Diagnose und Therapie der koronaren Herzkrankheit

 

Die koronare Herzkrankheit bezeichnet die Verengung der Herzkranzgefäße und ist in ihrer gravierendsten Erscheinungsform, dem Herzinfarkt, die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Es gibt jedoch wirksame Therapien, welche die Koronarien erweitern, offenhalten oder ersetzen.

Koronare Herzkrankheit (KHK)

Die Verengung und Versteifung der Herzkranzgefäße wird als Koronarsklerose bezeichnet. Erreichen die Engstellen ein kritisches Ausmaß, so wird der Herzmuskel hinter diesen Engstellen nicht mehr ausreichend durchblutet. Das bekannteste Symptom ist die Angina Pectoris, ein Engegefühl in der Brust, das meist mit Schmerzen hinter dem Brustbein in Erscheinung tritt. Oft sind auch ausstrahlende Schmerzen und Atemnot zu beobachten. Verstopft ein Herzkranzgefäß komplett, meist durch ein Blutgerinnsel, liegt ein Herzinfarkt vor.

Methoden zur Diagnose

Um das Ausmaß der koronaren Herzkrankheit und das Risiko eines Herzinfarktes zu ermitteln, wird je nach Ergebnis der vorangegangenen nicht invasiven Diagnostik manchmal noch eine Koronarangiographie notwendig. Mittels eines Herzkatheters wird dabei Kontrastmittel in das Gefäßnetz des Herzens eingebracht. Nach seiner Verteilung stellen sich die Engstellen oder verengten Gefäßverläufe über Röntgenaufnahmen deutlich dar. Zur weiterführenden Diagnostik steht auch der intravaskuläre Ultraschall (IVUS), die optische Kohärenztomographie (OCT) oder die intrakoronare Druckdrahtmessung  zur Verfügung.

Interventionelle Therapie

Stellt man behandlungsbedürftige Engstellen fest, so erfolgt meist in der gleichen Sitzung und mit dem bereits liegenden Katheter deren Beseitigung. Auch Bypässe der Kranzgefäße können so behandelt werden.

Ballondilatation (PTCA)

Die Aufweitung der auch als Stenosen bezeichneten Engstellen in den Koronararterien geschieht durch einen Ballon, der auf der Katheterspitze bis zur Engstelle vorgeschoben und dann aufgeblasen wird. Mit Spezialmanövern, etwa der Kissing-Ballon-Technik, können auch zwei Stenosen gleichzeitig unmittelbar nach einer Gefäßverzweigung aufgedehnt werden.

Stentimplantation

Um die Engstelle dauerhaft offen zu halten, wird meist ein Stent gesetzt. In Form eines Drahtröhrchens wächst diese Gefäßstütze im Laufe der Zeit in die Gefäßwand ein. Die Stents gibt es in mehreren Ausführungen: unbehandelt aus Metall, mit Medikamenten beschichtet  oder selbst auflösend. Welcher Stent der beste ist, hängt von vielen Faktoren ab und wird aufgrund des Befundes patientenindividuell entschieden.

Rotablation

Bei sehr harten und stark verkalkten Engstellen, die nicht mehr aufdehnbar sind, fräst ein mit Diamantsplittern besetzter Bohrkopf die Ablagerungen auf. Anschließend müssen auch hier Stents implantiert werden, um das Ergebnis zu stabilisieren.

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