• Nahaufnahme von Klebeelektroden
  • Foto einer Waage
  • Foto einer Fahrradtour

Präventive Maßnahmen

Die Herzinsuffizienz hat sich zu einer Volkskrankheit entwickelt. Immer mehr Menschen erkranken an einer Herzschwäche. Die gute Nachricht: In vielen Fällen lässt sich diese Krankheit mit einigen wenigen Maßnahmen verhindern.

 

Eine chronische Herzinsuffizienz ist nicht heilbar! Ist ein bestimmter Schwellenwert in der Herzbelastung überschritten, lässt sich der Prozess der zunehmenden Herzschwäche zwar durch Medikamente und Lebensstiländerungen verlangsamen, aber nicht stoppen. Deshalb kommt der Vorbeugung und Vermeidung einer Herzinsuffizienz die größte Bedeutung zu.

Aufklärungsarbeit des DZHI

Die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Krankheitsbild Herzinsuffizienz ist deshalb ein großes Anliegen des DZHI. In verschiedenen Veranstaltungen stellt das DZHI vor, wie man einer Herzschwäche vorbeugen kann, woran man eine Herzschwäche erkennt und welche Therapieformen es gibt.

Bluthochdruck und Herzinfarkt

Ein chronisch überhöhter Blutdruck über 140/90 mmHg schwächt dauerhaft das Herz. Ebenso nimmt das pumpunfähige Narbengewebe, das sich nach einem Herzinfarkt an Stelle des Herzmuskelgewebes bildet, dem Herz die Kraft. Beides sind die häufigsten Ursachen für eine Herzinsuffizienz: Die korrekte Einstellung des Blutdrucks sowie ein Lebensstil, der das Risiko auf eine koronare Herzkrankheit reduziert, zählen somit zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen.

Gesunder Lebensstil  

Das Risiko, eine Herzschwäche zu entwickeln, lässt sich durch eine Vielzahl von Maßnahmen reduzieren:

Maßnahmen im Erkrankungsfall

Doch auch wenn sich die Erkrankung einmal eingestellt hat, lässt sich ihr Verlauf durch einen gesunden Lebensstil günstig beeinflussen. Entgegen früheren Auffassungen wirkt sich bei einer Herzinsuffizienz eine moderate, aber regelmäßige körperliche Aktivität positiv aus. Inzwischen gibt es bundesweit mehr als 6000 Herzsportgruppen, welche die Möglichkeit bieten, sich unter Anleitung speziell ausgebildeter Übungsleiterinnen und Übungsleiter sportlich zu betätigen. Dem sportlichen Einstieg sollte jedoch ein beratendes ärztliches Gespräch vorangehen.

Grippeimpfung

Da jede schwerere Krankheit und somit auch eine Grippe das Herz weiter schwächen können, empfiehlt sich für Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche die jährliche Grippeimpfung im Herbst.

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten der Herzinsuffizienz-Ambulanz

Montag bis Donnerstag
08:00 bis 16:30 Uhr

Freitag
08:00 bis 15:00 Uhr

Telefon

Herzinsuffizienz-Ambulanz
+49 931 201-46301

Geschäftsstelle
+49 931 201-46333


Anschrift

Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg | Universitätsklinikum Würzburg | Am Schwarzenberg 15 | Haus A15 | 97078 Würzburg | Deutschland

schließen