10.1007/s00120-021-01475-y)

 

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