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Prävention

In vielen Fällen ist eine Herzinsuffizienz vermeidbar. Dafür muss jedoch ein öffentliches Bewusstsein für die Volkskrankheit Herzschwäche und deren Präventionsmöglichkeiten geschaffen werden. Deshalb hat sich das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) neben der Behandlung und Erforschung auch die Prävention zum Ziel gesetzt.

Da chronische Herzinsuffizienz nicht heilbar ist, kommt ihrer Vermeidung eine wichtige Bedeutung zu. Ein wesentlicher Schwerpunkt in der Arbeit des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) ist es deshalb, neue Verfahren in der Diagnostik, im Management und in der Therapie zu realisieren, um breitflächig Risikofaktoren immer frühzeitiger zu entdecken und durch deren Ausschaltung einer Herzinsuffizienz vorzubeugen. Darunter fällt auch eine vielseitige Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung zu präventiven Maßnahmen zu motivieren.

STAAB-Studie

Um Einflussgrößen und Verläufe im Anfangsstadium einer Herzinsuffizienz zu ermitteln, führt das DZHI in Kooperation mit dem Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg eine groß angelegte Beobachtungsstudie durch. Anhand von 5000 zufällig ausgewählten Personen aus der Würzburger Bevölkerung will man vor allem diejenigen erfassen, die Kriterien des Stadiums A oder B einer Herzschwäche erfüllen: Menschen, die alle noch keine Symptome haben, aber entweder eine Krankheit aufweisen, die – unzureichend behandelt – ziemlich sicher in eine Herzinsuffizienz mündet (A), oder die sich bereits im Anfangsstadium der Erkrankung befinden (B), jedoch aufgrund ihrer Beschwerdefreiheit davon nichts wissen. Der Name der Studie generiert sich aus den Buchstaben STAdium A und B. Aus den neu gewonnen Erkenntnissen hofft man, neue Strategien vor allem zur Frühbewältigung und Prävention zu bündeln.

Herzinfarktnetz Mainfranken

Einen wesentlichen Beitrag zur Prävention der Herzinsuffizienz hat das DZHI durch die Initiierung des Herzinfarktnetzes Mainfranken geleistet. Als Teil des nationalen FITT-STEMI-Netzwerkes verbessert es die Prozessabläufe bei der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einem akuten Herzinfarkt, der zu den Hauptursachen der Herzschwäche zählt. Durch eine Optimierung der Rettungs- und Behandlungskette hat sich die Zeit bis zur Öffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes im Herzkatheterlabor beträchtlich verringert. Damit wird der Schaden am Herzmuskel begrenzt und das Risiko für eine Herzinsuffizienz gesenkt.

Öffentlichkeitsarbeit

Ein wichtiger Pfeiler der Prävention ist auch die Öffentlichkeitsarbeit. In den unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten wie Vorträgen, Aktionen oder Presseberichten arbeitet das DZHI daran, die Bevölkerung über das Thema Herzinsuffizienz aufzuklären. Unser großes Anliegen ist es dabei, nicht nur beim Umgang mit der Erkrankung hilfreich zu sein, sondern vor allem auch zu deren Vermeidung beizutragen: Allein durch einen gesunden Lebensstil halbiert sich das Risiko einer Erkrankung.

Kontakt, Öffnungszeiten, Sprechzeiten

Öffnungszeiten der Herzinsuffizienz-Ambulanz:

Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16:30 Uhr
Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr

Herzinsuffizienz-Ambulanz:
+49 931 201-46301

Geschäftsstelle:
+49 931 201-46333

E-Mail:

dzhi@ ukw.de


Anschrift:

Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz Würzburg | Universitätsklinikum Würzburg | Am Schwarzenberg 15 | Haus A15 | 97078 Würzburg | Deutschland

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