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UKW-Startup T-CURX erhält 20 Mio. US-Dollar-Finanzierung von internationalen Investoren

Ziel ist Entwicklung wirksamerer und leichter verfügbarer CAR-T-Therapien

Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek stehen im Labor und lachen in die Kamera.
Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg. V.l.n.r.: Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. © Chris Weiß

Würzburg. Die T-CURX GmbH aus Würzburg erhält in der ersten Runde einer Finanzierungsserie 20 Mio. US-Dollar (17,7 Mio. Euro) von einem internationalen Investorenteam aus Europa und Asien, angeführt von BiomedVC aus der Schweiz. Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg und wurde von Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, gegründet. Mit diesen Mitteln will T-CURX nun die Entwicklung von nicht-viralen CAR-T-Therapien bei akuter myeloischer Leukämie (AML) und soliden Tumoren beschleunigen und gleichzeitig die firmeneigenen Technologien zur direkten Herstellung von CAR-T-Zellen im Körper weiterentwickeln.

Die CAR-T-Zelltherapie gilt als eine der wirksamsten Krebstherapien. Dabei werden T-Zellen aus dem Körper der Patientinnen und Patienten so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und bekämpfen. Anschließend können sich die T-Zellen im Körper vermehren und Tumore effektiv angreifen. Bisher wird diese Therapie aufgrund hoher Kosten oft erst in letzter Therapielinie eingesetzt.

Die T-CURX GmbH aus Würzburg beabsichtigt CAR-T-Therapien kostengünstiger und breiter zugänglich machen. Sie entwickelt nicht-virale CAR-T-Zellen zur Behandlung verschiedener Krebsarten, darunter akute myeloische Leukämie (AML), chronische lymphatische Leukämie (CLL) und solide Tumore. „Mit den Mitteln aus der aktuellen Finanzierungsrunde wollen wir unsere klinischen Studien vorantreiben: Das führende Programm soll die Phase-1-Studie abschließen und in Phase 2 eintreten“, fasst Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek zusammen. Das Biotech-Unternehmen entstand aus seinem Labor am Universitätsklinikum Würzburg und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Prof. Tim J. von Oertzen, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Würzburg, betont: „Dass ein aus dem Universitätsklinikum Würzburg hervorgegangenes Startup diesen wichtigen Meilenstein erreicht, ist ein Riesenerfolg. Und es ist ein Beleg für die Qualität unserer Innovationskraft und ihrer Relevanz für die Patientenversorgung.

„Die Finanzierung unserer Ausgründung T-CURX ist ein schöner Erfolg nicht nur für die Universität Würzburg, sondern für das gesamte Innovations-Ökosystem in Unterfranken. Dies zeigt einmal mehr, welch wirkkräftige Ideen in unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern stecken“, so Prof. Dr. Matthias Bode, Vizepräsident für Innovation und Wissenstransfer an der Uni Würzburg.

Mit der erfolgreichen Finanzierung kann T-CURX die Entwicklung seiner CAR-T-Therapien weiter vorantreiben. Im Fokus steht dabei der Einsatz nicht-viraler Vektor- und LNP-Technologien zur in-vivo-Generierung von CAR-T-Zellen. So sollen die Therapien einfacher, schneller und kostengünstiger produziert werden, damit künftig mehr Patientinnen und Patienten von diesen innovativen Krebstherapien profitieren können. 

Die Finanzierung durch ein internationales Investorenkonsortium unterstreicht das wissenschaftliche Fundament und das therapeutische Potenzial der Pipeline in AML, CLL und soliden Tumorindikationen“, kommentiert Dr. Ulf Grawunder, Mitgründer und CEO von T-CURX.

Internationale Investoren und EU-Förderung stärken T-CURX

Zum internationalen Investorenteam gehören neben BiomedVC auch Bayern Kapital, HighLight Capital (HLC) und der i&i Biotech Fund. Außerdem haben sich bestehende und neue private Investoren beteiligt.

Über die Beteiligung von Bayern Kapital erhielt T-CURX zudem Zugang zu Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU). Ziel dieses Fonds ist die Unterstützung des „STEP“-Ziels („Strategische Technologien für Europa“), mit dem die Wettbewerbsfähigkeit, technologische Souveränität und Resilienz Europas gestärkt werden soll. Die Fonds von Bayern Kapital wurden als Projekt von strategischer Bedeutung durch das bayerische EFRE-Programm ausgewählt und insgesamt stehen für den Bayern Kapital Innovationsfonds EFRE II 58,3 Mio. Euro zur Verfügung.

Über die T-CURX GmbH

Die T-CURX GmbH ist ein privates deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Würzburg. Das Unternehmen wurde im Jahr 2017 mit der Vision gegründet, wirksame CAR-T-Zelltherapien der nächsten Generation mithilfe kostengünstiger und hoch skalierbarer, nicht-viraler CAR-T-Zelltechnologie zu entwickeln und diese so für mehr Krebspatienten zugänglich zu machen. Der Gründung ging ein Pre-Seed m4 Award voraus. T-CURX ist eine Ausgründung des Labors des T-CURX-Mitgründers Prof. Michael Hudecek an der Universität Würzburg und dem Universitätsklinikum Würzburg und wird vom Serial Entrepreneur Dr. Ulf Grawunder als CEO geleitet. T-CURX nutzt ein Portfolio proprietärer, nicht-viraler CAR-T-Technologien für die skalierbare und kostengünstige Herstellung von CAR-T-Zellen auf der Grundlage eines nicht-viralen „Sleeping Beauty“-Transposon-Gentransfers in die T-Zellen eines Patienten.

Weitere Informationen über T-CURX finden sie hier.

Unterstützt durch das SFT der Uni Würzburg

Das JMU-Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT) hat das Team um Prof. Dr. Michael Hudecek auf dem Weg zur Gründung der T-CURX GmbH unterstützt. Die Einrichtungen berieten die Forschenden bei der Ausgründung und unterstützten sie bei Förderanträgen.

 

Pressekontakt T-CURX
Ulf Grawunder, CEO
E-Mail: ulf@ t-curx.com

Pressestelle T-CURX
Telefon: +49-(0)-931-250-99-712
E-mail: pr@ t-curx.com

Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek stehen im Labor und lachen in die Kamera.
Das Unternehmen T-CURX ist eine Ausgründung der Universitätsmedizin Würzburg. V.l.n.r.: Dr. Ulf Grawunder, CEO von T-CURX, Christian Söllner, Leiter Recht und Mitglied des Beirats, und Mitgründer Prof. Dr. Michael Hudecek, Lehrstuhlinhaber für Zelluläre Immuntherapie, am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. © Chris Weiß

CRISPR 2.0 in der T-Zell-Immuntherapie

T-Zellen können umprogrammiert werden, um Krebszellen gezielt zu erkennen und auszuschalten. Derartige T-Zell-Therapien sind wirksam bei Patientinnen und Patienten mit bestimmten hämatologischen Krebserkrankungen. Es bestehen jedoch weiterhin Herausforderungen, darunter primäre und sekundäre Resistenzen, eine mangelnde Wirksamkeit bei soliden Tumoren, ein begrenztes Spektrum an ansteuerbaren Antigenen sowie zeitaufwändige und komplexe Herstellungsprozesse.

Die CRISPR-basierte Genomeditierung hat das Potenzial, die Wirksamkeit von T-Zellen gegen Tumoren zu verbessern Die präziseren CRISPR-2.0-Techniken, Base- und Prime-Editing, ermöglichen eine gezielte Umschreibung von Gensequenzen ohne DNA-Doppelstrangbrüche.

Review diskutiert Fortschritte auf dem Weg zur klinischen Nutzung

In einem Review im Journal Nature Reviews Clinical Oncology beleuchten Karl Petri, Elvira D’Ippolito, Annette Künkele, Ulrike Köhl, Dirk H. Busch, Hermann Einsele und Michael Hudecek die Herausforderungen und Chancen der Anwendung von CRISPR 2.0 in der T-Zell-Therapie, diskutieren aktuelle technologische Fortschritte auf dem Weg zur klinischen Nutzung und beschreiben Strategien zur Weiterentwicklung zellulärer Immuntherapien für hämatologische Malignome und solide Tumoren.

Publikation:
Next-generation T cell immunotherapies engineered with CRISPR base and prime editing: challenges and opportunities
https://doi.org/10.1038/s41571-025-01072-4
 

Im Podcast: CAR-Technologie im Einsatz gegen solide Tumore

CAR-T-Zelltherapien werden bereits erfolgreich gegen Blutkrebs eingesetzt. Im SWR-Podcast „Wissen aktuell - Impuls“ erklärt Prof. Dr. Michael Hudecek, warum die revolutionäre Technologie zukünftig auch bei soliden Tumoren, wie etwa Eierstock- und Brustkrebs, zur Anwendung kommen könnte.

In seiner Forschungsgruppe am Uniklinikum Würzburg wurde gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie ein neues Zielmolekül identifiziert, das in hoher Dichte auf Tumorzellen dieser Krebsarten vorkommt. Anhand dieses Moleküls können modifizierte T-Zellen des körpereigenen Immunsystems, sogenannte CAR-T-Zellen, die Tumorzellen erkennen und gezielt angreifen.

Mehr über diesen wichtigen Schlüssel zur Behandlung solider Krebserkrankungen zum Nachhören im SWR-Podcast.

Erster Patient der LION-1-Studie erhält Immunzelltherapie gegen neues Zielmolekül

ROR1-spezifische CAR-T-Zellen gehen am Uniklinikum Würzburg nun erstmals in die klinische Prüfung

Studienteam im Klinikflur mit weißen Kittel und Kasacks
Das Team des neu entstandenen Clinical Trial Center des NCT WERA, das an die Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliedert ist, ist für die aufwendige Durchführung der Studie verantwortlich. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Simon Elsner, Dr. Maria-Elisabeth Goebeler, Prof. Dr. Martin Fassnacht, Prof. Dr. Sophia Danhof, Dr. Jessica Peter, Dr. Lukas Scheller, PD Dr. Jochen Frietsch, Anna Krug, Prof. Dr. Hermann Einsele, Sylvia Brand, Martin Kümpel, Prof. Dr. Carmina Fuß. © Christina Borschein / UKW
Zwei Personen mit Reinraumoverall, Maske, Handschuhen etc. im Reinraum
Die klinischen Prüfpräparate für die LION-1-Studie werden im Reinraum am Fraunhofer IZI in Leipzig unter GMP-Standards hergestellt. © Fraunhofer IZI

Würzburg. Im Rahmen der klinischen Phase I-Studie LION-1 wurde der erste Patient mit dem neu entwickelten Medikament behandelt. Bis zu 46 Patientinnen und Patienten erhalten im Verlauf der Studie modifizierte Immunzellen (T-Zellen), die gezielt gegen das Protein ROR1 gerichtet sind, welches bei verschiedenen Krebsarten auf den Tumorzellen vorkommt. So ausgerüstet sollen die T-Zellen die Tumorzellen erkennen und bekämpfen.

Umgesetzt wird die Studie am neu entstandenen Clinical Trial Center des NCT WERA, das an die von Dr. Maria-Elisabeth Goebeler geleitete Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliedert ist. Das Studienteam ist für die aufwändige Durchführung der Studie verantwortlich und koordiniert die beteiligten Fachbereiche, aus denen die Patientinnen und Patienten zugewiesen werden. Studienleiter der LION-1-Studie ist Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II am UKW und Sprecher des NCT WERA.

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) ist eine langfristig angelegte Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), exzellenten Partnern in der Universitätsmedizin und weiteren herausragenden Forschungspartnern an verschiedenen Standorten in Deutschland.

Weltweit erste CAR-T-Zell-Studie bei Nebennierenkarzinom

Bereits im Vorfeld waren dem ersten Patienten körpereigene T-Zellen entnommen worden, die dann im Labor des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig mit dem sogenannten CAR-Rezeptor (chimärer Antigenrezeptor) ausgestattet wurden. Nun startet die Behandlung: Die umprogrammierten Immunzellen werden per Infusion zurück in den Blutkreislauf gebracht. Dort sollen die ROR1-CAR-T-Zellen die Krebszellen erkennen und zerstören. Der Patient ist an einem Nebennierenkarzinom erkrankt und die aktuellen Standardtherapien wurden bereits ausgeschöpft. „Das ist die weltweit erste CAR-T-Zell-Studie bei dieser seltenen bösartigen Entartung der Nebenniere“, beschreibt der behandelnde Endokrinologe Prof. Dr. Martin Fassnacht.

LION-1-Studie soll die Verträglichkeit der Behandlung abstecken

Prof. Dr. Sophia Danhof ist Fachärztin für Innere Medizin und Professorin für Zelluläre Immuntherapie von malignen Erkrankungen. Sie leitet die Behandlung und beschreibt die Erwartungen an die Studie: „Wir wollen wissen, wie der Körper die neue Behandlung verträgt. Welche Nebenwirkungen können auftreten, und welche Dosis ist die richtige? Gleichzeitig hoffen wir auf erste, wenn auch vorsichtige Anzeichen, dass die Therapie wirkt. Das können beispielsweise Rückgänge im Tumorwachstum, eine Verbesserung des Gesundheitszustands oder messbare Reaktionen im Immunsystem sein.“

Innerhalb der Studie werden zwei Patientengruppen untersucht – eine Gruppe mit Patientinnen und Patienten, die an Blutkrebserkrankungen wie Mantelzelllymphom oder chronischer lymphatischer Leukämie leiden, und eine  Gruppe mit Patientinnen und Patienten, die an soliden Tumoren wie Eierstock-, Brust- oder Nebennierenrindenkrebs leiden. Insgesamt sind bis zu 23 Patientinnen und Patienten pro Gruppe geplant. „Um diese Anzahl zu erreichen, werden neben Würzburg weitere Standorte miteinbezogen,“ so Prof. Danhof. Das heißt: Nach den ersten so genannten Sentinel-Teilnehmern für die Dosis-Eskalation werden in den nächsten Schritten die NCT-Standorte Berlin und Köln im Rahmen von LION-1 rekrutieren. Die Standorte Erlangen, Regensburg und Augsburg weisen ihre Patientinnen und Patienten innerhalb der WERA-Allianz Würzburg zu.

ROR1 ist ein vielversprechendes Ziel auch für schwer behandelbare Tumoren

Die Etablierung einer Therapie mit ROR1-CAR-T Zellen wäre ein Meilenstein, da davon auch Krebserkrankte mit soliden Tumoren profitieren könnten. Diese sind mit einer derartigen Immuntherapie bislang kaum behandelbar.

Prof. Michael Hudecek, Sponsorvertreter der Studie, erklärt: „ROR1 ist ein vielversprechendes Ziel, weil es auf vielen Tumorzellen vorkommt, aber selten in gesunden Geweben.“ Das Forschungsteam seines Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie des Uniklinikums hat die ROR1-spezifischen CAR-T-Zellen konstruiert.

Routinierter Partner für die patientenindividuelle Herstellung

Die Herstellung der klinischen Prüfpräparate für die LION-1-Studie erfolgt am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig nach dem pharmazeutischen Standard der Guten Herstellungspraxis (GMP – Good Manufacturing Practice). Das Fraunhofer IZI verfügt über umfassende Erfahrungen mit der Herstellung von CAR-T-Zelltherapeutika und war bereits an der präklinischen Entwicklung der ROR-1-Therapie beteiligt.

In den modernen Reinräumen der Abteilung „GMP Zell- und Gentherapie“ werden zunächst spezifische Immunzellen des Patienten isoliert und angereichert. Anschließend wird die genetische Information für den neuartigen CAR-Rezeptor stabil in das Genom der T-Zellen integriert. Die Zellen werden dann über mehrere Tage hinweg vermehrt. Im Gegensatz zu allen bislang zugelassenen CAR-T-Zelltherapien, kommt dabei die virusfreie Sleeping-Beauty-Transposon-Technologie zum Einsatz.

Nach umfassenden Qualitätsanalysen und der pharmazeutischen Freigabe wird das Präparat zum Prüfstandort zurückgesendet, wo die Behandlung erfolgen kann. Die Herstellung der CAR-T-Zellen für den zweiten Patienten ist bereits abgeschlossen, sodass die Behandlung zeitnah erfolgen kann.

Text: Christina Bornschein / Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie

Mehr zur Studie: Mit LION-1 startet erste NCT WERA-Brückenstudie

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Das NCT ist eine langfristig angelegte Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), exzellenten Partnern in der Universitätsmedizin und weiteren herausragenden Forschungspartnern an verschiedenen Standorten in Deutschland: Berlin, Dresden, Heidelberg, SüdWest (Tübingen-Stuttgart/Ulm), WERA (Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg) und West (Essen/Köln). Der NCT Ausbau im Jahr 2023 von den ursprünglich zwei Standorten Heidelberg und Dresden auf sechs Standorte wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs angetrieben und durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen unterstützt. Ziel des NCT ist, Innovationen in der Krebsforschung in Deutschland zielgerichtet und schnell in Studien zu überführen, um Krebs nach neuestem Stand der Forschung erfolgreich zu diagnostizieren und unter Beibehaltung einer hohen Lebensqualität zu behandeln. Patientinnen und Patienten sind dabei Forschungspartner auf Augenhöhe.

 

Studienteam im Klinikflur mit weißen Kittel und Kasacks
Das Team des neu entstandenen Clinical Trial Center des NCT WERA, das an die Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliedert ist, ist für die aufwendige Durchführung der Studie verantwortlich. Auf dem Bild (v.l.n.r.): Simon Elsner, Dr. Maria-Elisabeth Goebeler, Prof. Dr. Martin Fassnacht, Prof. Dr. Sophia Danhof, Dr. Jessica Peter, Dr. Lukas Scheller, PD Dr. Jochen Frietsch, Anna Krug, Prof. Dr. Hermann Einsele, Sylvia Brand, Martin Kümpel, Prof. Dr. Carmina Fuß. © Christina Borschein / UKW
Zwei Personen mit Reinraumoverall, Maske, Handschuhen etc. im Reinraum
Die klinischen Prüfpräparate für die LION-1-Studie werden im Reinraum am Fraunhofer IZI in Leipzig unter GMP-Standards hergestellt. © Fraunhofer IZI

Retreat des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie

Forschende, Ärztinnen und Ärzte des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie des Universitätsklinikums Würzburg kamen vom 19. bis 20. Mai 2025 zum jährlichen Retreat im Schelling Forum Würzburg zusammen.

Gruppenfoto der 50 Teilnehmenden beim Retreat des Lehrstuhls für zelluläre Immuntherpie. Die Gruppe steht hintereinander aufgereiht auf einer Treppe vor einem steinernen Gebäude.
Gruppenfoto der Forschenden, Ärztinnen und Ärzte beim Retreat des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie vom 19. bis 20. Mai 2025 im im Schelling Forum Würzburg. © Lehrstuhl für Zelluläre Immuntherapie

Das Retreat bot Raum für Austausch, lieferte neue Impulse und unterstützte die gemeinsame Ausrichtung – von der Forschungsplanung über strategisches Prozessmanagement bis hin zu klinischen Studien. 

Lehrstuhlinhaber Michael Hudecek zieht eine positive Bilanz: „Ich freue mich über den gelungenen Austausch, der unsere gemeinsame Vision stärkt: Zelluläre Immuntherapien verantwortungsvoll und wirkungsvoll voranzubringen.“

Wissenschaftliches Innovationsökosystem 

Im Fokus Programms standen strategische Diskussionen, Updates zu nationalen Forschungsverbünden und EU-Projekten sowie zu laufenden klinischen Studien. Den Auftakt bildeten die Gastgeber als Koordinatoren des europäischen Flaggschiff-Projekts T2EVOLVE als Beispiel für die Wichtigkeit und Perspektiven internationaler Netzwerke. 

Die Forschungsgruppen reflektierten im Anschluss ihre Rolle im Innovationsökosystem des Lehrstuhls und über diesen hinaus, ihre Expertise, Technologien, strategische Ziele und Kooperationen für die kommenden drei Jahre. Darüber hinaus wurden die Themen Forschungsinfrastruktur und Wissenschaftskommunikation diskutiert.

Das Team der Fraunhofer IZI Außenstelle Würzburg, ebenfalls Teil des Lehrstuhls, präsentierte sein Forschungsmodell sowie Möglichkeiten zur Projektentwicklung. Die Beiträge boten insbesondere jungen Doktoranden und Postdoktoranden die Möglichkeit wissenschaftliche Zusammenarbeit abseits der Laborarbeit zu diskutieren.

Patientenperspektive und Industrieeinblicke 

Am zweiten Veranstaltungstag stand ein Workshop im Vordergrund, der die Zelltherapie aus drei Perspektiven beleuchtete. Zunächst teilte Jonathan Clark auf eindrucksvolle und persönliche Weise seine Erfahrungen als CAR-T-Patient. Sein Bericht machte deutlich, wie wichtig es ist, Patientinnen und Patienten frühzeitig und aktiv in die Planung von Studien einzubeziehen.

Anschließend standen die Sichtweisen von Biotech und der Industrie im Mittelpunkt: Ulf Grawunder, CEO des UKW-Spin-offs T-CURX, schilderte den Weg von der Forschung zur klinischen Anwendung und die Bedeutung von Patentschutz. Markus Granzin von der Fa. Janssen ergänzte die pharmazeutische Sicht zu medizinischen Anforderungen und Marktstrategien. 

Den Abschluss bildete eine Podiumsdiskussion zu Innovationen im Bereich CAR-T- und Zelltherapie sowie die Frage, wie übergreifende Zusammenarbeit den Zugang zu neuen Therapien verbessert.

Nächstes Retreat bereits in Planung

Die Organisatoren der Veranstaltung, Maik Luu und Julia Krüger, zeigten sich zufrieden. „Für uns als Team war es sehr wertvoll, dass alle Kolleginnen und Kollegen in entspannter Atmosphäre zusammengekommen sind. Das Retreat soll regelmäßig veranstaltet und mit weiteren interaktiven Formaten weiterentwickelt werden,“ fasst Maik Luu zusammen.

Mit LION-1 startet erste NCT WERA-Brückenstudie

ROR1-spezifische CAR-T-Zellen gehen erstmals in klinische Prüfung bei Blutkrebs und soliden Tumoren

Gruppenbild des Studienteams im Flur des Zentrums für Innere Medizin  - Querformat
Das LION-1-Studienteam in Würzburg steht bereit. Ganz rechts die federführende Prüfärztin Prof. Dr. Sophia Danhof, daneben Projektleiter Prof. Dr. Michael Hudecek und Studienleiter Prof. Dr. Hermann Einsele © Kirstin Linkamp / UKW
Gruppenbild des Würzburger Studienteams auf der Treppe des Zentrums für Innere Medizin - Hochformat
Studienleiter Prof. Dr. Hermann Einsele (Mitte vorn in weißem Kittel) delegierte nach der Projektinitiierung inklusive Schulung am 8. April 2025 am UKW mit seiner abschließenden Unterschrift die Durchführung der Studie an das Studienteam des an die Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliederten NCT Clinical Trial Centers. © Kirstin Linkamp / UKW

Würzburg. Die Entwicklung innovativer Immuntherapien ist eines der Ziele des NCT WERA, das seit 2023 Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) ist – eine langfristig angelegte Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), exzellenten Partnern in der Universitätsmedizin und weiteren herausragenden Forschungspartnern an verschiedenen Standorten in Deutschland.

Jetzt hat das NCT WERA einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) die Studie LION-1 gestartet. In dieser Phase I-NCT-Brückenstudie wird die Sicherheit und Verträglichkeit von autologen ROR1-CAR-T-Zellen bei Patientinnen und Patienten mit ROR1-positiven Tumoren untersucht.

ROR1 als Angriffspunkt bei hämatologischen und soliden Tumoren

ROR1 ist ein Oberflächenmolekül, das sowohl auf Krebszellen hämatologischer Erkrankungen als auch auf soliden Tumoren vorkommt. Damit die Immunzellen die Krebszellen besser erkennen und zerstören können, werden bei der CAR-T-Zelltherapie den Patientinnen und Patienten T-Zellen entnommen, im Labor mit einem spezifischen Sensor, dem so genannten chimären Antigenrezeptor (CAR), ausgestattet und zurücktransfundiert. Bei Blutkrebsarten wie Leukämie und Lymphknotenkrebs hat sich das Zielmolekül CD19 als wirksamer Angriffspunkt etabliert, während der Marker BCMA auf den bösartigen Knochenmarkszellen des Multiplen Myeloms zu finden ist. Das Protein ROR1 hingegen gehört zu den Cross-Entity-Targets. Das bedeutet, dass man mit einem Zellprodukt mehrere Tumore adressieren kann. Deshalb gibt es in der LION-1-Studie auch zwei Kohorten. Die neuartigen ROR1-CAR-T-Zellen werden in einer Kohorte mit Patientinnen und Patienten mit Mantelzelllymphom und chronischer lymphatischer Leukämie sowie in einer Kohorte mit Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs), triple-negativem Mammakarzinom (Brustkrebs) und adrenokortikalem Karzinom (Nebennierenrindenkrebs) untersucht.

Studienleiter der LION-1-Studie ist Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II am UKW und Sprecher des NCT WERA. Projektleiter ist Prof. Dr. Michael Hudecek, Inhaber des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie am UKW, und als federführende Prüfärztin fungiert Prof. Dr. Sophia Danhof, die am neu geschaffenen NCT Clinical Trial Center die zellulären Immuntherapien verantwortet.

In Würzburg liefen auch die Vorarbeiten. Michael Hudecek und seinem Forschungsteam gelang es, einen ROR1-spezifischen CAR zu konstruieren und dessen antitumorale Wirksamkeit bei hämatologischen Erkrankungen in vitro und in vivo nachzuweisen. Den effektiven Einsatz von ROR1-CAR-T-Zellen gegen solide Tumoren veranschaulichte die Würzburger Forschungsgruppe unter anderem in einem fortschrittlichen mikrophysiologischen 3D Tumor-on-Chip Modell.

Die ROR1-CAR-T-Zellen werden mit einem modernen Verfahren hergestellt, das ohne virale Genfähren auskommt, die für die Herstellung anderer CAR-T-Zell-Produkte noch notwendig sind. Diese virusfreien ROR1-CAR-T-Zellen gehen nun erstmals in die klinische Prüfung. Das heißt: ROR1 wird zum ersten Mal an einer kleinen Gruppe von Patientinnen und Patienten getestet.

Rekrutierung im NCT Clinical Trial Center am UKW gestartet

Nach der Projektinitiierung inklusive Schulung des Studienteams in Würzburg delegierte Hermann Einsele als so genannter Principal Investigator (PI) am 8. April mit seiner abschließenden Unterschrift die Durchführung der Studie an das Studienteam des an die Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliederten NCT Clinical Trial Centers. Mit dem ersten Patientengespräch in der Endokrinologie ging es tags darauf direkt an die Rekrutierung. Ein Patient mit einem Nebennierenkarzinom kommt für die weltweit erste Anwendung von ROR1-CAR-T-Zellen in Frage. Nach den ersten so genannten Sentinel-Teilnehmern für die Dosis-Eskalation werden in den nächsten Schritten die NCT-Standorte Berlin und Köln im Rahmen von LION-1 rekrutieren. Die Standorte Erlangen, Regensburg und Augsburg weisen ihre Patientinnen und Patienten innerhalb der WERA-Allianz Würzburg zu.

Meilenstein für das NCT, für WERA und für Würzburg

„Mit unserer Studie wollen wir auch die Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum erreichen“, sagt Prof. Dr. Hermann Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik II und Sprecher des NCT WERA. Neben der Translation von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Studien ist die Versorgung in ländlichen Regionen ein weiterer wichtiger Forschungsschwerpunkt des NCT WERA. „Die ROR1-CAR-T-Zelltherapie hat das Potenzial eine neue erfolgsversprechende Therapie für Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Tumorerkrankungen zu werden.“ Sophia Danhof fügt hinzu: „Das Interesse seitens unserer Patientinnen und Patienten ist enorm.“

„Der Start unserer LION-1-Studie ist ein Meilenstein für das NCT, für WERA und vor allem für Würzburg“, freut sich Michael Hudecek. Der Mediziner und Wissenschaftler ist Mitgründer des UKW Biotech Spin-offs T-CURX, das die Technologie zur Herstellung nicht-viraler CAR-T kontinuierlich weiterentwickelt und im Falle positiver Daten aus der klinischen Studie als Partner für die weitere klinische Entwicklung bis hin zur späteren Zulassung bereitsteht.

Virusfreier Gentransfer erhöht Sicherheit und Skalierbarkeit und erleichtert Zugang

Die Entwicklung der virusfreien Genfähren zur Produktion der ROR1-CAR-T-Zellen wurde von der ForTra gGmbH für Forschungstransfer der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Hergestellt werden die ROR1-CAR-T-Zellen unter GMP-Bedingungen am Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig.

Durch den virusfreien Gentransfer bei der Herstellung der ROR1-CAR-T-Zellen wird die Sicherheit und Skalierbarkeit der CAR-T-Zell-Produkte im Vergleich zu herkömmlichen viralen Vektoren deutlich erhöht, was den Zugang zu dieser innovativen Therapieoption erleichtert. Und das entspricht einem wichtigen Ziel des NCT: Innovationen in der Krebsforschung in Deutschland zielgerichtet und schnell in Studien überführen, um Krebs nach neuestem Stand der Forschung erfolgreich zu diagnostizieren und bei hoher Lebensqualität zu behandeln.


Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Das NCT ist eine langfristig angelegte Kooperation zwischen dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), exzellenten Partnern in der Universitätsmedizin und weiteren herausragenden Forschungspartnern an verschiedenen Standorten in Deutschland: Berlin, Dresden, Heidelberg, SüdWest (Tübingen-Stuttgart/Ulm), WERA (Würzburg mit den Partnern Erlangen, Regensburg und Augsburg) und West (Essen/Köln). Der NCT Ausbau im Jahr 2023 von den ursprünglich zwei Standorten Heidelberg und Dresden auf sechs Standorte wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs angetrieben und durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen unterstützt. Ziel des NCT ist, Innovationen in der Krebsforschung in Deutschland zielgerichtet und schnell in Studien zu überführen, um Krebs nach neuestem Stand der Forschung erfolgreich zu diagnostizieren und unter Beibehaltung einer hohen Lebensqualität zu behandeln. Patientinnen und Patienten sind dabei Forschungspartner auf Augenhöhe.

Text: KL / Wissenschaftskommunikation

Gruppenbild des Studienteams im Flur des Zentrums für Innere Medizin  - Querformat
Das LION-1-Studienteam in Würzburg steht bereit. Ganz rechts die federführende Prüfärztin Prof. Dr. Sophia Danhof, daneben Projektleiter Prof. Dr. Michael Hudecek und Studienleiter Prof. Dr. Hermann Einsele © Kirstin Linkamp / UKW
Gruppenbild des Würzburger Studienteams auf der Treppe des Zentrums für Innere Medizin - Hochformat
Studienleiter Prof. Dr. Hermann Einsele (Mitte vorn in weißem Kittel) delegierte nach der Projektinitiierung inklusive Schulung am 8. April 2025 am UKW mit seiner abschließenden Unterschrift die Durchführung der Studie an das Studienteam des an die Early Clinical Trial Unit (ECTU) angegliederten NCT Clinical Trial Centers. © Kirstin Linkamp / UKW

Professur für Zelluläre Immuntherapie bei malignen Erkrankungen

Sophia Danhof ist seit März 2025 Universitätsprofessorin für Zelluläre Immuntherapie bei malignen Erkrankungen an der Universität Würzburg.

Portraitfoto von Sophia Danhof
Prof. Sophia Danhof © Daniel Peter

Die Fachärztin für Innere Medizin verantwortet darüber hinaus die zellulären Immuntherapien am neu geschaffenen NCT Clinical Trial Center des NCT WERA.

Mit ihrer internationalen Arbeitsgruppe will Prof. Danhof Resistenzmechanismen bei der Behandlung des Multiplen Myeloms mit CAR-T-Zellen überwinden. Das Team programmiert T-Zellen so um, dass sie neue Antigene auf Krebszellen erkennen und zerstören. Mit einer Adapterplattform entwickelt die Forschungsgruppe Strategien, um mehrere Antigene gleichzeitig anzugreifen und den Tumorzellen das Entkommen vor der Immunreaktion zu erschweren. Außerdem wird untersucht, wie Genmutationen im Tumor die Wirkung von Immuntherapien beeinflussen, um Resistenzen mit Kombinationstherapien zu überwinden. 

Mit dem interdisziplinären Team des Lehrstuhls für Zelluläre Immuntherapie entwickelt sie neue Konzepte für Prüfer-initiierte CAR-T-Zell-Studien der frühen Phase. Diese setzt sie gemeinsam mit dem an die Early Clinial Trial Unit angegliederten NCT Clinical Trial Center des NCT WERA in die Praxis um. Ziel ist, den Einsatz von CAR-T-Zellen bei hämatologischen und onkologischen Erkrankungen voranzutreiben und damit betroffenen Patienten effektivere Therapien oder sogar die Chance auf Heilung zu bieten.

Sophia Danhof studierte Humanmedizin und wurde im Jahr 2013 am Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg promoviert. Von 2023 bis 2025 war sie Privatdozentin, bevor sie 2025 die Professur übernahm. Sie erhielt unter anderem den Young Investigator Award 2021 des International Myeloma Workshop und den EBMT-EHA Emerging Investigators Joint Fellowship Award 2024. 

Portraitfoto von Sophia Danhof
Prof. Sophia Danhof © Daniel Peter

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