Aktuelle Meldungen

IHK spendet 5000 Euro für die Immuntherapie

Die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt (IHK) spendete kürzlich 5000 Euro für Professor Hermann Einsele und seine Forschung. Grund für die Spende war der 80. Geburtstag des IHK-Ehrenpräsidenten Baldwin Knauf.

Statt vieler Geschenke hat sich der Unternehmer Baldwin Knauf etwas Anderes gewünscht: Eine Spende für die Forschung von Professor Hermann Einsele auf dem Gebiet der Immuntherapie. Die IHK erfüllte diesen Wunsch prompt. Weitere Informationen auf der Seite der Universität Würzburg

Innovationspreis für VR-Notfalltrainingsprojekt

Dr. med. Tobias Mühling wurde der Innovationspreis "Digitale Gastroenterologie" 2019 der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) verliehen.

Den Preis erhielt er für das Projekt: „Realitätsnahes Training medizinischer Notfallsituationen für Ärzte unter Einsatz von Virtual Reality“. Wir gratulieren ihm sehr herzlich. Mehr dazu auf den Seiten der DGVS.

BMBF-Förderung für Projekt "VersaPill"

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat eine dreijährige Förderung für eines unserer Forschungsprojekte zugesagt.

Das Projekt "VersaPill: Intelligente elektronische Fluoreszenz-Sensorik für kabellose Befundung funktioneller Darmstörungen" beschäftigt sich mit der Entwicklung einer schluckbaren Sensor-Kapsel zur verbesserten Diagnostik funktioneller Magen-Darm-Erkrankungen.

Golfturnier für einen guten Zweck

Mehr als 21.000 Euro für die Krebsforschung: Das ist das Ergebnis des ersten Rotary Benefiz-Golfturniers in Würzburg. Gespendet haben viele Privatpersonen und Unternehmen.

Zukunftsweisende und innovative Forschungsprojekte im Kampf gegen die Krankheit Krebs an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg realisieren und finanzieren: Das ist das  Ziel der von Gabriele Nelkenstock ins Leben gerufenen „Stiftung zur Förderung der Krebsforschung“.

Mit einer Spende von mehr als 21.000 Euro hat jetzt das erste Rotary Benefiz Golfturnier im Golf Club Würzburg die Stiftung unterstützt. 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich dafür angemeldet; in Teams von jeweils vier Spielern traten sie gegeneinander an. Initiator war Bernhard May, der als Mitglied des Rotary Clubs Würzburg und Präsident des Golf Clubs Würzburg dieses Turnier ins Leben gerufen und organisiert hatte.

Sieger spenden ihren Gewinn

Gesamtsieger des Turniers wurde das Team mit Diana Schraud, Robert Aßmann, Dr. Frank Schütz und Bernhard May. Es sicherte sich den Gewinn des Turniers durch eine Runde von zehn Schlägen unter Par. Wie Bernhard May noch während der Siegerehrung bekannt gab, spendete das Team seinen Preis im Gegenwert von 1.000 Euro „als Anerkennung für die phantastische Arbeit in der Krebsforschung und -therapie an der Uniklinik Würzburg“ – in Person bei dem Golfturnier vertreten durch den Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Professor Hermann Einsele. Die Versteigerung eines Design E-Bikes brachte im Verlauf des Abends weitere 4.100 Euro für die Stiftung.

Den ersten Nettopreis – das Ergebnis bezogen auf das jeweilige Handicap der Spieler – sicherte sich das Team Dr. Christine Bötsch, Christoph Müller, Markus Engert und Prof. Dr. Maximilian Rudert.

Perfektes Rahmenprogramm

Natürlich kam bei dem Turnier das gesellige Moment auch nicht zu kurz – dafür sorgte das entsprechende Rahmenprogramm: Alle Spielerinnen und Spieler genossen zusätzlich zum hervorragend präparierten Golfplatz ein gemeinsames Frühstück auf der Terrasse vor dem Turnier, eine exquisite Halfway-Verpflegung vom Hotel Rebstock während des Turniers und ein tolles „Coming Home“ auf der Clubhausterrasse nach dem Turnier – wie es in einer Mitteilung des Golf Clubs Würzburg heißt.

Bei der anschließenden Abendveranstaltung mit 110 Personen im festlich dekorierten Pavillon des Golf Clubs Würzburg verwöhnte das „Gasthaus“ alle Teilnehmer mit einem Drei-Gänge-Menü, das von korrespondierenden Weinen vom Juliusspital in Würzburg begleitet wurde. Der Benefizevent endete für viele Teilnehmer erst nach Mitternacht, wobei weitere Spenden zugesagt wurden, bevor der kostenlose Shuttle Service des BMW Autohauses Rhein in Anspruch genommen wurde.

Dank vom Oberbürgermeister

Von diesem Engagement für den guten Zweck zeigte sich auch Schirmherr und Oberbürgermeister Christian Schuchardt in seiner Rede begeistert.

Viele Bilder und Videos von dem Event gibt es auf der Website des Golf Clubs.

Foto der Mitglieder des Siegerteams
Die Mitglieder des Siegerteams (v.l.): Bernhard May, Robert Aßmann und Frank Schürt; es fehlt Diana Schraud. Rechts im Bild: Viktoria May. (Bild: Angelika Cronauer)

Neuer Blick auf Krebszellen

Würzburger Mediziner und Biophysiker können auf Krebszellen Zielmoleküle für die Immuntherapie sichtbar machen. Sie konnten nachweisen, dass schon geringe Mengen dieser Zielmoleküle ausreichen, um sie für diese Therapie zu nutzen.

„Krebszellen des Multiplen Myeloms können auf ihrer Oberfläche das Antigen CD19 tragen und von Designer-T-Zellen, die das CD19-Molekül spezifisch erkennen, vernichtet werden": Das ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen Studie, die Würzburger Mediziner in Zusammenarbeit mit Biophysikern der Universität durchgeführt haben, berichtet Dr. Michael Hudecek, Krebsforscher der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW). In der Fachzeitschrift Nature Communications haben die Forscher die Ergebnisse ihrer Arbeit jetzt veröffentlicht.

Maßgeschneiderte Anti-Tumor-Zellen

T-Zellen sind weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen. In ihrem natürlichen Zustand sind sie gegenüber Tumorzellen fast „blind“. Durch gentechnologische Veränderungen können sie jedoch für jeweils eine spezifische Krebsart maßgeschneidert „scharfgestellt“ werden. Dazu werden sie mit einem künstlichen Antigenrezeptor (CAR) ausgestattet. Mit diesem sind sie in der Lage, Tumorzellen, die das Zielmolekül CD19 tragen, zu erkennen und zu zerstören.

„Diese Therapie funktioniert bei Patienten mit CD19-positiver Leukämie und Lymphknotenkrebs bereits sehr gut, und es gibt erste Erfahrungsberichte bei Patienten mit Multiplem Myelom“, sagt Dr. Thomas Nerreter aus der Arbeitsgruppe von Dr. Hudecek. Seinen Worten nach sorgen die positiven Erfahrungsberichte mit der CD19-CAR-T-Zelltherapie bei Patienten mit Multiplem Myelom in der Fachwelt für große Aufmerksamkeit, denn mit herkömmlichen Analyseverfahren sei das CD19-Molekül auf den Myelomzellen praktisch nicht nachweisbar. Die Würzburger Wissenschaftler haben deshalb erstmals ein spezielles Mikroskopieverfahren eingesetzt, um gezielt nach dem CD19-Molekül zu suchen – die sogenannte einzelmolekülempfindliche Super-Resolution-Mikroskopie – und sind tatsächlich fündig geworden.

Auflösung auf Einzelmolekülebene

Um die ablaufenden Prozesse und letztlich auch die Empfindlichkeitsschwelle der CD19-CAR-T-Zellen besser beurteilen zu können, kooperierten die UKW-Forscher mit dem Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Lehrstuhlinhaber Professor Markus Sauer erläutert: „Wir haben eine Fluoreszenzmikroskopietechnik entwickelt, die es uns ermöglicht, einzelne Moleküle mit einer räumlichen Auflösung von 20 Nanometern abzubilden. Mit dieser sogenannten dSTORM-Technologie können wir die Antigen-Expression auf Zellen direkt und quantitativ nachweisen.“

In dem gemeinsamen Forschungsprojekt wurden Proben von Myelom-Patienten der Medizinischen Klinik II des UKW per dSTORM untersucht. „Während bei klassischen Detektionsmethoden für einen sicheren Nachweis rund 1.500 Moleküle des Antigens auf einer Zelle vorhanden sein müssen, reichten uns im Bestfall 13 Moleküle“, verdeutlicht Sebastian Letschert vom Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik den drastischen Sprung in der Detailschärfe.

CAR-T-Zellen sprechen schon auf geringe CD19-Mengen an

„Mit Hilfe der superauflösenden Mikroskopie konnten wir zeigen, dass das CD19-Antigen tatsächlich deutlich häufiger auf Myelom-Zellen zu finden ist, als das mit klassischen Detektionsmethoden erkennbar war“, resümiert Dr. Nerreter. Schon diese geringen Antigen-Mengen reichen offenbar aus, um die Tumorzellen für die CAR-T-Zellen identifizierbar zu machen.

Es wurde jedoch auch deutlich, dass es Myelom-Zellen gibt, auf denen keine CD19-Antigene nachgewiesen werden konnten. „Wir gehen deshalb davon aus, dass eine Immuntherapie mit CD19-CAR-T-Zellen dann am wirksamsten ist, wenn sie noch mit anderen Myelom-wirksamen Substanzen kombiniert wird. Eine weitere Möglichkeit ist es, CAR-T-Zellen herzustellen, die mehrere Antigene gleichzeitig erkennen, einerseits um die Wirksamkeit und andererseits um die Trennschärfe gegenüber normalen Blutzellen noch weiter zu erhöhen“, sagt Professor Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW.

Nerreter, T, Letschert, S, Doose, S, Danhof, S, Einsele, H, Sauer, M, Hudecek, M (2019). Super-resolution microscopy reveals ultra-low CD19 expression on myeloma cells that triggers elimination by CD19 CAR-T. , Nat Communications, https://www.nature.com/articles/s41467-019-10948-w

Abbildung über die Verteilung von CD19-Antigenen in der Plasmamembran einer multiplen Myelomzelle aufgenommen mittels dSTORM
Die Abbildung zeigt die Verteilung von CD19-Antigenen in der Plasmamembran einer multiplen Myelomzelle aufgenommen mittels dSTORM. (Bild: Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik / Universität Würzburg)

Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ fördert eine noch präzisere Analyse bei Myelom-Patienten

Mit 10.000 € vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ können die Tumor-Spezialisten des Uniklinikums Würzburg eine Analyse-Technologie anschaffen, mit der eine minimale Resterkrankung bei Multiplem Myelom noch präziser erkannt werden kann

Neue Kombinationstherapien können bei den meisten Myelom-Patienten die Tumorzellen sehr gut reduzieren. „Bei einem signifikanten Anteil der behandelten Patienten ist diese bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks mit der Standarddiagnostik nicht mehr nachweisbar“, berichtet Prof. Dr. Hermann Einsele. Dennoch kommt es laut dem Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW) bei nahezu allen Myelom-Patienten zu einer Rückkehr der Erkrankung. Ein Grund dafür kann eine sogenannte minimale Resterkrankung (Minimal Residual Disease – MRD) sein. „Wir wissen, dass Patienten mit MRD frühzeitigere Erkrankungsrückfälle erleiden, als solche, bei denen keine minimale Resterkrankung nachgewiesen werden kann“, sagt Privat-Dozent Dr. Martin Kortüm, Oberarzt aus dem Team von Prof. Einsele.

Der Medizintechnikmarkt bietet topmoderne Technologien an, mit denen die nach einer Therapie verbliebenen Tumorzellen noch präziser aufgespürt werden können. Durch eine „Finanzspritze“ von 10.000 € vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ kann das UKW nun ein entsprechendes Gerät zur Zellzählung sowie die dazugehörige Analyse-Software anschaffen.

„Mit der so verbesserten Diagnostik sind wir in der Lage, die Therapie von Myelom-Patienten noch weiter zu individualisieren“, freut sich Prof. Einsele und fährt fort: „Abhängig vom MRD-Befund können wir die Konsolidierungs- und Erhaltungstherapie sowie deren Dauer jetzt noch besser steuern.“

Die Scheckübergabe fand im Rahmen des 8. Myelom-Forums des UKW am 25. Juli 2019 statt. Über 150 Patienten, Angehörige, Mediziner/innen sowie sonstige Interessierte ließen sich von Würzburger Experten laienverständlich über Neuigkeiten in der Erforschung und Behandlung des Multiplen Myeloms informieren.

 

 

Pressemitteilung zum Download

Gabriele Nelkenstock, Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“, überreichte 10.000 Euro an die Myelom-Experten
Gabriele Nelkenstock, die Vorsitzende des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“, überreichte 10.000 Euro an die Myelom-Experten des Uniklinikums Würzburg (von links): Prof. Dr. Hermann Einsele, PD Dr. Martin Kortüm und Dr. Leo Rasche. Bild: Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V

Licht ins Dunkel: Hochauflösende Mikroskopie entdeckt Zielmoleküle für Immuntherapie

Würzburger Mediziner und Biophysiker können mit einem neuen hochempfindlichen Super-Resolution-Mikroskopieverfahren auf Krebszellen Zielmoleküle für die Immuntherapie sichtbar machen. Dabei können sie nachweisen, dass schon geringe Mengen dieser Zielmoleküle ausreichen, um sie für die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen zu nutzen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert.

„Die Krebszellen des Multiplen Myeloms können auf ihrer Oberfläche das Antigen CD19 tragen und von Designer-T-Zellen, die das CD19-Molekül spezifisch erkennen, auch vernichtet werden“ berichtet Dr. Michael Hudecek, Krebsforscher der Medizinischen Klinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW). Das ist die zentrale Erkenntnis einer aktuellen Studie, die die Würzburger Mediziner in Zusammenarbeit mit den Biophysikern der Universität durchgeführt und im Juli dieses Jahres in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht haben.

T-Zellen sind weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen. Leider sind sie in ihrem natürlichen Zustand gegenüber Tumorzellen fast „blind“. Durch gentechnologische Veränderungen können sie jedoch für jeweils eine spezifische Krebsart maßgeschneidert „scharfgestellt“ werden. Dazu werden sie mit einem künstlichen (chimären) Antigenrezeptor (CAR) ausgestattet. Mit diesem sind sie in der Lage, Tumorzellen, die das Zielmoleküle CD19 tragen, zu erkennen und zu zerstören. „Diese Therapie funktioniert bei Patienten mit CD19-positiver Leukämie und Lymphknotenkrebs bereits sehr gut und es gibt erste Erfahrungsberichte bei Patienten mit Multiplem Myelom. Die positiven Erfahrungsberichte mit der CD19-CAR-T-Zelltherapie bei Patienten mit Multiplem Myelom sorgten in der Fachwelt für große Aufmerksamkeit, denn mit herkömmlichen Analyseverfahren ist das CD19-Molekül auf den Myelomzellen praktisch nicht nachweisbar“, schildert Dr. Thomas Nerreter aus der Arbeitsgruppe von Dr. Hudecek und fährt fort: „Wir haben in dem aktuellen Projekt deshalb erstmals einzelmolekülempfindliche Super-Resolution-Mikroskopieverfahren eingesetzt, um gezielt nach dem CD19-Molekül zu suchen – und sind in der Tat auch fündig geworden.“

Auflösung auf Einzelmolekülebene

Um die ablaufenden Prozesse und letztlich auch die Empfindlichkeitsschwelle der CD19-CAR-T-Zellen besser beurteilen zu können, kooperierten die UKW-Forscher mit dem Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Markus Sauer erläutert: „Wir haben eine Fluoreszenzmikroskopietechnik entwickelt, die es uns ermöglicht, einzelne Moleküle mit einer räumlichen Auflösung von 20 Nanometern abzubilden. Mit dieser sogenannten dSTORM-Technologie ist es möglich, die Antigen-Expression auf Zellen direkt und quantitativ nachzuweisen.“
In dem gemeinsamen Forschungsprojekt wurden Proben von Myelom-Patienten der Medizinischen Klinik II des UKW per dSTORM untersucht. „Während bei klassischen Detektionsmethoden für einen sicheren Nachweis rund 1.500 Moleküle des Antigens auf einer Zelle vorhanden sein müssen, reichten uns im Bestfall 13 Moleküle“, verdeutlicht Sebastian Letschert vom Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik den drastischen Sprung in der Detailschärfe.

CAR-T-Zellen sprechen schon auf geringe CD19-Mengen an

„Mit Hilfe der superauflösenden Mikroskopie konnten wir zeigen, dass das CD19-Antigen tatsächlich deutlich häufiger auf Myelom-Zellen zu finden ist, als das mit klassischen Detektionsmethoden erkennbar war“, resümiert Dr. Nerreter und fährt fort: „Schon diese geringen Antigen-Mengen reichen offenbar aus, um die Tumorzellen für die CAR-T-Zellen identifizierbar zu machen.“
Es wurde jedoch auch deutlich, dass es Myelom-Zellen gibt, auf denen keine CD19-Antigene nachgewiesen werden konnten. „Wir gehen deshalb davon aus, dass eine Immuntherapie mit CD19-CAR-T-Zellen dann am wirksamsten ist, wenn sie noch mit anderen Myelom-wirksamen Substanzen kombiniert wird. Eine weitere Möglichkeit ist es, CAR-T-Zellen herzustellen, die mehrere Antigene gleichzeitig erkennen, einerseits um die Wirksamkeit und andererseits um die Trennschärfe gegenüber normalen Blutzellen noch weiter zu erhöhen“, sagt Prof. Dr. Hermann Einsele, der Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW.


Literatur:


Nerreter, T, Letschert, S, Doose, S, Danhof, S, Einsele, H, Sauer*, M, Hudecek*, M (2019). Super-resolution microscopy reveals ultra-low CD19 expression on myeloma cells that triggers elimination by CD19 CAR-T. , Nat Communications 10, 3137. /doi.org/10.1038/s41467-019-10948-

Pressemitteilung als PDF zum Download.

CD19-Antigene in der Plasmamembran einer multiplen Myelomzelle
Die Abbildung zeigt die Verteilung von CD19-Antigenen in der Plasmamembran einer multiplen Myelomzelle aufgenommen mittels dSTORM. Bild: Lehrstuhl für Biotechnologie und Biophysik, JMU Würzburg

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Prof. Dr. med. Hermann Einsele

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+49 931 201-40001

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Medizinische Klinik und Poliklinik II des Universitätsklinikums | Zentrum Innere Medizin (ZIM) | Oberdürrbacher Straße 6 | Haus A3 | 97080 Würzburg | Deutschland