Illustrationsbild: Eventrekorder

Eventrecorder

 

Manche Herzrhythmusstörungen treten nur selten und anfallsweise auf. Im beschwerdefreien Intervall ist es oft schwer, die präzise Diagnose zu stellen. Ein Eventrecorder, der über einen längeren Zeitraum die Ereignisse auf einem Mikrochip aufzeichnet, liefert die erforderlichen Daten, um die richtige Therapie einzuleiten. Den Eventrecorder gibt es als extern tragbare oder implantierbare Version.

Wann ist ein Eventrecorder sinnvoll?

Mit Hilfe eines Eventrecorders lassen sich Herzrhythmusstörungen feststellen, die nur anfallsweise auftreten und im beschwerdefreien Intervall nicht im EKG nachweisbar sind. Insbesondere bei Episoden von Vorhofflimmern, Ohnmachtsanfällen oder einem Schlaganfall aus unerklärlichen Gründen liefert ein Eventrecorder wertvolle Hinweise. Zuweilen werden Eventrecorder zur Kontrolle einer Therapie, etwa nach einer Ablation, eingesetzt.

Implantation des Eventrecorders

Über einen kleinen, etwa einen Zentimeter großen Hautschnitt wird das flache Gerät, das etwa die Größe eines kleinen USB-Sticks hat, links neben dem Brustbein in der Unterhautschicht fixiert. Alle Modelle kommen ohne Elektroden im Herzen aus. Der Eingriff dauert etwa 15 Minuten und wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Lebenszeit des Geräts beträgt einige Jahre.

Externer Eventrecorder

Den mobilen Ereignisrecorder legt die Patientin oder der Patient im Anfall auf die Brust und drückt einen Knopf. Voraussetzung jedoch ist, dass das Vorhofflimmern oder die Herzrhythmusstörung wahrgenommen wird und über einen längeren Zeitraum anhält. Bis zur ordnungsgemäßen Anwendung vergehen in der Regel 30 Sekunden. Externe Recorder können zur kontinuierlichen Überwachung auch auf die Brust geklebt werden. Wegen der Hautelektroden ist die Erfassung jedoch nur auf zwei bis drei Monate beschränkt.

Telemonitoring

Alle modernen Geräte veranlassen selbst die EKG-Aufzeichnung, sofern Unregelmäßigkeiten im Herzschlag auftreten. Nach Rücksprache mit der Patientin oder dem Patient werden die Daten an eine Zentrale übermittelt und von dort zur behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt weitergeleitet. Die Fernüberwachung gestattet ein zeitnahes Eingreifen. Entsprechend der Ergebnisse werden die Betroffenen unmittelbar in die Klinik einbestellt. Allerdings kann ein Eventrecorder – im Gegensatz zum Schrittmacher – keine Behandlung durchführen.

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